|
zurück zu Q < r.
k. bis Ruth >
weiter zu S
Wählen Sie in der linken Spalte Ihr Suchwort aus und
klicken Sie es an!
Dieser Titel wurde zu Jesu Zeiten bedeutenden Gelehrten
und Lehrern verliehen. Johannes der Täufer wurde so genannt; und auch Jesus
wurde von seinen Anhängern so angeredet. Mein Herr oder mein Meister bedeutet
dies zu deutsch. Im Judentum ist es noch ein Ehrentitel für besonders
anerkannte Gesetzeslehrer.
Schriftgelehrter Rabbi
Abt
Heiliger
Das ist ein jüdischer Pastor. Es ist also der Titel
eines Predigers, Seelsorgers Gesetzeslehrers in der jüdischen Religion.
Pater Vikar
Metropolit Rabbiner
Der Erzvater Jakob hatte, wie es damals üblich war,
mehrere Frauen. Eine hieß Lea. Doch dies war seine Lieblingsfrau. Sie ist die
Mutter der gemeinsamen Söhne Joseph und Benjamin. Bei der Geburt des Benjamin
starb sie. Sie wird als Mutter des Volkes Israel verehrt.
Rahel Gloria
Martha Katharina
Es ist der neunte
Monat des islamischen Kalenders. Während dieser 30 Tage fasten die gläubigen
Muslime tagsüber. Dieser islamische Fastenmonat endet mit dem Zuckerfest.
Fatima Passa
Menetekel Ramadan
Ein festes Datum nach unserem Kalender ist für den Fastenmonat nicht festlegbar,
denn der islamische Kalender orientiert sich am Mondzyklus. Daher rückt der Ramadan
Jahr um Jahr einige Tage vor. Ausgenommen von der strengen Fastenordnung sind
Kinder, alte und kranke Menschen, Reisende sowie schwangere und stillende Frauen.
So wird der Teil einer Kirchengemeinde genannt,
der kaum in Erscheinung tritt. Hierzu zählt man die Gemeindeglieder, die
sehr selten oder nie an Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen teilnehmen,
also kein kirchliches Engagement zeigen. In der Regel gehört zu dieser Gruppe der Großteil
einer Gemeinde. Der gegenteilige Begriff ist Kerngemeinde.
Konfirmanden Grüne Damen
Randgemeinde Urchristen
Er ist mit Michael und Gabriel einer der Erzengel.
Also ist der Michaelistag, der 29. September, auch sein Festtag. Er gilt als
Patron der Apotheker und der Reisenden.
Lektor Raphael
Silvester Valentin
Im Buch Tobias wird beschrieben, wie er viele Monate den Tobias auf der
Wanderschaft begleitete und ihn beschützte. Das Buch Tobias zählt in der
evangelischen Kirche nicht zum biblischen Kanon. Es ist Teil der alttestamentlichen Apokryphen.
Siehe auch: Erzengel
Gegründet wurde diese diakonische Einrichtung als Stiftung von Johann Hinrich Wichern im
Jahre 1833 in Hamburg. Er wollte durch sie bedürftigen, vernachlässigten und
heimatlosen Kindern und Jugendlichen eine Ausbildung ermöglichen. Heute ist es
eine der bekanntesten und größten diakonischen Einrichtungen in Deutschland.
Sogar eine Hochschule und ein Verlag gehören zu ihr. Zahlreiche Wohngruppen für
Kinder und Jugendliche, Werkstätten und Heime für geistig behinderte und
psychisch kranke Menschen sowie Seniorenheime unterhält dieses Werk.
Binnenschiffermission Bethel
Aktion Sühnezeichen Rauhes Haus
Siehe auch: Wichern
Im ersten Buch Mose wird von den Männern berichtet,
mit denen der Glaube an den einen Gott, unseren Gott, begann. Man nennt sie Erzväter.
Es sind Abraham, sein Sohn Isaak und sein Enkel Jakob. Doch nicht nur die Männer,
auch die Frauen spielen in den Vätergeschichten eine bedeutende Rolle. Dies war
die Frau von Isaak, die Mutter der Zwillinge Jakob und Esau.
Mit List erreichte
sie, dass ihr Lieblingssohn Jakob den Erstgeburtssegen des Vaters empfing, der eigentlich Esau zustand.
Sarah Madonna
Rebekka Judith
Es gab ein althochdeutsches Wort, das hieß
"rehtvertigen". Es bedeutete „gut werden“, „gerecht werden“. „Wie
rehtvertige ich mich vor Gott?“, fragten sich die Menschen. Das bedeutet:
„Wie werde ich gut vor Gott?“, „Wie werde ich vor ihm ohne Schuld?“ Seit
jeher fragen sich Menschen dies. So brachten sie Gott Opfer, quälten sich
selbst oder glaubten, durch gute Taten Gottes Güte zu verdienen. Schon der
Apostel Paulus betonte dagegen, dass der Mensch nicht durch sein Handeln vor
Gott gut wird. Allein, indem er Christus vertraut, wird er "gerecht".
Entscheidend
ist also die Gnade Gottes, nicht das Handeln der Menschen. Martin Luther
entdeckte diese Wahrheit neu, in einer Zeit, in der sie vergessen war. Sie wurde
zum Mittelpunkt seines Denkens und Glaubens. Gnadentheologie könnte man seine frohe Botschaft von der Gnade Gottes nennen.
Doch dies ist die Bezeichnung, unter der die „Gnadentheologie“ bekannt wurde.
Doppelgebot der Liebe Rechtfertigungslehre
Katechismus Theodizeefrage
Im Römerbrief, Kapitel 3, 28 wird es deutlich:
„So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.“
Zentrales Anliegen dieser Protestbewegung war die
Rückbesinnung auf die Bibel und das kirchliche Leben der christlichen
Urgemeinde. Theologen wie Luther, Calvin, Zwingli vertraten die Meinung, dass
die Kirche sich davon weit entfernt habe. Doch die Kirche des 16. Jahrhunderts
war nicht kritikfähig. Jeglicher Einsicht und Veränderung sperrte sie sich.
Argumente hatten keine Chance; die Kritiker wurden verfolgt. So entstanden
neue, sogenannte protestantische Kirchen. Dies ist die bekannte Bezeichnung für
die kirchliche Protest- und Erneuerungsbewegung des 16. Jahrhunderts. Das
lateinische Wort gehört längst zum deutschen Wortschatz und bedeutet wörtlich „Wiederherstellung“.
Pietismus Inquisition
Reformation Spiritismus
Die dramatische kirchliche Erneuerungsbewegung des 16.
Jahrhunderts, die Reformation, wurde ausgelöst, indem Martin Luther 95 Thesen
an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg heftete. Diese mutige Aktion Luthers
vom 31. Oktober 1517 veränderte die Welt. Die evangelischen Kirchen haben ihr
diesen Gedenktag gewidmet. Er wird am 31. Oktober eines jeden Jahres gefeiert.
Halloween Trinitatis
Reformationstag Erntedankfest
Im Jahr 1667 legte Kurfürst Georg II. von Sachsen den Reformationstag für alle
Protestanten einheitlich auf den 31. Oktober. Heute ist er nur noch in den
sogenannten neuen Bundesländern staatlicher Feiertag (schulfrei und arbeitsfrei).
So könnte man alle Menschen nennen, die in der Politik und in den Kirchen für eine
Erneuerung versteinerter Strukturen sorgen. Doch der Begriff ist reserviert für
die Theologen, die im 16. Jahrhundert durch ihre Kritik die Gründung neuer
Kirchen bewirkten. Zu ihnen gehören an erster Stelle Martin Luther und Philipp
Melanchthon, Huldrych Zwingli und Johannes Calvin.
Gemeindereferenten Reformatoren
Hohepriester Kantoren
Dies ist eine der großen protestantischen
Kirchen; doch sie ist von der lutherischen Kirche zu unterscheiden. Noch
energischer als die lutherische Kirche trennte sie sich von katholischer
Theologie und Liturgie. Die Gottesdienste sind liturgisch schlicht, mit dem Verkündigungsteil
als Schwerpunkt. Diese evangelische Kirche beruft sich auf die Reformatoren
Zwingli und Calvin. Innerhalb der EKD stellt sie mit zwei Landeskirchen eine Minderheit dar.
Kreuzbund
Evangelische Kirche
Reformierte Kirche Anglikanische Kirche
Reformiert sind die Lippische Landeskirche und die Evangelisch-Reformierte Kirche in
Nordwestdeutschland. Der Züricher Theologe Huldrych Zwingli lebte von 1484-1531; der französische
Theologe Johannes Calvin (1509-1564) wirkte hauptsächlich in Genf.
Nach der Sintflut, die im ersten Buch Mose
(Genesis) beschrieben ist, schloss Gott mit Noah, und damit mit der gesamten
Menschheit, einen Friedenspakt. Den Bund besiegelte Gott mit diesem
Naturereignis. So gilt dieses Symbol noch heute als Zeichen des Friedens zwischen Gott und den Menschen.
Friedenstaube Palmenzweig
Rosenkranz Regenbogen
Am Himmel, der Sonne gegenüberliegend, erscheint dieses Naturschauspiel manchmal,
wenn bei Regen die Sonne scheint. Es entsteht durch die Brechung des Sonnenlichts im Regen.
Es ist der Sammelbegriff für diese sieben
Farben: rot, orange, gelb, grün, türkis, blau, lila. Man sieht dieses Spektrum
überall da, wo Licht sich bricht, wie im Kristall, im Wassertropfen oder im Öl
auf der Pfütze. Diese Bezeichnung bezieht sich darauf, dass wir sie manchmal
als Naturschauspiel am Himmel sehen. Sie werden auch Spektralfarben genannt.
Morgenstern
Großes Meer
Regenbogenfarben Himmel
Jesus beschrieb diese Zeit so: „Blinde werden sehen
und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, und
Armen wird das Evangelium gepredigt (Matthäus 11,5).“ Die Hoffnung der
Christen beruht darauf, dass diese Zeit auf Erden einmal anbrechen wird. Dann
wird es die Herrschaft von Menschen über Menschen nicht mehr geben. Gott wird
Herrscher sein.
Unterwelt Jenseits
Reich Gottes Fegefeuer
Lexika beschreiben dies so: „Es ist die Vorstellung
von Gott, die eine größere Bevölkerungsgruppe gemeinsam hat.“ Wörtlich übersetzt
müsste man Rückbindung sagen. Dieses lateinische Wort ist aber längst ein
Wort der deutschen Sprache geworden, sodass man es nicht übersetzen muss. Es
ist der spezifische Glaube, den Menschen einer Gruppe gemeinsam haben. Es gibt
darunter sehr große Gruppen, die sich über die ganze Welt verteilen. Dazu gehören
die Moslems, die Juden, die Buddhisten, die Hindus, die Christen.
Reformation Kirche
Ökumene Religion
Demokratische Staaten sichern ihren Bürgern
dieses Recht zu. Es ist die Möglichkeit, sich frei für einen Glauben
entscheiden zu können und ihn ungehindert ausüben zu dürfen.
Gottesdienst Religionskritik
Religionsfreiheit Religionswissenschaft
Karl Marx sagte, Religion sei Opium für das Volk. Andere Philosophen legten dar,
Religion hätte nur den Zweck, unterdrückte und beraubte Völker still zu
halten. Wieder andere erklären, Glaube vertröste leidende Menschen nur auf ein
Leben nach dem Tod und ändere nichts in dieser Welt. Doch auch von
naturwissenschaftlicher Seite gibt es Kritik an den Religionen. Dies ist der
Sammelbegriff für die unterschiedlichen wissenschaftlichen Richtungen, die sich
mit Religion kritisch auseinandersetzen.
Exorzismus Religionskritik
Zionismus Okkultismus
Dies ist man, sobald man unabhängig von den
Erziehungsberechtigten über die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft
entscheiden darf. In Deutschland wird man es mit dem 14. Lebensjahr.
evangelisch religionsmündig
sakral konfirmiert
In Deutschland ist er durch das Grundgesetz garantiert und fest in den schulischen
Lehrplänen verankert. Er ist also ordentliches Lehrfach und wird, auch das ist
im Grundgesetz festgelegt, in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der
Religionsgemeinschaften angeboten.
Schulgottesdienst Abendmahl
Religionsunterricht Ethik
Er wird von ausgebildeten und dazu beauftragten Lehrerinnen und Lehrern, aber auch von
Pfarrerinnen und Pfarrern erteilt.
Dieses Fach kann man an Hochschulen studieren. Es ist nicht zu verwechseln mit
Theologie. Die Theologie vermittelt Wissen über eine Religion und bildet
Theologen oder Religionslehrer aus, die die jeweilige Religion vertreten. Bei
dieser Disziplin geht es dagegen um Gemeinsamkeiten und Unterschiede
verschiedener Religionen. Die Forscher und Lehrer, die dieses Fach vertreten, müssen
nicht selbst einer Religion angehören. Dies ist die Disziplin, die also „von
außen“ Wissen über die Religionen der Gegenwart und der Vergangenheit zusammenträgt und vergleicht.
Exkommunikation Religionskritik
Religionswissenschaft Nächstenliebe
Überbleibsel oder Zurückgelassenes, so könnte man
dieses Wort übersetzen. Damit man mit Heiligen auch über den Tod hinaus in
Verbindung sein kann, sind in vielen katholischen Kirchen solche Überbleibsel
in die Altäre eingelassen. Es sind sterbliche Überreste von Heiligen, wie
Knochen. Es sind aber auch Gegenstände, die sie während ihres Lebens benutzten.
Devotionalien Amulette
Reliquien Wunder
So nennt das Alte Testament die weisen und kämpferischen
Herrscher, die das Volk Israel führten, bevor es doch Könige gab. Samuel war der
letzte in der Reihe dieser Volksführer. In einem Buch des Alten Testaments, das
nach ihnen benannt ist, wird ihre Regierungszeit geschildert.
Propheten Philister
Richter Karmeliten
Der Begriff kommt aus dem religiösen Bereich, da sind solche Bräuche fest verankert. Doch auch
im täglichen Leben haben sie Bedeutung. Es sind Handlungen, die man immer
wieder in gleicher Weise ausführt. Sie sind für das Leben bedeutsam, denn weil
sie stets nach einer festen Abfolge geschehen, geben sie Sicherheit und Geborgenheit.
Segen Ritual
Gottesdienst Ehebruch
Es ist eine Bezeichnung für religiöse Handlungen, die sich immer in gleicher Weise
wiederholen. Bei einer solchen Zeremonie gibt es eine feste Ordnung, wie die
Reihenfolge zu sein hat, was gesprochen wird, wie die Haltung und Gestik der
handelnden Personen zu sein hat. Bei einem solchen Brauch hat alles seine überlieferte
Ordnung. Die Handlung scheint gottgegeben, heilig. Das Wort Ritual hat eine ähnliche
Bedeutung; doch es wird auch in weltlichen Zusammenhängen gebraucht und beschränkt
sich nicht wie dieses Wort auf traditionelle religiöse Zeremonien.
Ritus Abendmahl
Messe Trauung
Zu den katholischen Kirchen zählen auch die
Alt-Katholiken, die sich 1870 von Rom getrennt haben, den Papst nicht als
Oberhaupt anerkennen und auch Frauen zu Priesterinnen weihen. In Abhebung zu den
Alt-Katholiken wird die katholische Kirche, die den Papst zum Oberhaupt hat, römisch-katholisch
genannt. Dies ist die Abkürzung.
heilig römisch
X-Mas r. -k.
Die Apostel Petrus und Paulus beendeten ihr Leben in dieser Stadt,
als es hier bereits eine christliche Gemeinde gab. Hier wurden sie auch hingerichtet.
Als das Christentum anerkannte Religion im römischen
Reich wurde, entwickelte sich die Stadt zum Mittelpunkt der Kirche. Die höchste
Behörde der katholischen Kirche, der Vatikan, bildet innerhalb dieser Stadt
einen eigenen Staat mit dem Papst als Staatsoberhaupt.
Konstantinopel Rom
Jerusalem Bethlehem
Zur Zeit Jesu stand das jüdische Volk unter der
Zwangsherrschaft dieses Volkes. Dessen Kaiser hatte einen Statthalter
eingesetzt, der die Ordnung in Palästina aufrechterhalten sollten.
Ägypter Philister
Römer Babylonier
Einige der Briefe, die wir im Neuen Testament
finden, sind von Paulus geschrieben. So auch dieser. Es ist sein längstes
Sendschreiben. Eine Predigt ist es, die er an die junge Gemeinde in Rom
schickte. Dieser Brief belegt, dass es schon um das Jahr 60 eine christliche
Gemeinde in Rom gab.
Epheserbrief Römerbrief
Offenbarung Hebräerbrief
Es gibt auch die Alt-Katholische Kirche,
die den Papst nicht anerkennt und auch Frauen ins Priesteramt weiht. Um
Verwechslungen auszuschließen, ist dies die korrekte, amtliche Bezeichnung für
die katholische Kirche, die den Papst zum Oberhaupt hat.
monotheistische Religion Vatikan
römisch-katholisch
calvinistisch
Diese Blume sieht man
in der christlichen Kunst oft im Zusammenhang mit der Jungfrau Maria, denn es
ist ihre Symbolpflanze. Sie ist auch ein Symbol der Verschwiegenheit. Daher
findet man sie häufig als Schnitzerei auf Beichtstühlen. Da ihre Blütezeit
sehr lang ist und sie auffällig viele Blätter hat, gilt sie als Königin der Blumen.
Rosette Epistel
Rose Papyrus
Da sie für Verschwiegenheit steht, gibt es die Redewendung,
ich sage dir etwas „sub rosa“, unter der Rose, also im Vertrauen.
Es ist eine Schnur mit Kreuz, auf die dünnere und
dickere Perlen in unterschiedlichen Abständen aufgezogen sind. Aus dem
Mittelalter stammen diese Perlenketten. Man benutzte sie, um beim Beten die
Abfolge und Anzahl verschiedener Gebete zu kontrollieren. Dicke Perlen stehen für
ein Vaterunser, kleine für ein Ave Maria und das Kreuz für das
Glaubensbekenntnis. Bis in die Neuzeit waren diese Gebetsschnüre in der
katholischen Kirche verbreitet. Heute sieht man sie bei uns kaum noch.
Thora Rosenkranz
Litanei Kruzifix
Diese Gebetsschnur stammt ursprünglich aus Indien. Mönche benutzten sie dort als Meditationshilfe.
Christliche Mönche entwickelten im Mittelalter daraus den Rosenkranz. Schnell
verbreitete er sich in ganz Europa und wurde ein bemerkenswerter geistlicher und
wirtschaftlicher Erfolg für die Kirche.
In der katholischen Tradition ist dies eine
feste Abfolge von Gebeten. Dazu gehören das Vaterunser, das Ave Maria und auch
das Apostolische Glaubensbekenntnis. Die einzelnen Gebete werden hierbei mehrfach
wiederholt. Müsste man dabei überlegen, was man betet, oder die Gebete zählen,
würde der meditative Gebetscharakter zerstört. Daher regelt eine Perlenkette,
die man durch die Finger gleiten lässt, die Abfolge der Gebete. Nach der
Perlenkette ist diese mittelalterliche Gebetsform benannt.
Litanei Vaterunser
Ikone Rosenkranzgebet
Statt Rosenkranzgebet sagt man verkürzt auch einfach „Rosenkranz“;
man betet also den Rosenkranz.
Es sind besondere runde Fenster. Der Begriff ist in
der sakralen Architektur beheimatet. Man findet sie also vornehmlich an Kirchen.
Das Straßburger Münster ist für ein solches Fenster bekannt. Zu deutsch könnte
man Rad- oder Rundfenster sagen. Doch ihre Besonderheit ist, dass sie in
unterschiedlichen Farben leuchten und ihre einzelnen Elemente Blütenblättern
gleichen. Dieser französische Begriff beschreibt das treffend. Ins Deutsche übersetzt heißt er Röschen.
Siegel Rosette
Bund Barett
Jedem Sonn- und Feiertag des Kirchenjahres ist eine
bestimmte Farbe zugeordnet. Es ist die liturgische Farbe des Tages bzw. der
Kirchenjahreszeit. Insbesondere die Tücher am Altar und an der Kanzel tragen
jeweils die passende Farbe. Dies ist die liturgische Farbe des Pfingstfestes
sowie der Märtyrer- und Heiligenfeste. Sie drückt aus, dass der Heilige Geist den
Glauben entzündet. Zudem zeigt sie, dass Märtyrer für den Glauben ihr Blut vergossen.
violett rot
weiß grün
Fährt man vom Mittelmeer aus durch den Suezkanal,
so gelangt man in dieses Meer. An seinem westlichen Ufer liegen Ägypten, der
Sudan und Eritrea. Am gegenüberliegenden Ufer befinden sich Saudi Arabien und
der Jemen. Im Alten Testament wird dieses langgezogene Meer häufig erwähnt.
Die Israeliten durchquerten es auf der Flucht aus Ägypten. Die Verfolger kamen
in den Fluten um. Der biblische Name ist Schilfmeer. Dies ist die heutige Bezeichnung.
Großes Meer See Genezareth
Rotes Meer Totes Meer
Im Norden teilt es sich in zwei Golfe (Golf von Suez und Golf von Aden) und
umschließt damit die Sinaihalbinsel. Durch den Golf von Suez sind die
Israeliten wohl geflohen. Hier, ganz im Norden, ist das Meer schmal, flach und
schilfreich. Das Wort Schilfmeer bezog sich wohl nur auf diesen nördlichen
Teil, insofern sind die Begriffe Schilfmeer und Rotes Meer doch nicht ganz identisch.
Durch zwei Ereignisse, die im Buch Genesis beschrieben
sind, wurde dieser Mann bekannt. Ruhmreich ist, dass er sich für seinen jüngeren
Bruder Josef einsetzte, als die anderen Brüder diesen töten wollten. Weniger
ruhmreich ist, dass er ein sexuelles Verhältnis zu Bilha hatte, einer der Frauen
seines Vaters. Deshalb wurde ihm das Erstgeburtsrecht weggenommen. Er ist der älteste
Sohn des Erzvaters Jakob; die Mutter ist Lea.
Ruben Benjamin
Methusalem Abel
Bilha war die Sklavin Rahels, aber Jakobs Nebenfrau. Sie gebar ihm zwei Söhne. Zum
Verhältnis von Bilha und Ruben siehe 1 Mose 35,22; 49,4.
Ein Buch des Alten Testaments ist nach dieser Frau
benannt. Man kennt sie besonders von einem Ausspruch, den sie ihrer
Schwiegermutter Noomi zurief (Ruth 1,16): „Wo du hingehst, da will ich auch
hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott!“
Ninive Ruth
Rebekka Sarah
Zum Seitenanfang
|