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Schon im Jahr 1176, also lange bevor Martin Luther
lebte, entstand diese protestantische Kirche. Weil sie auch Nichttheologen
predigen ließen, wurden sie exkommuniziert. Erst seit 1848 werden sie
nicht mehr verfolgt. In Deutschland gibt es die Gemeinden nicht mehr, sie
gingen ganz in der evangelischen Kirche auf. In Italien sind diese
Christen aber noch heute aktiv. In den Tälern östlich von Turin leben
sie vorwiegend. In ganz Italien unterhalten sie soziale Einrichtungen wie
Kinderheime, Schulen, Altenheime. Benannt sind sie nach ihrem Gründer,
dem französischen Kaufmann Waldes.
Hugenotten Jesuiten
Philister Waldenser
Im Mittelalter waren solche Reisen zu heiligen Orten
besonders beliebt. Man nahm mühselige Wege auf sich, weil man glaubte,
durch dieses Opfer die Gunst Gottes zu verdienen. Man weiß heute, dass
man sich Gottes Liebe nicht verdienen muss. Heute ist eine solche Reise
eher eine religiöse Übung wie ein Gebet. Man sucht an den Orten die Nähe
heiliger Menschen, insbesondere die der Mutter Maria. Man erhofft sich
dadurch auch Heilung für Leib und Seele.
Ramadan Wallfahrt
Dankopfer Visitation
Das sind Orte mit hoher religiöser Bedeutung
und als solche das Ziel religiöser Wanderungen und Fahrten. Viele Gläubige
erhoffen sich vom Besuch einer solchen Stätte Heilung der Seele oder des
Körpers. Für katholische Christen sind dies insbesondere Orte, an denen
die Heilige Maria verehrt wird oder gar erschienen ist. Als solche sind
besonders bekannt: Lourdes, Kevelaer, Altötting, Fatima.
Bistum
Schädelstätte
Wallfahrtsort Exil
Die Sprache der Religionen besteht nicht in erster
Linie aus Worten, sondern aus Symbolen und zeichenhaften Handlungen, deren
tiefer Sinn auch ohne Erklärungen deutlich wird. Dieses Element ist so
ein Zeichen. In vielen Kulturen behandelt man es mit religiöser
Ehrfurcht. Als Element des Lebens, Zeichen des Neubeginns und zum
symbolischen Abwaschen der Sünden steht es bei uns im Mittelpunkt jeder Taufe.
Taufbecken
Einsegnung
Weihwasser Wasser
Deutschland hat keine Berufsarmee, daher
werden junge Männer zum Wehrdienst einberufen. Im Grundgesetz ist
allerdings festgelegt, dass niemand gegen sein Gewissen dazu gezwungen
werden kann. Im Antrag zur Befreiung vom Dienst mit der Waffe müssen
Gewissensgründe deutlich gemacht werden, das sind oft Gründe mit religiösem
Hintergrund. Daher bieten die Kirchen Ratsuchenden Hilfe an. Dies ist die
Bezeichnung für die jungen Männer, die sich mit Berufung auf das
Grundgesetz weigern, den Militärdienst zu leisten.
Zivi
Quäker
Wehrdienstverweigerer Pilger
Siehe auch: Zivildienst
Anstatt bei der Bundeswehr Wehrdienst abzuleisten, gibt es für junge Männer
zahlreiche andere Möglichkeiten. Einige dieser Alternativen ermöglichen
es, die Berufstätigkeit oder das Studium nicht zu unterbrechen. Dazu gehören
die mehrjährige ehrenamtliche Arbeit im Katastrophenschutz, beim
Technischen Hilfswerk, beim Roten Kreuz. Doch auch die Ableistung eines
freiwilligen sozialen Jahres bzw. eines ökologischen Jahres gehört zu
diesen Alternativmöglichkeiten. Dies ist der Oberbegriff für die
Alternativen zum Wehrdienst, unter denen der Zivildienst besonders bekannt ist.
Protestantismus
Wehrersatzdienst
Militärseelsorge Nächstenliebe
Siehe auch: Zivildienst / Wehrdienst
Dies ist eine besondere Segnung, durch die Gegenstände
oder Personen in den Dienst für Gott gestellt werden. Für Gegenstände
und Gebäude, wie z. B. Altar, Kanzel, Orgel, Kindertagesstätte,
Altenheim, Schule, kennt man diese Segnung auch in der evangelischen
Kirche. Geistliche werden in der evangelischen Kirche dagegen ordiniert.
In der katholischen Kirche ist das Priesteramt aber ohne diese spezielle
Segenshandlung undenkbar.
Abstinenz Vokation
Weihe Salbung
Dieses Fest ist im Jahre 354 offiziell eingeführt worden.
Erst seit dem 13. Jahrhundert kennt man allerdings diesen Namen, der sich dann
langsam durchsetzte. Über tausend Jahre lang war es nur unter dem
Namen Christtag bekannt. Es ist das Fest der Geburt Jesu.
Heilige Drei Könige Advent
Trinitatis
Weihnachten
Bis 354 war man sich bezüglich des Termins nicht einig. Vorwiegend feierte man Christfest am 6. Januar.
Siehe auch: Epiphanias
Erst seit dem 19. Jahrhundert, also seit nicht einmal 200 Jahren, kennt man
dieses Symbol. Das verwundert, denn heute ist uns ein Weihnachtsfest ohne
das Aufstellen dieses Zeichens und Schmuckstückes kaum noch vorstellbar.
Manche Theologen versuchten eine religiöse Deutung und sehen darin den
Paradiesbaum aus der Sündenfallgeschichte oder den Baum des Kreuzes. Doch
wahrscheinlicher ist, dass solche Gedanken nicht hinter diesem Brauch
stehen und dieser Baum zunächst lediglich ins Haus geholt wurde, um den
Stall mit der Krippe darunter zu platzieren.
Baum der Erkenntnis Barbarazweige
Weihnachtsbaum Adventskranz
In zwei Evangelien ist die Geburt Jesu
beschrieben, bei Matthäus und bei Lukas. Geburtsgeschichten gibt es also
zwei. Doch nur eine trägt diesen Namen. Es ist die Geschichte, in der die
schwangere Maria und ihr Verlobter Josef nach Bethlehem müssen, keine
Unterkunft finden und Maria ihr Neugeborenes in eine Futterkrippe legen
muss. Sie steht im 2. Kapitel des Lukasevangeliums und wird zumeist in den
Weihnachtsgottesdiensten gelesen oder gespielt.
Magnifikat
Wort zum Sonntag
Weihnachtsgeschichte Hiobsbotschaft
Bei Matthäus im 1. und 2. Kapitel finden wir die zweite
Geburtsgeschichte, die mit den Heiligen Drei Königen.
Im 16. Jahrhundert entstand diese Gestalt.
Heutzutage wird sie oft mit dem Nikolaus gleichgesetzt; doch eigentlich
entstand sie als Alternative zu ihm. Man wollte eine Person, die sich vom
Nikolaus unterscheidet. Ein Grund war, dass die Protestanten den Heiligen
Nikolaus nicht verehren wollten. Im Laufe der Jahrhunderte wurde diese
Figur stets anders dargestellt, zumeist aber strafend und Angst einflößend.
Das war so, bis im Jahre 1932 der Coca-Cola-Konzern zu Werbezwecken daraus
den liebenswürdigen alten Herrn mit rotem Kostüm, Pustebacken und weißem
Rauschbart machte. So kennen wir ihn heute. Der Heilige Nikolaus ist das wirklich nicht.
Christkind
St. Martin
Weihnachtsbaum Schutzengel
Schon im 13. Jahrhundert gab es solche Märkte
rund um die Kirchen. Es ist eine deutsche Erfindung und es gibt sie immer
noch vor allem bei uns. Heute sind sie zu touristischen Attraktionen
geworden. Selbst aus dem Ausland reisen die Menschen nach Nürnberg,
Dresden, Aachen und in andere Städte, um die spezielle vorweihnachtliche
Atmosphäre zu genießen. Auf diesen Basaren der Adventszeit werden
weihnachtliche Handwerkserzeugnisse, Christbaumschmuck, Geschenkartikel,
Spielzeug, vielfältige Speisen und insbesondere Glühwein angeboten. In Nürnberg
ist es der Christkindlesmarkt, in Dresden der Striezelmarkt. Dies ist der
Oberbegriff für die regional unterschiedlichen Bezeichnungen.
Basar Advent
Michaelistag Weihnachtsmarkt
Es ist eine Mischung von Harzkügelchen
orientalischer Bäume und Sträucher. Sie wurden schon in den frühen
Gottesdiensten des Alten Testaments als Opfergabe verbrannt. Der
aufsteigende weiße Rauch zeigte, Gott nimmt das Opfer an. In der
katholischen Kirche gilt der Rauch, der beim Verbrennen dieser Kügelchen
entsteht, als Zeichen für die zu Gott aufsteigenden Gebete. In
feierlichen Messen werden damit Altar, Bibel, Abendmahlselemente und die
Gemeinde beräuchert. Die Weisen aus dem Morgenland brachten diese
Kostbarkeit als Geschenk zur Geburt Jesu.
Manna Weihrauch
Myrrhe Ambo
Gott selbst gab Mose den Auftrag, eine Weihrauchmischung herzustellen. Siehe
Exodus 30, 34-38. Gold. Weihrauch und Myrrhe brachten die Weisen aus dem
Morgenland, wie wir bei Matthäus 2,11 nachlesen können.
In der katholischen Kirche ist es Brauch, dieses
Wasser in der Osternacht zu segnen, gemeinsam mit dem Taufwasser. Dann
steht es in kleinen Schalen an den Eingangstüren der Kirchen bereit,
damit die Kirchbesucher sich beim Eintreten damit bekreuzigen, als Tauferinnerung.
Tabernakel Weihwasser
Myrrhe Wein
Zu Wein siehe: Abendmahlswein
Jedem Sonn- und Feiertag des Kirchenjahres ist eine bestimmte
Farbe zugeordnet. Man sieht sie insbesondere an den Tüchern in unseren
Kirchen. Das kann grün, weiß, rot, violett sein. Man nennt sie
liturgische Farben. Dies ist die liturgische Farbe, die Reinheit,
Weisheit, Klarheit, Licht und Erlösung ausdrückt. Da Jesus für uns
Christen die Erlösung ist, das Licht in der Dunkelheit, ist dies die
Farbe der Christusfeste, insbesondere also der Weihnachts- und Osterzeit.
grün weiß
rot violett
Was die Teilnehmerinnenzahlen angeht, ist
dies das größte jährliche ökumenische Ereignis. Das gilt für
Deutschland wie für die ganze Welt. Ihren Ursprung hat diese
Initiative in den USA und sie verbreitete sich seit 1927 in 180 Ländern.
Die Texte des Gottesdienstes, der jeweils den Mittelpunkt dieses ökumenischen
Treffens ausmacht, werden jedes Jahr von Frauen eines anderen Landes
verfasst. Auf der ganzen Erde betet man dann diese Texte am selben Tag.
Dies ist der Name für den Tag, den Gottesdienst und die weltweite
Frauenbewegung. Die Feier findet rund um den Erdball jährlich am 1. Freitag im März statt.
Katholikentag Weltgebetstag der Frauen
Weltjugendtag Ehebruch
Vier Millionen Jugendliche pilgerten im Jahre
1995 in die philippinische Hauptstadt Manila, um an diesem religiösen
Treffen teilzunehmen. Im Abstand von zwei bis drei Jahren. feiert man es
als internationale Großveranstaltung in wechselnden Städten der Welt. In
den Jahren dazwischen laden die Bistümer auf regionaler Ebene ein. Jährlich
findet es also für katholische Christen im Alter von 15 bis 30 Jahren
statt. In Deutschland rückte dieses größte regelmäßige Treffen junger
Menschen im Jahre 2005 ins öffentliche Bewusstsein. Da fand es zum 20-jährigen
Jubiläum in Köln statt. Austragungsort für 2008 war Sydney in Australien.
Weltgebetstag Katholikentag
Weltjugendtag Halloween
Die Vereinten Nationen erklärten das Jahr 1985 zum internationalen Jahr der
Jugend. Das nahm Papst Johannes Paul II. zum Anlass, den jährlichen Weltjugendtag ins Leben zu rufen.
Zu Welt-Laden siehe: Eine-Welt-Laden und
Dritte-Welt-Laden
Diese Religionen gehören unter diesen
Oberbegriff: Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus,
Bahaismus. Uneinigkeit besteht bei Religionswissenschaftlern, ob auch
Sikhismus und Jainismus dazugehören. Es ist die Sammelbezeichnung für
die größten Religionen der Welt, die auf dem gesamten Erdball Anhänger haben.
Kerngemeinde
Weltreligionen
Neuapostolische Kirche Protestantismus
So nennt man Industriebetriebe, die speziell behinderten Menschen Arbeit und Ausbildung
bieten. Die Beschäftigten mit unterschiedlichen Behinderungen und mit
verschiedenen Graden von Behinderung erhalten einen ihrer Leistung
entsprechenden Lohn. Neben den behinderten Arbeitskräften sind auch
nichtbehinderte Menschen als Anleiter, Ausbilder, Fach- und Pflegepersonal angestellt.
Diakonie Werkstatt für Menschen mit Behinderungen
Caritas Christlicher Verein Junger Menschen
Diese Einrichtungen, viele davon in kirchlicher Trägerschaft, sind unter der
Abkürzung WfbM bekannt. Früher sagte man Behindertenwerkstatt oder WfB, also Werkstatt für Behinderte.
Wichern, Johann Hinrich
Sein Leben verbrachte er in Hamburg.
Mit seinem sozialen Gewissen und seinen Aktivitäten prägte er das Bild
der evangelischen Kirche im 19. Jahrhundert. Geboren 1808, gründete er
1833 als 25-jähriger Theologiestudent die Innere Mission, aus der das
Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland hervorging. Auch
eine der größten diakonischen Einrichtungen Deutschlands verdankt ihm
die Existenz: das Rauhe Haus. Ganz nebenbei erfand er dort den Adventskranz. Er starb 1881.
Johann Hinrich Wichern Ernesto Cardenal
Johann Sebastian Bach Friedrich von Bodenschwingh
Siehe auch: Rauhes Haus
Als der Popsänger Michael Jackson öffentlich
behauptete, er hätte es erlebt, erklärte die Boulevardpresse ihn für
verrückt. Sie titelte: „Michael Jackson behauptet, früher schon einmal
gelebt zu haben.“ Dabei wollte er nur ausdrücken, dass er durch die
Taufe ein neuer Mensch geworden war. Dieses zentrale Phänomen des
christlichen Glaubens wird oft falsch verstanden. Es gilt als Geschenk des
Heiligen Geistes. Der physische Mensch ist nach diesem tiefgreifenden
Ereignis noch derselbe, das Leben geht weiter. Doch seine Zielsetzungen
und Maßstäbe wandeln sich durch die Nähe Gottes derart, dass er sich
wie in einem neuen Leben vorkommt.
Vergebung Wiedergeburt
Absolution Ewiges Leben
Buddhisten und Hindus verstehen unter Wiedergeburt die reale neue Geburt nach dem Tod.
Sie ist für sie nicht erstrebenswert. Endgültiges Heil erlangen sie erst, wenn sie aus dem
Kreislauf des Wiedergeborenwerdens erlöst sind.
In der jüdisch-christlichen Zusammenarbeit ist dieses jährliche
Ereignis sicherlich das bedeutendste. Die zentrale Eröffnungsfeier wird
stets vom Fernsehen live übertragen. Es folgen über mehrere Tage hinweg Veranstaltungen in nahezu allen
Städten Deutschlands. Zweck ist die Verständigung zwischen Juden und
Christen. Kirchengemeinden im ganzen Land beteiligen sich. Im März eines jeden Jahres findet diese
interreligiöse Woche statt, seit 1952. Sie wird veranstaltet von der
Gesellschaft für Christlich- Jüdische Zusammenarbeit.
Woche für das Leben Passahfest
Woche der Brüderlichkeit Sabbat
Seit 1968 wird bei der zentralen Eröffnungsfeier die Buber-Rosenzweig-Medaille verliehen.
Personen werden damit geehrt, die sich um den christlich-jüdischen Dialog besonders verdient
gemacht haben. Zu den Ausgezeichneten gehören: der ehemalige Bundesaußenminister
Joschka Fischer, die früheren Bundespräsidenten Johannes Rau und Richard
von Weizsäcker. Die Buber-Rosenzweig-Medaille ist nach den deutsch-jüdischen
Philosophen Martin Buber (1878-1965) und Franz Rosenzweig (1886-1929) benannt.
"Gott ist ein Freund des Lebens", diese Aussage steht alljährlich
wieder über diesen sieben Aktionstagen. Die beiden großen Kirchen
Deutschlands treten damit gemeinsam für den generellen Schutz des Lebens
ein. Im ganzen Land beteiligen sich Gemeinden, Verbände und Gruppen mit
Gottesdiensten, Vorträgen, Ausstellungen und Aktionen. Das Leben
ungeborener Kinder und das Leben der Neugeborenen wie auch das Leben der
alten, behinderten und kranken Menschen waren schon Schwerpunkte dieser ökumenischen
Woche. Sie findet jährlich Ende April, Anfang Mai statt.
Woche der Brüderlichkeit Weltjugendtag
Woche für das Leben Ökumenischer Kirchentag
Zumeist werden im Verkündigungsteil unserer
Gottesdienste zwei Bibeltexte gelesen. Diese zum Sonntag passenden Texte
wurden schon vor Jahrhunderten festgelegt. Passend dazu wurde ein Lied
ausgesucht. Es wird stets zwischen den Texten gesungen. Wie die Bibeltexte
kehrt es also jedes Jahr am selben Sonntag wieder. Dies ist die
Bezeichnung für dieses Lied, das die Aussage der Texte vertieft und die
Menschen durch die Woche begleitet, bis zum nächsten Sonntag.
Gospel Kanon
Hohelied Wochenlied
Schon vor Jahrhunderten wurden für jeden Sonntag
im Jahresablauf Bibelabschnitte ausgesucht, die Perikopen. Dazu wählte
man ein passendes Lied aus, das Wochenlied. Zu den Perikopen und dem
Wochenlied stellte man noch einen einzelnen Bibelspruch, der ebenso jede
Woche wiederkehrt. Dies ist die Bezeichnung für diesen Vers, der die
Menschen durch die jeweilige Woche begleiten soll.
Wort zum Sonntag Losungen
Wochenspruch Katechismus
Dies ist ein Gottesdienst ohne
Eucharistiefeier, ohne Abendmahl also. Der Begriff ist besonders in der
katholischen Kirche gebräuchlich, wo die Eucharistie einen sehr hohen
Stellenwert hat. Dieser Gottesdienst ist also keine Messe. Die Bezeichnung
verdeutlicht, dass die Verkündigung allein durch Lesungen und Predigt
geschieht. Worte ersetzen also das Sakrament.
Andacht Wortgottesdienst
Gotteslob Hauptgottesdienst
Dies ist neben der Tagesschau die älteste
Serie im deutschen Fernsehen. Über 2500 Folgen wurden seit 1954
ausgestrahlt. Für die vier Minuten, die jede Sendung nur dauert, ist sie
außerordentlich beliebt, bekannt und sehr quotenstark. Jeweils nur eine
Person trägt dabei ihre Gedanken vor, evangelische und katholische
Christen im wöchentlichen Wechsel. Dieser Text am späten Samstagabend
will Trost aussprechen, Hoffnung geben und zur Andacht anregen.
Gebet des Herrn Kreuzesworte
Seligpreisungen Wort zum Sonntag
So nennen wir Christen Taten und Ereignisse, die nur
durch das Wirken Gottes erklärbar sind. Sie sind nicht logisch oder
naturwissenschaftlich verstehbar. Wir können sie nur mit Staunen und
Dankbarkeit wahrnehmen. Jesus selbst zeigte durch solche übermenschlichen
Geschehnisse, dass Gott nahe ist. Auch Menschen bewirkten und bewirken
solche übernatürlichen Phänomene, aber nicht durch eigene Kraft, nur
durch die Liebe Gottes. Zu solchen übernatürlichen Erscheinungen gehört
die unerklärliche Heilung Kranker.
Gnade Weihe
Wunder Magie
Als bedeutendstes Wunder verstehen wir die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus.
Jesus bewirkte Ereignisse, die mit dem
Verstand nicht erklärbar sind. Dazu gehört die Heilung unheilbar
Kranker. Da solche Phänomene nur Gott bewirken kann, verdeutlichte Jesus
so die Nähe Gottes. Seine übernatürlichen Handlungen sind in besonderen
Erzählungen des Neuen Testaments beschrieben. Zu dieser Gattung von
Geschichten gehört auch die Speisung der 5000 mit fünf Broten und zwei
Fischen, die Erweckung des gestorbenen Lazarus und die Sturmstillung. Dies
ist der Sammelbegriff für solche Geschichten.
Gleichnis Wundergeschichten
Evangelium Goldene Regel
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