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Eden - Erbsünde < Erdbestattung
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Wählen Sie in der linken Spalte Ihr Suchwort aus und klicken Sie es an!Die vier Worte unter den Artikeln sind Auswahlworte zur Hilfe für ein Quizspiel.
Es gibt z. B. die Feuerbestattung, die Seebestattung und die Urnenbeisetzung.
Die Asche eines verstorbenen Menschen kann in einem Friedwald an die Wurzel
eines Baumes gegeben oder auf einem dafür vorgesehenen Feld verstreut werden. Ein Menschen kann also auf
unterschiedliche Weise seine letzte Ruhe finden. Dies ist die Bezeichnung für
die bei uns herkömmliche Weise, den Leichnam in einem Sarg in die Erde zu betten.
Erdbestattung Aussegnung
Dankopfer Trauerfeier
Siehe auch: Beerdigung / Begräbnis /
Bestattung / Beisetzung
Da sind Gebete, Lieder, Geschichten und Gedichte
zur Beerdigung
Wörtlich übersetzt bedeutet dieses Wort „allein wohnen“ oder „in der Wüste
leben“. Es bezeichnet einen Menschen, der sich völlig zurückzieht, um allein
in der Einsamkeit zu leben. Beweggrund für ein solches Leben ist zumeist die
Suche nach der ungestörten Nähe Gottes. Für dieses Fremdwort ist auch das deutsche Wort Einsiedler bekannt.
Rabbiner Eremit
Patriarch Kirchmeister
Die Bezeichnung Eremit für Einsiedler kommt vom altgriechischen Wort eremites.
Es ist traditionell der Sonntag nach dem 29. September, dem Michaelistag. Damit
ist es zumeist der 1. Sonntag im Oktober. Gefeiert wird dieses alte Fest in
unseren Kirchen gern als Familiengottesdienst. Inhalt des Gottesdienstes ist der
Dank für alles, was Gott uns zum Leben gibt. Zudem bitten ihn um Hilfe, seine
Gaben sinnvoll zu nutzen und gerecht zu verteilen.
Allerheiligen Erntedankfest
Aschermittwoch Ramadan
Seit der 3. Oktober als Tag der Deutschen Einheit gesetzlicher Feiertag ist,
verschieben Gemeinden diesen alten Festtag gern um eine Woche; denn viele
Familien nutzen das durch den Tag der Deutschen Einheit entstandene verlängerte Wochenende für Kurzurlaube.
Liebe hat verschiedene Dimensionen, das wird in den unterschiedlichen Bezeichnungen
deutlich. Die Worte Agape und Caritas stehen im christlichen Bereich für die
selbstlose Liebe zu den Schwachen und Hilflosen, die Nächstenliebe. Daneben
gibt es die sinnliche Liebe, die sich in körperlicher Anziehung ausdrückt.
Diese sehnsüchtige Liebe ist mit diesem griechischen Wort gemeint. Es kommt in
der Bibel nicht vor. Es stammt aus der griechischen Mythologie und bezeichnet hier den Liebesgott.
Tugend Index
Hammurabi Eros
Der Liebesgott Eros ist Sohn der Liebesgöttin Aphrodite. In der griechischen Kunst
wurde er als schlanker, schöner Jüngling mit Flügeln dargestellt. Seine
verbundenen Augen verdeutlichen, dass Liebe blind macht. Auch mit einen
silbernen Bogen, mit dem er Liebespfeile verschießt, kennt man ihn.
Dies ist die feierliche erste Teilnahme katholischer Kinder am Abendmahl. Andere
Worte für Abendmahl sind Eucharistie und Kommunion. Diese erste Teilnahme ist
ein besonderes Ereignis. Es wird zumeist am Sonntag nach Ostern gefeiert. Die
Kinder sind dann etwa neun Jahre alt und haben vorher einen vorbereitenden Unterricht besucht.
Exegese Erstkommunion
Konfirmation Firmung
Ob man kleine Kinder schon taufen darf, wie das mit der sogenannten Kinds-
bzw. Säuglingstaufe praktiziert wird, ist in der Christenheit umstritten. Die
Gegner dieser Praxis führen besonders zwei Argumente an: In der Bibel ist
die Taufe von Kindern nicht eindeutig bezeugt, und zum Empfang eines Sakraments
muss man verstehen, was geschieht, und daran glauben. Daher machen Freikirchen,
insbesondere die Baptisten, zur Voraussetzung, dass der Täufling die Taufe
selbst wünscht und versteht. Die daraus resultierende Taufpraxis, bei der der Täufling
zumeist ganz ins Wasser getaucht wird, ist die Gläubigentaufe bzw.
Bekenntnistaufe. Bekannter ist aber dieser Begriff.
Intinktion
Sakrament
Erwachsenentaufe Vesper
Siehe auch: Gläubigentaufe / Taufe
Informationen zur Taufe, zur Taufvorbereitung und zur kreativen Gestaltung
der Tauffeier geben wir auf der Seite: www.taufe-texte.de
Das ist der Titel eines besonderen katholischen Bischofs, der über mehreren Bischöfen steht und
oberster Geistlicher einer Erzdiözese (also eines Erzbistums) ist.
Erzvater Pastoralreferent
Diakon Erzbischof
Siehe auch: Bischof / Bistum
So wird in der katholischen Kirche die Zusammenfassung mehrerer Bistümer
bezeichnet. Dies ist gleichbedeutend mit Erzdiözese sowie Kirchenprovinz.
Konzil Landeskirche
Enzyklika Erzbistum
Bekannt sind z.B. die Erzdiözesen Köln, Paderborn, Bamberg.
Darunter versteht man besonders hervorragende Engel. In der Bibel wird nur
Michael direkt mit diesem Ehrentitel bezeichnet. Doch auch Gabriel, der der
Maria die Geburt Jesu ankündigte, sowie Raphael und Uriel wurden im Laufe der
Kirchengeschichte mit diesem Titel geehrt.
Christkind Erzengel
Schutzengel Kreuzritter
Ausdrücklich wird in der Bibel ein solcher „Oberengel“ nur zweimal erwähnt: In 1. Thessalonicher
4,16 wird erklärt, dass ein Erzengel die Wiederkunft Jesu ankündigen werde; im
Judasbrief, Vers 9, streitet der Erzengel Michael um den Leichnam
des Mose. Auch vor
anderen Personenbezeichnungen zeigt die Vorsilbe Erz,
dass es sich um höchste, herausragende Personen handelt, wie Erzväter.
Siehe auch: Raphael / Michael /
Gabriel
In früheren Jahrhunderten holte man sich in erster Linie beim Pfarrer
Rat, wenn man Probleme mit seinen Kindern hatte. Das ist naheliegend, denn die
Kirche übernimmt mit der Taufe eines Kindes auch Verantwortung für seine
Erziehung. Da bei pädagogischen Fragen und Problemen aber speziell ausgebildete
Fachleute wichtig sind, bieten Kirchen vielerorts diese Einrichtungen an, in
denen Sozialarbeiter, Psychologen und Pädagogen den Ratsuchenden helfen.
Offene Jugendarbeit
Freikirche Erziehungsberatungsstellen Hilfswerk
Mit dem 1. Buch Mose, dem Buch Genesis, beginnt die Bibel. Hier wird
die Geschichte der Männer erzählt, mit denen der Glaube an den einen Gott,
unseren Gott, begann. Diese Männer sind Abraham, sein Sohn Isaak und sein Enkel
Jakob. Dies ist der Sammelbegriff für diese drei Personen; er betont ihre
herausragende Bedeutung unter den Vätern des Glaubens.
Erzbischöfe Erzväter
Hostien Evangelisten
Seine Geschichte steht im 1. Buch Mose. Er war der
erstgeborene Sohn von Isaak und Rebekka. Als ungestümer, rauer Jäger wird er
beschrieben. Ganz anders, nämlich intelligent und berechnend, war sein
Zwillingsbruder, der Hirte Jakob. Mit ihm wird er zumeist in einem Atemzug
genannt. Jakob war es auch, der ihn um den väterlichen Segen betrog.
Kain Esau
Noah Amos
Sie ist Hauptperson des gleichnamigen biblischen Buches.
Ihre spannende Geschichte spielt in der Stadt Susa. Hier wurde sie im Jahre 483
v. Chr. Königin des riesigen Perserreiches. Ihr Buch beschreibt, wie sie sich
mutig, alle Konventionen brechend, für die Juden einsetzte und so ihre
befohlene Vernichtung verhinderte.
Rosette Fatima
Ester Eva
Ester ist die neuere Schreibweise dieses biblischen Frauennamens. Auch die alte Schreibweise Esther ist noch verbreitet.
Früher sagte man stattdessen auch Sittenlehre, doch das ist veraltet und dieses
griechische Wort ist allgemein bekannt. Es ist die Lehre von den Tugenden, also
von den Verhaltensweisen, die moralisch gut sind und das sinnvolle, erfüllende
Zusammenleben der Menschen ermöglichen.
Ethik
Eros Wochenspruch Agape
In der katholischen Kirche sagt man auch Heilige Kommunion. Es ist das Sakrament,
in dem sich Jesus Christus mit den Menschen vereinigt. Die Bezeichnung ist gleichbedeutend mit Abendmahl.
Oblate Eucharistie
Präludium Kollekte
Das Kastrieren von Männern und auch Tieren ist nach dem Alten Testament verboten.
Nach der Gesetzessammlung des 5. Buches Mose durften kastrierte Männer nicht am
Gottesdienst teilnehmen (5 Mose 23,2). Im Alten Testament
nennt man sie Verschnittene bzw. Entmannte, später Kastraten. Heute ist
diese griechische Bezeichnung bekannter. Sie bedeutet wörtlich übersetzt Betthüter.
Harem Luzifer
Eunuch Beelzebub
Der biblische Begriff Kämmerer ist entsprechend. Kämmerer hüteten die Kammern der
Frauen und schließlich auch die Schätze der reichen Herren. Die
Apostelgeschichte beschreibt, wie ein solcher Kämmerer durch Philippus getauft wurde;
diese Taufe war revolutionär, da Kämmerer selbst von Gottesdiensten ausgeschlossen
waren. (Die Taufe des Kämmerers finden wir in Apostelgeschichte 8,27 ff.)
m Alten Testament ist dieser mächtige Fluss häufig erwähnt. Oftmals nennt man
ihn hier einfach nur Strom und weiß gleich, welcher Fluss gemeint ist. Er gehört
zu den Paradiesströmen (1. Mose 2,14), fließt also durch das Gebiet des
heutigen Irak. Gemeinsam mit seinem Nachbarfluss Tigris bildete er die
Schwemmlandebene Mesopotamien. Mit dem Tigris wird er zumeist in einem Atemzug genannt.
Euphrat Nil
Qumran Jordan
Über 2700 Kilometer lang ist der Fluss Euphrat. Er verbindet sich schließlich mit dem Tigris zum
Schatt-el-Arab und mündet so in den Persischen Golf.
Dieses Wort hat eine doppelte Bedeutung. Es ist einerseits ein Verbrechen und
bezeichnet die Tötung von Menschen, deren Leben wegen Krankheit oder
Behinderung als lebensunwert bezeichnet wird. Opfer davon waren während der
nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland ca. 300.000 Menschen. Zweitens
bedeutet dieses Wort die Erleichterung des Sterbens auf eigenen Wunsch. Leichter
Tod heißt es wörtlich übersetzt. Zu deutsch würde man Sterbehilfe sagen.
Konkordat Pogrom
Vulgata Euthanasie
Manche kürzen evangelisch mit evang. oder evangl. ab, weil diese Abkürzung zu sehr nach e.V.,
eingetragener Verein, aussieht. Doch dies ist die korrekte Abkürzung für evangelisch.
A.D. r.-k.
epd ev.
Sie wird in der Bibel als Mutter aller Menschen bezeichnet. So nannte der erste Mensch seine
Lebensgefährtin. Sie trägt also den ältesten Frauenvornamen der Welt; und er
wird Kindern noch heute gern gegeben.
Sarah Eva
Ruth Maria
Wir kennen Eva aus dem Buch Genesis (1 Mose 3,20).
Das Wort sollte man nicht mit evangelisch verwechseln. Es ist die Sammelbezeichnung
für unterschiedliche Gruppen christlicher Fundamentalisten. Ihren Glauben und
ihr Leben orientieren sie starr an den Evangelien und den anderen Büchern der
Bibel. Die biblischen Aussagen nehmen sie wörtlich, und sie akzeptieren nicht
die Erkenntnis, dass viele Aussagen der Bibel nur aus der damaligen Situation zu
verstehen sind. Dieses Adjektiv gilt z. B. für die Methodisten, Baptisten, die
Deutsche Zeltmission. Doch auch viele kleine Gruppen „freier Christen“ muss man so bezeichnen.
heilig hebräisch
evangelikal evangelisch
Die Reformatoren des 16. Jahrhunderts, wie Luther oder Calvin, warfen ihrer Kirche vor,
dass sie sich von den Evangelien weg entwickelt habe. Sie entdeckten
in ihr Fehlentwicklungen, Kirchengesetze, die mit den Evangelien nicht
übereinstimmten, und Aberglaube. Sie forderten eine Rückbesinnung auf das
Evangelium von Jesus Christus. Die unterschiedlichen Kirchen, die aus dieser
Reformation entstanden, tragen daher diese Sammelbezeichnung. Sie zeigt, dass
das Evangelium einziger Maßstab für Glauben und Kirche sein soll.
evangelikal evangelisch
katholisch sakral
Die selbständigen evangelischen Kirchen in Deutschland (die Landeskirchen) haben sich schon 1945
zu einem Bündnis zusammengetan. Dies ist die ausführliche Bezeichnung für dieses Kirchenbündnis.
Misereor Deutsche Christen
Kerngemeinde Ev. Kirche in Deutschland
Bekannt ist die Abkürzung: EKD. Die EKD vereinigt unter einem Dach die lutherischen,
reformierten und unierten Kirchen.
Zu "Evangelischer Kirchentag" siehe "Deutscher Evangelischer
Kirchentag".
Die Redaktionen der Tageszeitungen und der Illustrierten recherchieren ihre Nachrichten zumeist nicht selbst.
Sie erhalten Informationen, Berichte und auch Bilder von Nachrichtenagenturen. Das
sind insbesondere associated press mit dem Kürzel ap, Reuters, Deutsche
Presseagentur (dpa) und Deutscher Depeschendienst (ddp). Doch auch diese
evangelische Agentur spielt eine Rolle im Pressewesen. Ihr Schwerpunkt ist die
Berichterstattung über kirchliche und soziale Themen.
Blaues Kreuz Aktion Sühnezeichen
Volksmission Evangelischer Pressedienst
Die Veröffentlichungen dieser Nachrichtenagentur sind mit dem Kürzel epd
gekennzeichnet. 1949 wurde der Evangelische Pressedienst schon gegründet, in
Bethel bei Bielefeld. Es ist damit die älteste deutsche Presseagentur. Heute
ist die Zentralredaktion in Frankfurt am Main
In den evangelischen und katholischen Kirchen liegen Liedbücher
aus, damit die Menschen in Gottesdiensten mitsingen können. In den katholischen
Kirchen Deutschlands ist dies einheitlich das Gotteslob. Auch in der gesamten
Evangelischen Kirche Deutschlands gibt es mittlerweile ein einheitliches Buch.
Es ist nicht nur ein Liederbuch. Ebenso findet man darin Psalmen, Gebete, die 10
Gebote und Andachten zu verschiedenen Anlässen. Dies ist der offizielle Name für das Buch.
Gotteslob
Agape Evangelisches Gesangbuch Ikone
Das offizielle Evangelische Gesangbuch ist unter der Abkürzung EG bekannt.
Es löste 1996 das Evangelische Kirchengesangbuch ab, das EKG. Darin gab es im Gegensatz zum jetzigen EG keinen
einheitlichen Stammteil für alle deutschsprachigen evangelischen Kirchen.
Siehe auch: Gesangbuch
Gemeindepfarrer sind damit nicht gemeint. Es ist heute eine Bezeichnung für
Menschen, die umherreisen, um auf eigens dafür angesetzten
Missionsveranstaltungen das Evangelium zu verkünden. Doch in erster Linie ist
es der Sammelbegriff für die vier Verfasser der biblischen Evangelien,
wie wir sie im Neuen Testament finden. Es sind Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.
Missionare Judenchristen
Evangelisten Schriftgelehrte
Mit seinen Worten, seinem Handeln und gesamten Leben bringt Jesus
Christus den Menschen eine Nachricht. Sie lautet: „Gott möchte euch nahe
sein, er versöhnt sich mit euch und ermöglicht euch ein neues, befreites
Leben.“ Diese gute Nachricht Gottes an die Menschen finden wir im Neuen
Testament – unterschiedlich aufgeschrieben von Matthäus, Markus, Lukas und
Johannes. Zu deutsch nennen wir diese guten Nachrichten Frohe Botschaft. Dies
ist die bekannte griechische Bezeichnung.
Neues Testament Evangelium
Litanei Synopse
In jedem Gottesdienst werden Texte aus biblischen Büchern gelesen. Zwei
Lesungen sind in den meisten Gottesdienstordnungen vorgesehen. Unabhängig von
der Anzahl der Texte bildet diese Lesung üblicherweise den Abschluss. Sie ist
damit der Höhepunkt der gottesdienstlichen Lesungen: die frohe Botschaft von Jesus Christus.
Gebet des Herrn Bergpredigt
Heilige Schrift Evangeliumslesung
Schon in den frühen Gottesdiensten des Urchristentums wurde die Evangeliumslesung
mit einem Lobruf der Gemeinde eingeleitet und abgeschlossen. Für besondere
gottesdienstliche Anlässe wie die kirchliche Trauung
oder die Feier der Heiligen Taufe schlagen die Gottesdienstbücher passende
Texte aus den Evangelien vor. Evangeliumslesungen
für die Taufe sind der Taufbefehl (Matthäus 28, 18-20) und das Evangelium
von der Kindersegnung (Markus 10,13-16)
Die evangelischen Christen und Kirchen kann man nach verschiedenen
Merkmalen unterscheiden. Um sie genau zu kennzeichnen, hat das Wort evangelisch
oft einen Zusatz. So sagt man z. B. evangelisch-reformiert, wenn man die
calvinistischen Kirchen meint. Dies ist dagegen die Bezeichnung für die
Kirchen, die Luthers Lehren als Grundlage haben. Es ist die Abkürzung.
ev.-ref. Evangelist
ev.-luth. evangelikal
ev.-luth. lautet ausgeschrieben: evangelisch-lutherisch.
Hierauf geht das Leben eines Christen zu. Das ist das Ziel, nicht der Tod. Doch
dieser Zustand beginnt schon mitten im Leben. Man dringt zu ihm durch, indem man
den täglichen Tod überwindet, wie Gleichgültigkeit, Lieblosigkeit,
Hoffnungslosigkeit, Unglaube, Unmenschlichkeit, Egoismus. Als Hilfe, dieses
Leben mitten im Leben zu finden, bietet Jesus die frohe Botschaft von der Liebe Gottes an.
Ewiges Leben Nächstenliebe
Ewiges Licht Jenseits
In der katholischen Kirche werden die geweihten Hostien im Tabernakel aufbewahrt. Vor dem Tabernakel
brennt stets, ununterbrochen dieses Licht, ein Öllämpchen. Da Licht ein Symbol
für Jesus ist, weist es darauf hin, dass er in Form der Hostie anwesend ist.
Osterkerze Ewiges Licht
Kruzifix Weihrauch
So sehr sich das evangelische und katholische Kirchenjahr ähneln, hat doch
dieser letzte Sonntag, der Sonntag vor dem 1. Advent, unterschiedliche Bedeutung. Er heißt bei den
katholischen Christen Christkönig. Dies ist die evangelische Bezeichnung. Hier
ist dieser Tag dem Denken an die Verstorbenen gewidmet. Daher heißt er auch Totensonntag.
Allerseelen Ewigkeitssonntag Fronleichnam Volkstrauertag
Auf den Friedhöfen finden am
Ewigkeitssonntag / Totensonntag Andachten statt. Die Gräber werden mit Blumen geschmückt,
Kerzen werden angezündet. Diese Symbole zeigen, dass der Tod für uns Christen
nicht das letzte Wort hat. Das Pendant in der katholischen Kirche ist
Allerseelen am 2. November. Die Reformatoren schafften das Allerseelenfest in den evangelischen
Kirchen ab. König Friedrich Wilhelm III. von Preußen ordnete 1816 an, dass dafür jeweils am letzten Sonntag des
Kirchenjahres der Verstorbenen gedacht wird.
Eigentlich meint dieses Wort die Erklärung eines jeden alten, schwierigen
Buches. Es hat sich aber für das Erklären, Aufschlüsseln, Auslegen der Bibel und biblischer Texte durchgesetzt.
Exegese Konfession
Säkularisation Charisma
Im Alten Testament ist dies die über 60 Jahre andauernde Gefangenschaft der Juden in
Babylonien. Der Tempel in Jerusalem war zerstört worden und die Menschen wurden
in Babylonien gefangen gehalten. Heute bezeichnet man mit diesem Wort das Leben
in der Fremde, insbesondere dann, wenn jemand die Heimat aufgrund von Verfolgung verlassen hat.
Mystik Exil
Eden Ninive
Exil heißt zu deutsch Verbannung und sagt aus, dass der Mensch nicht freiwillig seine Heimat verließ.
Es ist eine schwere Strafe der katholischen Kirche, die nur das oberste
kirchliche Gericht verhängen kann. Der Papst kann sie wieder aufheben, in
leichten Fällen auch der Bischof. Mit älteren Worten sagt man
dazu: Jemand wird mit dem Bann belegt. Das ist der Ausschluss aus der
kirchlichen Gemeinschaft und bedeutete früher den Verlust aller Rechte und
jeden Schutzes. Man war vogelfrei, den Vögeln zum Fraß vorgeworfen. Statt Bann
ist dieses Wort heutzutage bekannter. Es zeigt, dass die betroffene Person nicht
mehr an den Sakramenten teilnehmen darf.
Interkommunion Kruzifix
Exkommunikation Edikt
Exkommunikation und Exkommunizierung haben die gleiche Bedeutung. Man sagt: Jemand wird exkommuniziert
Siehe auch: Bann / vogelfrei
Dies ist ein griechisches Wort und bedeutet Auszug. Damit ist die
Flucht der Israeliten aus Ägypten und die Suche nach einem neuen Land gemeint.
Dieser Auszug ist im 2. Buch Mose beschrieben. Daher trägt dieses gesamte Buch
in der theologischen Fachsprache diesen Namen. Er ähnelt dem bekannten
englischen Wort für Ausgang: exit.
Exodus Pax
Exorzismus Exegese
Darunter versteht man die religiöse Austreibung von Dämonen
durch Priester oder andere speziell dafür ausgebildete Personen. Die Kraft Jesu
Christi wird dabei den bösen Geistern entgegengesetzt; ihnen wird im Namen
Gottes befohlen, besessene Menschen oder Dinge zu verlassen.
Säkularisation Exkommunikation
Exorzismus Fanatismus
Das ist ein Priester oder eine andere Person mit der besonderen religiösen Fähigkeit,
böse Geister auszutreiben. Er beruft sich dabei auf Jesus Christus, der selbst Dämonen austrieb, und erteilt diesen Geistern im Namen
Gottes den Auftrag, die besessenen Menschen oder Dinge zu verlassen.
Fundamentalismus Satanist
Exorzist Novize
Das Neue Testament beschreibt die Austreibung von bösen Geistern durch Jesus.
Es ist ein Prophet, der zur Zeit der Gefangenschaft der Israeliten in Babylon wirkte.
„Gott wird unserem Volk einen guten Hirten geben“, sagte er voraus und
machte so in der misslichen Lage Mut. Sein prophetisches Buch gehört neben
Jeremia, Jesaja und Daniel zu den vier sogenannten Großen Propheten. Dies ist
die lateinische Form seines Namens, die in der katholischen Kirche verbreitet
ist. Luther übernahm dagegen die griechische Form des Namens, Hesekiel.
Pharao Eremit
Haggai Ezechiel
Siehe auch: Hesekiel
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