|
zurück zu D < Eden
bis Erbsünde > Erdbestattung - Ezechiel
Wählen Sie in der linken Spalte Ihr Suchwort aus und
klicken Sie es an! Die vier Auswahlworte unter den Artikeln helfen, ein Quiz nach dem Vorbild von "Werwird Millionär?" zu spielen.
Ein anderes Wort hierfür ist Paradies. Es ist der fruchtbare, friedliche Ort, an
dem laut dem Buch Genesis (1. Buch Mose) die ersten beiden Menschen glücklich
lebten, bis Gott sie vertrieb. Dieser Ort wird gern als Garten beschrieben.
Synopse Eden Heiliges Land
Das Wort Paradies kommt aus der griechischen Sprache. Eden ist hebräisch und
bedeutet: Wonne bzw. Vergnügen.
Siehe auch: Garten Eden
Es ist ein staatlicher Erlass, ein Gesetz, das religiöse Angelegenheiten regelt.
Bekannt ist ein solcher Erlass von Nantes, der 1598 den Hugenotten (Calvinisten)
in Frankreich teilweise Religionsfreiheit zusicherte. Auch während der
Reformation wurde ein solches Gesetz verkündet. Es ist nach der Stadt Worms
benannt. Es sprach die Reichsacht über Luther aus und verbot die Verbreitung
reformatorischer Schriften.
Oratorium Schisma
Edikt Legende
Karl V. erlies das Wormser Edikt im Jahr 1521.
Diese beiden Buchstaben bezeichnen als Abkürzung das aktuelle Evangelische Gesangbuch. 1996 löste es das
bis dahin gültige EKG (Evangelisches Kirchengesangbuch) ab.
A.D. D.W.
EG Ev.
1915 erschien das erste überregionale Kirchengesangbuch Deutschlands, das
„Deutsche Evangelische Gesangbuch“ (DEG); ihm folgte aufgrund der
zerrissenen Zeit des Nationalsozialismus erst 1950 das „Evangelische
Kirchengesangbuch“, das in mehrfach überarbeiteten Neuausgaben erschien, bevor es vom EG abgelöst wurde.
Siehe auch: Evangelisches Gesangbuch >
Gesangbuch
Dies ist ein gesetzlich und kirchlich geschütztes Bündnis, welches zwei Menschen
miteinander schließen. Nach christlicher Lehre und nach deutschem Gesetz
beinhaltet es vor allem dreierlei: Es gilt bis zum Tod eines der beiden Partner.
Es kann nur mit einem anderen Menschen gleichzeitig geschlossen werden. Es
verpflichtet die beiden Bündnispartner zur Treue, das heißt, sie haben für
die Dauer des Bündnisses mit keinem anderen Menschen Geschlechtsverkehr.
Bund Ehe
Liebe Zeremonie
Für die katholische Kirche ist
die Ehe ein Sakrament; es ist hier also nur gültig,
wenn es durch einen Priester geschlossen wird. Die
evangelische Kirche
anerkennt, wenn dieser Bund vor dem Standesamt geschlossen ist. Martin Luther
sagte, die Ehe sei ein „weltlich Ding“. In der evangelischen Kirche ist die Ehescheidung,
sowie die Wiederverheiratung Geschiedener möglich.
Nach katholischem Recht ist eine Scheidung und auch eine Wiederverheiratung nicht möglich.
Da die christlichen Kirchen den Bund der Ehe unter Gottes Segen stellen, sind sie
auch verpflichtet und bereit, zum Gelingen der Partnerschaften beizutragen. Bei
Konflikten helfen sie, Gesprächsbereitschaft zwischen den Partnern wieder
herzustellen und Vergebung zu ermöglichen. Sind Ehen nicht zu retten, so
unterstützen sie, dass die Eheleute möglichst ohne Hass auseinandergehen können
und alles zum Wohl der Kinder getan wird. Die Verantwortung der Kirchen für die
Ehen wird in diesem Spezialbereich seelsorglicher Beratung deutlich. Falls eine
Gemeinde sie nicht anbietet, so erfährt man hier zumindest, an welche Stelle sich die Paare wenden können.
Seelsorge Eheberatung
Heilsarmee Telefonseelsorge
In früheren Jahrhunderten holte man sich beim Pfarrer Rat, wenn man das Leben oder die Partnerschaft nicht
mehr ertragen konnte oder sich in anderen persönlichen Schwierigkeiten befand.
Hilfesuchenden Menschen bei verschiedenen Lebensfragen und -problemen
beizustehen ist weiterhin ein wichtiger Arbeitsbereich der Kirchen. Doch die
Geistlichen können den vielfältigen Problemen der Menschen nicht gerecht
werden. Daher sind die Kirchen Träger dieser Einrichtungen, in denen Fachleute ratsuchenden Menschen beistehen.
Mission Notfallseelorge
Caritas Ehe-, Familien- u. Lebensberatung
Die Beratungsstellen in kirchlicher Trägerschaft stehen jedem offen - unabhängig
von Konfession, Weltanschauung und Nationalität.
Siehe Auch: Eheberatung
/ Erziehungsberatungsstellen
Nach deutschem Recht und nach kirchlicher Lehre gehört zur Ehe die Treue. Das
Treueversprechen bedeutet, dass Eheleute mit niemand anderem Geschlechtsverkehr
haben. Dies ist die Bezeichnung für die Nichteinhaltung dieses Versprechens.
Auch in der Bibel - im Alten sowie Neuen Testament - wird diese Untreue ausdrücklich verurteilt.
Zölibat Sündenfall
Ehebruch Kreuzweg
Zur Verurteilung des Ehebruchs in der Bibel siehe insbesondere 1. Kor 6,9.
Siehe auch: > Treue > Ehescheidung
Nach christlicher Lehre und auch nach deutschem Recht endet eine Ehe erst mit
dem Tod eines der beiden Partner. Nach katholischem Standpunkt kann nur der
Papst in Ausnahmefällen eine Eheauflösung aussprechen. Die evangelische Kirche
akzeptiert dagegen, wenn ein Gericht eine Ehe für beendet erklärt. Dies ist
der offizielle Begriff für die formelle, juristische Beendigung einer Ehe.
Auszug Exodus
Kastration Ehescheidung
Die Ehescheidung nennt man zumeist kurz Scheidung.
Siehe auch: Ehe
Typisch für Kirchen und Vereine ist, dass Menschen sich engagieren, ohne dafür
bezahlt zu werden. Soziale Dienste und politische Parteien wären ohne diese
Mitarbeitenden undenkbar. Dies ist die Bezeichnung für die freiwillige,
unbezahlte Tätigkeit. Es ist das Gegenteil von Erwerbstätigkeit; es ist also kein Beruf und kein Job.
Kirchenmusiker Gemeindereferent
Kämmerer Ehrenamt
Dies ist eine Form der Bestattung eines verstorbenen Menschen. Dabei wird der
Leichnam in einem Krematorium verbrannt. Die Asche wird später beigesetzt.
Andere Bezeichnungen sind Feuerbestattung sowie Kremation.
Einäscherung Beerdigung
Sarkophag Wiedergeburt
Die Verbrennung Verstorbener war in vielen Kulturen üblich, weil man fürchtete,
sie könnten ansonsten zurückkommen, um die Lebenden ins Reich der Toten zu
ziehen. Da dies ein nichtchristlicher Aberglaube ist, war die Einäscherung im
Christentum lange Zeit verboten. Die Ablehnung der Kremation rührt auch daher,
dass wir an die Auferstehung der Toten am Jüngsten Tag glauben und die Ansicht
herrschte, dazu müsse der Körper heil bleiben. Angehörigen der orthodoxen
Kirchen des Ostens und Muslimen ist die Einäscherung weiterhin untersagt.
Siehe auch: Krematorium
/ Feuerbestattung / Urnenbeisetzung
Diese zumeist sehr kleinen Geschäfte werden üblicherweise von Initiativgruppen
ehrenamtlich betrieben. Hier werden ausschließlich Produkte aus den ärmsten Ländern
der Welt verkauft. Die Erzeuger erhalten einen fairen Preis für ihre Waren.
Daher sind sie meist teurer als die in den üblichen Geschäften. Früher sagte
man Dritte-Welt-Laden dazu. Diese neuere Bezeichnung soll dagegen zeigen, dass
man die Welt nicht in eine erste und dritte Welt einteilen kann, sondern es eine
Welt ist, für die man mit diesen Läden Verantwortung übernimmt.
Frauenhilfe
Eine-Welt-Laden
Handarbeitskreis Jugendarbeit
Für Eine-Welt-Läden ist auch der kürzere Begriff Welt-Läden gebräuchlich.
Siehe auch: Dritte Welt
/ Dritte-Welt-Laden
So nennt man die Handlung, bei der kirchlichen Mitarbeitern zu Beginn ihrer Tätigkeit
feierlich Rechte und Pflichten übertragen werden. Dies geschieht öffentlich
und üblicherweise im Rahmen eines Gottesdienstes. Sie werden dabei für ihren
Dienst gesegnet und die Gemeinde hat Gelegenheit, für sie zu beten. Dies gilt
gleichermaßen für hauptamtlich wie ehrenamtlich Mitwirkende. Insbesondere
Mitarbeitende, deren Amt mit großer Verantwortung verbunden ist, beginnen mit
einer solchen Feier ihre Tätigkeit.
Einführung Weihe
Gläubigentaufe Erstkommunion
Eigentlich ist dies der Teil der Konfirmationsfeier, bei dem die Jugendlichen gesegnet werden.
Da diese Segnung der Höhepunkt der Feier ist, wird auch der gesamte
Konfirmationsgottesdienst so bezeichnet.
Handauflegung Interkommunion
Jugendweihe Einsegnung
Weder bei der evangelischen noch bei der katholischen Abendmahlsfeier dürfen
diese Sätze fehlen. Die Geistlichen sprechen sie vor der Austeilung, wobei sie
Brot und Wein in die Hand nehmen. Mit diesen Sätzen wird deutlich, dass das
Sakrament der Eucharistie durch Jesus selbst eingeführt wurde. Sie beinhalten,
was er bei seinem letzten gemeinsamen Mahl den Jüngern sagte. Diese
Formulierung beginnt seit jeher folgendermaßen: „Unser Herr Jesus Christus,
in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot...“
Magnifikat
Trauspruch
Einsetzungsworte Zehn Gebote
Andere, seltenere Bezeichnungen für die Einsetzungsworte
Jesu zum Abendmahl sind Gabeworte bzw. Deuteworte. Wir finden die
Einsetzungsworte zum Eucharistie in den Evangelien
bei Matthäus 26,26, Markus 14,22, Lukas 22,19.
Siehe auch: Abendmahl
/ Eucharistie
Damit ist die kleine Prozession gemeint, mit der
Mitwirkende zu Beginn eines Gottesdienstes feierlich in den Kirchsaal
einmarschieren. Dies ist schon Teil des Gottesdienstes. Dazu kann die Orgel
spielen oder ein erstes Lied gesungen werden.
Landnahme Einzug
Prozession Sakrament
Es wird dabei nicht so eingezogen, wie es sich gerade ergibt. Der Einzug hat eine
feste, traditionelle Ordnung: Vorweg gehen Kinder; es folgen weitere
Mitwirkende; und den Abschluss bilden die Geistlichen in der Reihenfolge ihres
Ranges. Der höchste Würdenträger (z. B. der Bischof) bildet den Abschluss.
Mehr zum Einzug
in die Kirche, zur Tradition und zur Gestaltung finden Sie in unserem Portal
"Der Gottesdienst". Der Einzug
des Brautpaares bzw. der Braut mit Brautführer in die Hochzeitskirche hat besondere Tradition und Charakter.
Dieses Ereignis können Ehepaare feiern, die seit 65 Jahren verheiratet sind.
Es ist also das 65-jährige Ehejubiläum.
Goldene Hochzeit Einsegnung
Gnadenhochzeit Eiserne Hochzeit
So nennt man die Feier des 65-jährigen Konfirmationsjubiläums.
Goldene Konfirmation Vokation
Eiserne Konfirmation Eucharistie
Die evangelischen Landeskirchen in Deutschland sind selbständig. Doch sie haben
sich schon 1945 zu einem Bündnis zusammengeschlossen. Dadurch kann ein
einheitliches Bild der evangelischen Kirche in Deutschland entstehen und die
Kirchen haben eine gemeinsame Vertretung bei der Bundesregierung. Diesem
Zusammenschluss gehören heute 23 unierte, reformierte und lutherische Kirchen
an. Diese drei Buchstaben stehen als Kurzform für dieses Kirchenbündnis.
EKD DRK
epd C+M+B
Ausgeschrieben bedeuten diese Buchstaben: Evangelische Kirche in Deutschland.
Das Neue Testament benutzt dieses griechische Wort für Kirche bzw. Gemeinde. Es ist die Gemeinschaft der Gläubigen.
Ekklesia Konkordanz
Litanei Sakristei
Ekklesia wird wirklich mit doppeltem „k“ geschrieben, das ist kein Druckfehler. Wörtlich
übersetzt heißt Ekklesia: „Die Herausgerufenen“. Damit ist ausgedrückt: Die Christen sind aus ihren
alten Gemeinschaften herausgerufen in die Gemeinschaft der Heiligen, also der Getauften.
Siehe auch: Kirche
So nennt man das Gebot, welches die Zehn Gebote zusammenfasst. Es wird auch das
Doppelgebot der Liebe genannt. Es lautet: „Du sollst Gott und deinen
Mitmenschen lieben wie dich selbst.“
Schöpfungsbericht Testament
Elftes Gebot Kirchenordnung
Als Einleitung zur Geschichte vom Barmherzigen Samariter lässt Jesus einen
Schriftgelehrten die zehn Gebote zusammenfassen. Diese biblische Geschichte
steht im Evangelium des Lukas im 10. Kapitel, Vers 27. Da finden
wir in der Lutherübersetzung diesen Wortlaut für das Doppelgebot der
Nächstenliebe und Gottesliebe: „Du sollst den Herrn, deinen
Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von
ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst." Matthäus 22,37-40 und Markus 12,29-31
Siehe auch: > Doppelgebot der Liebe
Eine Reihe von Propheten haben ein eigenes Buch im Alten Testament, wie z.B. Jeremia, Jesaja
oder Amos. Dieser Prophet nicht. Dennoch ist er bedeutend und bekannt. Er kämpfte
mit seinem Schüler Elisa für den wahren Gottesdienst und gegen den Götzen
Baal. Man sagte, er komme zurück, um den Menschen in ihren Nöten beizustehen,
und meinte, Jesus habe am Kreuz nach ihm gerufen. Daher wird er als „Nothelfer“ verehrt.
Abel Elia
Petrus Quirinius
Doch Jesus rief am Kreuz nicht nach Elia. Er schrie: „Eli, Eli, lamah asabhtani?“ Das heißt: „Mein
Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ So nachzulesen bei Matthäus 27,47. Bekannt wurde Elia auch durch seinen
gewonnenen Wettbewerb mit den Propheten Baals. Er ließ es drei Jahre lang nicht
regnen (1 Könige 18). Man sagte, er komme wieder, weil er nach den biblischen
Berichten nicht gestorben ist, sondern in einem „feurigen Wagen mit feurigen
Pferden“ in den Himmel getragen wurde (2 Könige 2,11). Seine
Geschichte wird im 1. und 2. Buch der Könige erzählt.
Sie ist eine der bedeutenden Frauen der Bibel. Bekannt ist sie als Verwandte und
Freundin Marias, der Mutter Jesu. Ihr vertraute Maria das Geheimnis an, dass
sie schwanger sei. Sie ist die Mutter von Johannes dem Täufer und die Ehefrau des Priesters Zacharias.
Sarah Elisabet
Rebekka Jungfrau
Im Alten Testament kommen zwei Begriffe für Gott immer wieder vor. Der eine ist Jahwe
(gesprochen: Jachwe), das ist der Eigennahme Gottes. Dies ist der zweite Begriff
für Gott. Es ist kein Eigennahme, sondern heißt übersetzt Gott.
Elohim Abba
Jehova Orakel
Die Bezeichnung Elohim für Gott kommt über 2500 mal in der Hebräischen Bibel (Altes Testament) vor.
Siehe auch: Jahwe
Nach dem Lukasevangelium lag dieser Ort in der Nähe von Jerusalem, etwa zwei
Wegstunden entfernt. Man rätselt heute, welche Ortschaft es gewesen sein könnte;
es gibt keinen Ort mehr mit diesem Namen. Nach dem Tod Jesu wurde er bekannt,
weil zwei Jünger sich in der Ostergeschichte auf den Weg dorthin machten.
Unterwegs gesellte sich der gekreuzigte Jesus zu ihnen, um mit ihnen zu Abend zu essen.
Horeb Malta
Ölberg Emmaus
Die Emmausgeschichte finden wir im Evangelium des Lukas im
24 Kapitel ab Vers 13; einen kurzen Hinweis
auf das Ereignis gibt Markus in seinem Evangelium (Mk 16,12).
Damit meint man zwei Jünger Jesu, über die Lukas im 24. Kapitel schreibt. In
der Ostergeschichte waren sie unterwegs, als ihnen der auferstandene Jesus
erschien, um mit ihnen zu Abend zu essen. Benannt sind diese beiden Jünger nach dem Ziel ihres Weges.
Emmausjünger Gomorra
Sternsinger Leviten
Das Ziel des Weges, den die beiden Jünger traurig gingen war die Stadt Emmaus.
Das Lukasevangelium hat für einen dieser beiden Jünger einen Namen: Kleopas (Lukas 24,18).
Siehe auch: Emmaus
Dieses Wort kommt vom mittelalterlichen Ausdruck „bor“ für „oben“ („borm“
sagt man noch im Plattdeutschen) oder „in bor“ für „in der Höhe“.
Heutzutage ist dies das Obergeschoss in der Kirche, das zum Kirchsaal hin offen
ist, sodass man hinunterschauen kann. Ein weltliches Wort für diesen
kirchlichen Ausdruck ist Galerie. Hier ist in vielen Kirchen die Orgel platziert und hier sitzt oftmals der Chor.
Choral Sakristei
Empore Ambo
Nach alter kirchlicher Lehre bilden diese Wesen mit den Dämonen
ein Zwischenreich zwischen Gott und Mensch. Die Bibel berichtet, dass sie den Menschen in unterschiedlicher Weise erschienen.
Drei von ihnen kündigten Abraham und seiner Frau Sarah an, dass ihr Kinderwunsch trotz ihres hohen
Alter in Erfüllung gehen sollte.
Ein solches Wesen brachte der Maria die Botschaft, dass sie schwanger sei. Ein
anderes weckte Joseph nachts und befahl ihm, mit Maria und dem kleinen Jesus
nach Ägypten zu fliehen. Zumeist erschraken die Menschen bei dem
Zusammentreffen mit diesen Gestalten. Es stellte sich erst im Nachhinein heraus,
dass es sich um Boten Gottes handelte. Ihr Name bedeutet „Bote“.
Sternsinger Geister
Dämonen Engel
Auch vor der Grabesgrotte des auferstandenen Jesus stand ein Engel. Ein kluger Mann
(Paulus Gordan) hat es einmal so ausgedrückt: „Was über diese Gestalten
gesagt wird, will nichts anderes verkünden als die beglückende Botschaft, dass
Gott sich auf tausenderlei Weise mit uns Menschen beschäftigt.“
Siehe auch: Erzengel
Es sind bedeutende Briefe, die der Papst in lateinischer Sprache an die gesamte
Kirche schreibt. Eine solche päpstliche Stellungnahme zu einer bedeutenden
aktuellen Glaubensfrage erscheint selten. Daher genießt sie große
Aufmerksamkeit in den Medien und der Öffentlichkeit. Sie ist jeweils
umstritten, gilt aber unanfechtbar für die gesamte katholische Kirche. 1968 gab
es ein solches Rundschreiben namens „Humanae vitae“. Es war eine Stellungnahme zur Sexualität.
Enzyklika Epistel
Edikt Konzil
Der Name Enzyklika kommt vom griechischen Wort für Kreis (kýklos). Es ist also ein Brief,
der im Kreis geht, ein Rundschreiben. Papst Paul VI.
versandt als solches Rundschreiben die Enzyklika „Humanae
vitae“. Jede Enzyklika beginnt und endet mit segnenden Grußworten. Die
Anfangsworte einer Enzyklika bilden ihren Namen. Wir wissen, dass Paulus Briefe an Gemeinden schrieb,
in denen er zu wichtigen Glaubensfragen Stellung nahm. Die Enzykliken stehen in dieser Tradition.
In der kirchlichen Presse erscheinen diese drei klein geschriebenen Buchstaben sehr häufig.
In der Tagespresse findet man stattdessen häufiger dpa (für Deutsche
Presseagentur) oder ap (für associated press). Das sind große Presseagenturen.
Doch handelt es sich um soziale und kirchliche Themen, so steht oft auch dieses
Kürzel über oder unter einem Artikel. Es zeigt an, dass die Nachricht vom
Evangelischen Pressedienst verbreitet wurde.
Kita ev.
TOT epd
1949 wurde der Evangelische Pressedienst schon gegründet, in Bethel bei Bielefeld.
Er ist die älteste deutsche Presseagentur. Heute ist die Zentralredaktion in Frankfurt am Main.
Siehe auch: Evangelischer Pressedienst
Im Neuen Testament finden wir zahlreiche Briefe. Etliche davon hat der Apostel
Paulus geschrieben. Dieser Brief ging wohl als Rundschreiben an mehrere
Gemeinden. Speziell adressiert ist er aber an eine Stadt, in der Paulus selbst als Missionar tätig war: Ephesus.
Epheserbrief Johannesbrief
Korintherbrief Klagelieder
Ephesus war damals eine griechische Stadt, heute gehört sie zur Türkei. Sie liegt dort an der Westküste.
Es war eine Weltstadt im römischen Reich. Heute ist sie Ruinenstadt und eine Pilgerstätte
der orthodoxen Kirche. Hier liegt das Grab des Apostel Johannes. Der Apostel
Paulus lebte hier mehr als drei Jahre. An die Christen dieser Stadt schrieb er
den Brief, der als Epheserbrief im Neuen Testament steht.
Philippi Galiläa
Ephesus Kleinasien
Im Jahr 431 fand in Ephesus eines der bedeutenden Konzilien statt. Lange gehörte die
Stadt zu Griechenland; seit 1923 ist sie türkisch, die Ruinen liegen an der türkischen Westküste.
Siehe auch: Epheserbrief
Es ist eines der ältesten christlichen Feste überhaupt. Doch den bedeutenden Rang,
den es besonders im Mittelalter hatte, hat es verloren. In einigen Bundesländern,
in denen hauptsächlich katholische Christen wohnen, ist dies noch ein
gesetzlicher Feiertag. In Bayern ist also schulfrei und arbeitsfrei, nicht aber in
Nordrhein Westfalen oder Niedersachsen. Wir feiern an diesem Tag, dass Gott den
Menschen in der Gestalt von Jesus Christus erschienen ist.
Das klingt sehr nach Weihnachten. In der Tat war dies in den ersten Jahrhunderten das Geburtsfest
Jesu, bevor das Weihnachtsfest auf den 25. Dezember gelegt wurde. Allgemein
bekannt ist dieser unbewegliche Feiertag, der jeweils am 6. Januar gefeiert
wird, als Fest der Heiligen drei Könige. Doch kirchlich korrekt ist dieser
Name, der aus dem griechischen kommt und Erscheinungsfest bedeutet.
Tag des Herrn Epiphanias
Trinitatis Weihnachten
Es ist der Tag der Sternsinger. Sie ziehen als
Heilige Drei Könige verkleidet von
Tür zu Tür, singen Lieder und sammeln für wohltätige Zwecke.
Siehe auch: Dreikönigsfest
Dieses Wort bedeutet zu deutsch Brief. Es ist der theologische Fachausdruck für die 21
Briefe, die gemeinsam mit den Evangelien, der Apostelgeschichte und der
Offenbarung das Neue Testament bilden. 13 dieser Sendschreiben an verschiedene
Gemeinden und Personen haben den Apostel Paulus als Absender.
Epistel Gotteslob
Fabel Katechismus
In den christlichen Gottesdiensten ist eine
Epistellesung
als Schriftlesung im Verkündigungsteil
üblich - ebenso wie die Lesung eines Evangeliums
Finden in einem Gottesdienst mehrere biblische Lesungen statt, so bildet das
Evangelium den Abschluss und Höhepunkt der Lesungen. Dies ist die Bezeichnung für
die Lesung, die dem Evangelium vorausgeht. Sie enthält einen Abschnitt aus den Briefen des Neuen Testaments.
Urgeschichten Epistellesung
Klagelieder Litanei
An der Wende vom 4. zum 5. Jahrhundert lebte der große Kirchenlehrer
Augustinus. Er stellte die These auf, dass jeder als sündiger Mensch zur
Welt komme und daher auf Jesus Christus angewiesen sei, der ihn wieder mit Gott
versöhne. Sünde bedeutet, sich von Gott entfernen. Verantwortlich für diese
quasi angeborene Gottesferne sind Adam und Eva, weil sie gegen Gottes ausdrückliches
Verbot vom Baum der Erkenntnis einen Apfel aßen.
Wir Menschen haben den sündigen Zustand also geerbt, lehrt Augustinus. Seine Lehre ist umstritten, wurde aber
auch durchaus von den Reformatoren wie Luther oder Calvin für die evangelische
Kirche übernommen. Dies ist der Name für diese Lehre von der angeborenen Gottesferne.
Jüngstes Gericht Theodizeefrage
Verleumdung Erbsünde
Der Kirchenvater Augustinus lebte von 354-430. Vertreter seiner
Lehre von der Erbsünde, die von vielen Theologen aber
abgelehnt wird, führen Psalm 51,7 und Römer 5 als biblische Belege an. Psalm
51,7: „Siehe, ich bin als Sünder geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden
empfangen.“ Römer 5,12: „Wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt
gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen
durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.“
> zum Seitenanfang
|