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Gnade bis Guter Hirte

Um welche Begriffe geht es? Die Lösung steht zwischen den fetten Anführungszeichen!

 

" Gnade "

Es ist die Bezeichnung für eine großzügige Gunst, die ein besonders hochgestellter Mensch einem von ihm abhängigen erweist. Dieses Entgegenkommen hat dieser nicht verdient und er kann es nicht erwarten. Ein Verurteilter erfährt es z. B., wenn ihm die Strafe erlassen wird. Wir Menschen erfahren dieses Geschenk von Gott. Es ist seine liebevolle Zuwendung zu uns, die wir uns nicht verdient haben und nicht verdienen können. Man sagt also, sie ist grundlos.

Gnade   Eros
Ethik     Magie

Siehe auch: Gnadenzuspruch

 

" Gnadenhochzeit "

Dieses Ereignis heißt so, weil es ein besonderes, unverdientes Geschenk Gottes ist. Ehepaare feiern es, die seit 70 Jahren verheiratet sind. Es ist also das 70-jährige Ehejubiläum.

Aaronitischer Segen   Gnadenzuspruch
Goldene Hochzeit      Gnadenhochzeit

 

" Gnadenkonfirmation "

Der Begriff drückt aus, dass dies ein besonderes Geschenk Gottes ist. Es ist die Feier des 70-jährigen Konfirmationsjubiläums.

Gnadenzuspruch    Gnadenkonfirmation
Firmung                 Goldene Konfirmation

 

" Gnadenzuspruch "

Dies ist ein kurzes Element im Eröffnungsteil christlicher Gottesdienste. Es steht in Zusammenhang mit dem Sündenbekenntnis und folgt diesem unmittelbar. Geistliche sprechen damit die Nähe Gottes zu. Dieser Gottesdienstabschnitt kommt also einer Sündenvergebung gleich.

Psalm                   Wochenspruch
Gnadenzuspruch   Sakrament

 

Siehe auch: Gnade / Vergebung

Beachten Sie unsere Sonderseiten zum Thema Gnadenzuspruch in Gottesdienst und Heiliger Messe

 

" Goldene Hochzeit "

Viele Ehepaare feiern diesen Anlass mit einem Dank- und Segensgottesdienst. Es ist das 50-jährige Ehejubiläum.

Gnadenhochzeit      Michaelistag
Goldene Hochzeit   Dankopfer

 

" Goldene Konfirmation "

In vielen Kirchengemeinden ist es Brauch, zu diesem Anlass einen Festgottesdienst anzubieten. Gefeiert wird das 50-jährige Jubiläum der Konfirmation.

Goldene Konfirmation   Einsegnung
Silberne Konfirmation   Dekalog

 

" Goldene Regel "

Darunter versteht man diese Forderung: „Alles, was ihr wollt, das euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch.“ Damit fasste Jesus die christliche Ethik zusammen. Er stellte dieses Gebot im Rahmen der Bergpredigt auf.

Elftes Gebot   Goldene Regel
Dogma           Gebet des Herrn

 

Die Goldene Regel steht bei Matthäus 7,12. Wir kennen sie eher in der Form dieses Sprichworts: "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andren zu." Auch diese Formulierung stammt aus der Bibel, aus dem Buch Tobit 4,16. 

Die Goldene Regel gehört zur allgemeinen menschlichen Ethik. Wir finden sie so auch bei Konfuzius. Auch der kategorische Imperativ des Philosophen Kant entspricht diesem Gebot. Er lautet: Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde!

Siehe auch: Bergpredigt

 

" Goldenes Kalb "

Die Israeliten waren aus Ägypten geflohen, um sich von Gott in das Gelobte Land führen zu lassen. Auf dem langen Weg durch die Wüste zweifelten sie an Gottes Führung. Sie wollten einen sichtbaren Gott zum Anfassen. Dazu schmolzen sie das Gold, welches sie mitführten, und gossen sich daraus dieses Götzenbild.

Weihnachtsmann   Fisch
Orakel                   Kalb

Siehe auch: Stier

 

" Golgatha "

Dieses Wort kommt aus der aramäischen Sprache, der Sprache Jesu. Es bedeutet zu deutsch Haupt bzw. Schädel. Ein Hügel außerhalb von Jerusalem trägt diesen Namen, denn er hat eine schädelartige Form. Hier war zu Jesu Zeiten die Kreuzigungsstätte für zum Tode Verurteilte. Auch Jesus wurde hier hingerichtet.

Passah   Golgatha
Moloch   Jenseits

 

Auch die Schreibweisen Golgotha und Golgota sind mögliche Schreibweisen. Luther übersetzte diesen Namen mit Schädelstätte, die Einheitsübersetzung mit Schädelhöhe, die Gute Nachricht hat dafür den Begriff Schädel (Matthäus 27,33).

Siehe auch: Schädelstätte

 

 

" Goliath "

Er spielte etwa eintausend Jahre vor unserer Zeitrechnung eine kleine Rolle im Leben des Hirtenjungen und späteren Königs David. Er war ein übergroßer, scheinbar unbesiegbarer Krieger des gefürchteten Volkes der Philister, die immer wieder die Israeliten angriffen. David tötete ihn im Zweikampf mit einem Stein aus seiner Schleuder (1. Samuel 17,50).

Bethesda   Aaron
Goliat        Melchior

Auch die Schreibweise Goliat ist möglich.

 

" Gomorra "

Diese Stadt lag lange vor unserer Zeitrechnung am Südufer des Toten Meeres. Im ersten Buch Mose wird berichtet, dass in ihr Unzucht und sexuelle Zügellosigkeit verbreitet waren. Daher wurde sie gemeinsam mit der Stadt Sodom von Gott vernichtet.

Rom         Gomorra
Qumran    Orakel

 

Man kann dem 1. Buch Mose, 19. Kapitel, entnehmen, dass in Gomorra ausschweifende Homosexualität herrschte, während in Sodom die Unzucht mit Tieren (Sodomie) verbreitet war.

 

" Gospel "

Die schwarzen Amerikaner sind in ihren Gottesdiensten sehr lebhaft. Während der Predigt des Pfarrers drücken sie ihre Freude lautstark aus, sie klatschen, tanzen, rufen. Aus solchen wiederholten Begeisterungsrufen entstanden seit der Mitte des 19. Jahrhunderts diese religiösen Lieder.

Sie ähneln den älteren Spirituals, die aber eher bei der Arbeit auf den Baumwollfeldern entstanden. Dass diese Lieder direkt im Gottesdienst, bei der Verkündigung des Evangeliums ihre Heimat haben, sagt schon der Name. Er kommt von „God spells“, zu deutsch „Gott spricht“ oder besser Frohe Botschaft.

Kyrie eleison   Gospel
Choral             Kantate

 

Siehe auch: Spiritual / Etliche Gospelsongs eignen sich in besonderer Weise für die Gestaltung von Trauerfeiern und Trauergottesdiensten. Hier sind die Beispiele für Gospelsongs zur Beerdigung.

 

" Gospelchor "

So nennt man einen Chor, der in erster Linie Lieder der schwarzen Amerikaner im Repertoire hat.

Kirchenchor   Kinderchor
Gospelchor   Sternsinger

 

" Gott "

Viele unserer religiösen Be­griffe kommen aus der griechischen oder lateinischen Sprache. Doch dieses bedeutende religiöse Wort, ohne das es keinen Glauben und keine Kirche gäbe, ist althochdeutsch. Es bedeutet „anrufen“ oder „angerufenes Wesen“.

Alles, was es über dieses Wesen zu sagen gibt, wissen wir aus der Bibel. Kennzeichnend ist, dass es drei Erscheinungsweisen hat: Es war immer schon da und ist Ursprung allen Seins; es wurde Mensch in Jesus Christus; es ist ein ewig wirksamer Geist, stärker als alle guten und bösen Mächte zusammen.

Heiliger Geist    Baal
Ewiges Licht     Gott

Siehe auch: Dreieinigkeit

 

" Gottesdienst "

Wirklich gute menschliche Begegnungen geschehen zumeist in vier Abschnitten. Erstens begrüßt man sich; gegebenenfalls entschuldigt oder bedankt man sich dabei für Ereignisse der Vergangenheit. Dies ist eine gute Grundlage, um zweitens offen zu sein für das, was man sich zu berichten hat. Drittens verbringt man etwas Zeit miteinander, bei der man sich gefühlsmäßig näher kommt; man schweigt miteinander, isst ein Eis, trinkt einen Kaffee, man speist gemeinsam, hält sich die Hand, umarmt sich oder geht einfach zusammen spazieren. Viertens verabschiedet man sich mit guten Wünschen. 

Wenn wir Christen in feierlichen Zusammenkünften Gott begegnen, ist der Ablauf der gleiche: Da ist die Begrüßung, der Dank und die Entschuldigung zu Beginn; dann hören wir zweitens in Lesungen und der Predigt, was Gott uns zu sagen hat; wir kommen ihm drittens beim Abendmahl oder einer Taufe sehr nahe; viertens schickt er uns schließlich mit seinen guten Wünschen weiter, er segnet uns.

Dies ist die Bezeichnung für solche feierlichen Begegnungen mit Gott.

Gebet         Gottesdienst
Gotteslob    Wortgottesdienst

 

Aller Elemente des christlichen Gottesdienstes beschreiben wir ausführlich auf unserer Sonderseite zum Gottesdienst

 

" Gottesdienstbuch "

So heißt in der evangelischen Kirche das offizielle Buch, in dem die Texte, die Ordnungen und Anweisungen für die Gottesdienste stehen, für die üblichen Sonntagsgottesdienste und die Gottesdienste zu besonderen Anlässen. Dies ist die deutsche Bezeichnung; bekannt ist auch der Begriff Agende. In der katholischen Kirche sagt man dazu Messbuch.

Gottesdienstbuch   Zionismus
Gesangbuch          Lektionar

 

In den Gottesdienstbüchern (Agenden) findet man auch die Ordnungen für Amtshandlungen und für besondere Anlässe wie das Ehejubiläum oder die Amtseinführung kirchlicher Mitarbeiter. Das Evangelische Gottesdienstbuch bzw. das katholische Messbuch enthält die festen Lesungstexte, das Wochenlied, den Wochenpsalm, Gebete sowie Informationen zur liturgischen Farbe und den Besonderheiten der jeweiligen Festtage und Feiertage.

Siehe auch: Agende

Nicht zu verwechseln mit dem Evangelischen Gottesdienstbuch ist das Gottesdienstbuch von Frank Maibaum. Es wurde im Jahr 1998 veröffentlicht, noch bevor das offizielle Evangelische Gottesdienstbuch erschien. Maibaums Gottesdienstbuch erklärt jeden Abschnitt des Evangelischen Gottesdienstes und gibt dazu Entfaltungsvorschläge und Gestaltungshilfen. Die gesamten Texte dieses Buches finden Sie im Netz unter www.der-evangelische-gottesdienst.de

 

" Gotteslästerung "

Es gab zur Zeit des Alten Testaments und bis ins Mittelalter kein schlimmeres Vergehen. Es wurde erbarmungslos mit dem Tode bestraft. Auch Jesus warf man dieses Vergehen vor und klagte ihn an. Es ist die Beleidigung Gottes mit Worten oder Taten. Das entsprechende Fremdwort ist Blasphemie.

Antisemitismus    Satanismus
Gotteslästerung   Verleumdung

 

In 3 Mose 24,13-16 steht: „Und der Herr redete mit Mose und sprach: (...) Wer des Herrn Namen lästert, der soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen. Ob Fremdling oder Einheimischer, wer den Namen lästert, soll sterben.“ Hier sehen wir, dass selbst Fremdlinge, die ansonsten einen besonderen Schutz erfuhren, von der Strafe nicht ausgenommen waren.

Siehe auch: Blasphemie

 

" Gotteslob "

Im gesamten deutschen Sprachraum ist es in der katholischen Kirche einheitlich in Gebrauch. Die einzelnen Bistümer haben Sonderteile mit Liedern und Gebeten angehängt, die in der jeweiligen Region beliebt sind. Es ist das offizielle katholische Kirchengesang- und Gebetbuch.

Leviten      Gotteslob
Opus Dei    Konkordanz

Siehe auch: Gesangbuch

 

" Götze "

Luther definierte, dies seien Personen und Gegenstände, an die man sein Herz hängt, die man also vergöttert, obwohl sie nicht Gott sind. So kann es ein angebeteter Medienstar sein oder das Geld, wenn es den Sinn des Lebens ausmacht. Im Alten Testament sind es die Götter fremder Völker und die Personen, Bilder und Gegenstände, die abergläubisch angebetet wurden. Das erste Gebot warnt davor, sie neben oder über Gott zu stellen.

Amulett                Moloch
Goldenes Kalb     Götze

 

" Grab "

Im Duden steht, es sei eine für die Beerdigung eines Toten ausgehobene Grube. Das ist nicht mehr ganz richtig. Der Begriff hat zwar den gleichen Ursprung wie das Wort Grube, ist aber die Bezeichnung für jede Stätte, an der ein Toter seine letzte Ruhe findet, sei sie in der Erde oder darüber. Auch eine Felsenhöhle kann es sein oder die Pyramiden gehören dazu; und wenn ein Toter sich ins Weltall schießen lässt, so ist für ihn dort dieser Ort.

Grab       Zisterne
Friedhof   Kolumbarium

Siehe auch: Beerdigung / Beisetzung

 

" Gregorianischer Kalender "

Julius Cäsar war es, der unseren Kalender mit 365 Tagen und zwölf Monaten einführte. Doch im Jahre 1582 musste eine geringfügige Korrektur vorgenommen werden, denn das wirkliche Sonnenjahr ist elf Minuten kürzer, als der Julianische Kalender annahm. Seither fällt in vierhundert Jahren dreimal ein Schalttag aus. Das war notwendig geworden; denn die paar Minuten hatten sich im Laufe der Jahrhunderte zu zehn Tagen angesammelt, der Kalender stimmte nicht mehr mit der Natur überein.

Die Änderung war geringfügig; es besteht also im Prinzip noch der Julianische Kalender. Doch genau genommen trägt er nun diesen Namen, benannt nach dem Papst, der 1582 die Kalenderreform anordnete.

Gregorianischer Kalender    Adventskalender
Hammurabi                         Kirchenordnung

 

Papst Gregors Folgerung, die jährlichen elf Minuten einzusparen, die sich in einhundert Jahren fast zu einem ganzen Tag ansammeln: Wenn man alle 100 Jahre einmal ein Schaltjahr zum Normaljahr macht, hat man nach 300 Jahren so viel eingespart, dass das vierte Hunderterjahr wieder ein Normaljahr sein kann.

Seither hat jede Jahrhundertwende nur dann einen Schalttag, wenn sich das entsprechende 00-Jahr restlos durch die zahl 400 teilen lässt. Das Jahr 2000 war also ein Schaltjahr. 2100 wird keinen Schalttag haben. Da die Ostkirchen diese päpstliche Kalenderreform nicht mitmachten, feiern sie ihre Feiertage später als wir (siehe Weihnachten und Ostern).

Die ausführliche, leicht verständliche Darstellung der gregorianischen Kalenderreform gebe ich Ihnen auf der website "geschichte-der-zeit.de"

Siehe auch: Julianischer Kalender

 

" Griechisches Kreuz "

Es gibt eine Fülle verschiedener Kreuzesformen. Bei uns ist das Lateinische Kreuz üblich; geformt aus einen langen senkrechten und einen kurzen waagerechten Balken. Das andere, sehr verbreitete Kreuz ist dieses. Es ist in den orthodoxen Kirchen des Ostens verbreitet. Der senkrechte Balken und der waagerechte sind gleich lang und schneiden sich genau in der Mitte. Umrahmt man dieses Kreuz, so ergibt sich ein Quadrat.

Andreaskreuz   Kruzifix
Schoah            Griechisches Kreuz

 

Die vielen unterschiedlichen Formen des Kreuzes sowie Kruzifixes liegen einerseits daran, dass man nicht weiß, welche Form das Kreuz hatte, an dem Jesus den Tod fand. Andererseits wird mit dem Symbol Kreuz sehr kreativ umgegangen, sodass eine Formenvielfalt entstand.

Siehe auch: Lateinisches Kreuz

 

" Großes Meer "

In der Bibel ist dies der Name für das Mittelmeer.

Großes Meer   See Genezareth
Schilfmeer       Bethesda

 

Im 4. Buch Mose 34, 6 nennt Gott es als westliche Grenze des verheißenen Landes. So auch in Josua 15,47 oder Hesekiel 47,20.

 

" grün "

Jedem Sonn- und Feiertag des Kirchenjahres ist eine bestimmte Farbe zugeordnet. Es ist die liturgische Farbe des Tages bzw. der Kirchenjahreszeit. Insbesondere die Tücher am Altar und an der Kanzel tragen jeweils die passende Farbe.

Dies nun ist die Farbe der Epiphaniaszeit, also der Zeit zwischen Weihnachten und Passion. Es ist auch die Farbe der Trinitatiszeit, also der zweiten Hälfte des Kirchenjahres. Das sind Zeiten der Reife und der Ernte. Dazu passt diese Farbe. Sie symbolisiert, dass der Glaube nun Zeit hat, zu wachsen und zu reifen.

violett   grün
weiß    rot

Siehe auch: Farben / liturgische Farben

 

" Gründonnerstag "

Menschen, die für gewisse Zeit vom Abendmahl ausgeschlossen waren, durften im Mittelalter ab diesem Tag wieder teilnehmen. Die Weinenden hatten also Grund zu lachen, denn sie gehörten wieder zur Gemeinschaft.

Weinen hieß im althochdeutschen greinen; und so war dieser Tag als Greinendonnerstag bekannt. Der Name hat sich etwas gewandelt, aber es ist noch immer ein Tag festlicher Freude trotz der Passionszeit. Denn es ist der Tag der Einsetzung des Heiligen Abendmahls.

Palmsonntag       Rosenmontag
Gründonnerstag   Primiz

 

" Grüne Damen und Herren "

Oft haben Patienten im Krankenhaus keinen Ansprechpartner, keinen Menschen, der zuhört und Zeit hat. In vielen Krankenhäusern und Seniorenheimen sind daher diese Menschen tätig.

Es sind Frauen und Männer, die ehrenamtlich Krankenbesuche durchführen. Sie nehmen sich Zeit zum Gespräch und können sich unbelastet von fachspezifischem Wissen den kranken Menschen widmen. Benannt sind sie nach der Farbe ihrer Kittel; diese tragen sie, damit man sie schnell vom anderen Personal unterscheiden kann.

Frauenhilfe       Rosen
Blaues Kreuz   Grüne Damen

 

Zunächst waren es nur Frauen, die diese ehrenamtliche Arbeit leisteten; daher sind sie unter Grüne Damen bekannt. Doch auch Männer sind dazugestoßen, sodass sich die Bewegung nun Grüne Frauen und Männer nennt.

 

" Guter Hirte "

Jesus nannte sich selbst so. Er drückte damit aus, wie sehr er bereit ist, sich um jeden einzelnen Menschen zu kümmern. Der Begriff ist eine Auszeichnung. Könige wurden so bezeichnet; aber nur jene, denen die Menschen offensichtlich am Herzen lagen. Ohne Erklärung verstand man dieses Bild, denn die Schafzucht war überall verbreitet.

Agnus dei      Guter Hirte
Sündenbock   Lamm

 

Siehe auch: Hirte / Bekannt ist das Bild des Hirten durch den Psalm 23 "Der Herr ist mein Hirte". Hier ist eine moderne Übertragung des Psalms 23.

 

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Auf 224 Seiten gibt es lexikon-kirche.de auch als Buch:

 

Rate-Lexikon Religion

 

 

Was sollte ein Christ eigentlich wissen? Wir haben Fragen gesammelt und daraus diese kleinen lexikalischen Artikel gemacht, die auch als Reliquiz zu nutzen sind.

Was versteht man unter dem Begriff Goldene Regel?

Wie lange ist die Konfirmation her, wenn man die Gnadenkonfirmation feiert und wie lange ist ein Paar verheiratet, wenn es die Gnadenhochzeit feiert.

Was war in den Städten Sodom und Gomorra los und was bedeutet es, wenn man sagt: Da geht es zu wie in Sodom und Gomorra?

Was ist ein Gospel und gibt es einen Unterschied zwischen Gospel und Spiritual oder sind das nur unterschiedliche Begriffe für dieselbe Musikform?

Warum rechnen wir unsere Zeit nach dem Gregorianischen Kalender und wie unterscheidet er sich vom Julianischen Kalender?

Wie sah das Kreuz aus, an dem Jesus Christus gekreuzigt wurde - war es ein lateinisches Kreuz, ein griechisches oder ein Andreaskreuz oder hatte es ein ganz anderes Aussehen?

Welche symbolische Aussage hat die Farbe grün?