|
Hab - Heilige Schrift <
Heiliger
Geist bis Hymnus > weiter zu I
Wählen Sie in der linken Spalte Ihr Suchwort aus und
klicken Sie es an! Die vier Auswahlworte
unter den Artikeln helfen, lexikon-kirche als Wissensquiz zu spielen.
Gott hat nach unserem christlichen Glauben drei
Seiten: 1. ist er der Schöpfer, der Vater allen Seins, 2. ist er in Jesus
Mensch geworden, 3. ist er mit seiner göttlichen Kraft bis in alle Ewigkeit
allmächtig. Dies ist der Name für diese dritte Erscheinungsform unseres
dreieinigen Gottes, nicht körperlich, nicht anzufassen und doch als mächtige Kraft wirksam.
Wiedergeburt Heiliger Geist
Heiland Jehova
Siehe auch: Dreieinigkeit
Der Begriff bedeutet „Gottes Gebiet“. Es ist die mittelalterliche
Bezeichnung für die Region, in der Jesus lebte und wirkte. Die Kreuzritter
machten sich auf, um genau diesen Landstrich gegen islamische Eroberer zu
verteidigen. Statt dieser deutschen Bezeichnung kann man auch Palästina sagen.
Bethlehem Kleinasien
Heiliges Land Dritte Welt
Die Bezeichnung Heiliges Land hat die Wirkungsstätte Jesu im Blick; der ähnliche Begriff
„Gelobtes Land“ sieht das von Gott verheißene Land, und Palästina ist eine
Bezeichnung, die eher auf eine historische, politische Dimension hinweist.
Siehe auch: Palästina
Diese christliche Organisation wirkt auf der ganzen
Welt. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, insbesondere in Großstädten den Glauben
zu verbreiten und in Ballungszentren Bedürftigen aktiv zu helfen. Durch ihre
Uniformen wirken die Mitglieder sehr militärisch. In der Tat empfinden sie sich
als Soldaten; doch als friedliche Soldaten Gottes. Diese christliche
Hilfsorganisation wurde im 19. Jahrhundert von einem evangelischen Pfarrer in London gegründet.
Kreuzbund Verein Christl. Pfadfinder
Heilsarmee Brot für die Welt
Der englische Name ist Salvation Army. Die Mitglieder der
Heilsarmee haben militärische Ränge und
sind nach militärischem Vorbild in Korps organisiert.
So hießen mehrere vom römischen Weltreich
eingesetzte Könige in Palästina, dem Land, in dem Jesus lebte. Einer
herrschte, als Jesus geboren wurde. Nachdem ihm die drei Weisen aus dem Morgenland von der
Geburt Jesu berichtet hatten, befahl er aus Angst vor Konkurrenz einen
massenhaften Kindermord. Sein gleichnamiger Sohn regierte das Land, als Jesus
gekreuzigt wurde. Er ließ Johannes den Täufer umbringen.
Augustus Herodes
Quirinius Nebukadnezar
Herodes I. (auch Herodes der Große genannt) war von 37 bis 4 vor Christus König. Daher
kann man schließen, dass Jesus einige Jahre vor unserer Zeitrechnung geboren
wurde. Sein Sohn, Herodes Antipas, regierte bis ins Jahr 39. Ein Enkel
Herodes des Großen ließ später Jakobus umbringen und Petrus verhaften, so entnehmen wir der Apostelgeschichte.
Jahwe und Elohim wurde Gott zur Zeit des Alten Testaments genannt. Heute sagt man
stattdessen zumeist einfach Gott. Doch in den bekannten Bibelübersetzungen
werden die alttestamentlichen Gottesbezeichnungen mit diesem Begriff übersetzt.
Er herrscht daher noch in den gottesdienstlichen Gebeten vor.
Abba Herr
Zion Klerus
Im Jahre 1722 erlaubte Graf von
Zinzendorf, dass sich religiöse Flüchtlinge aus Böhmen und Mähren auf seinem
Gut in der Oberlausitz (in Sachsen) niederließen. Hier bildeten die Flüchtlinge
diese christliche Gemeinschaft, die sich schnell ausbreitete und weitere
Kommunitäten in vielen Ländern gründete. Bekannt wurde diese Glaubens- und
Lebensgemeinschaft auf der ganzen Welt durch die Herausgabe von Bibelsprüchen für
jeden Tag, die Losungen.
Posaunenchor
Adveniat Herrnhuter Brüdergemeinde Hugenotten
Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf, der Vater der
Herrnhuter Brüdergemeinde, lebte von 1700 bis 1760.
Seit dem Jahr 1731 bringt die Herrnhuter
Brüdergemeine jährlich ein Büchlein heraus, das Bibelsprüche für jeden Tag
des Jahres enthält. Ein alttestamentlicher Spruch wird für jeden der 365 Tage
ausgelost und durch einen dazu passenden neutestamentlichen ergänzt. Unter
diesem Namen sind diese biblischen Parolen bekannt, die mittlerweile jährlich
in über 50 Sprachen erscheinen.
Herrnhuter Losungen Wochenspruch
Konkordanz Kreuzesworte
Siehe auch: Losungen
Ein Prophet, der gemeinsam mit Jeremia und Daniel
wirkte, also während der babylonischen Gefangenschaft. „Gott wird unserem
Volk einen guten Hirten geben“, sagte er voraus und machte so in der
misslichen Lage Mut. Sein prophetisches Buch gehört neben Jeremia, Jesaja und
Daniel zu den vier sogenannten Großen Propheten. Luther übernahm diese
griechische Form des Namens. Eine lateinische Form, die in der katholischen
Kirche verbreitet ist, lautet Ezechiel.
Hesekiel Amos
Abraham Hiob
Siehe auch: Ezechiel
In heidnisch-germanischer Zeit und in Naturreligionen waren dies Frauen, die durch
Magie Gutes bewirken konnten. Die christliche Kirche im Mittelalter unterstellte
ihnen, Sex mit dem Teufel zu treiben. Ihnen allen sei gemeinsam, dass sie sich
mit Teufeln in Weibs- und Mannsgestalt sexuell versündigte, schrieb Papst
Innozenz VIII. im Jahre 1484. Die Dominikanermönche waren führend bei der
Verbreitung dieser Sexualphantasien. Die Verfolgung und Folterung dieser Frauen
zog sich über 300 Jahre hin.
Leviten Hexen
Samariter Jungfrauen
Dies ist der Oberbegriff für katholische sowie
evangelische Institutionen, deren ausschließliche Aufgabe es ist, den Menschen
in den ärmsten Ländern der Welt zu helfen. Die finanziellen Mittel dazu
stammen aus Spendengeldern, die hier in der Heimat zusammenkommen. „Hilfe zur
Selbsthilfe“ ist das Motto dieser Organisationen.
Samariter Leviten
Hilfswerke Brot für die Welt
Gemeinsam ist diesen Organisationen, dass die Initiative für die geförderten Projekte
aus den bedürftigen Regionen selbst kommen muss. Es soll nichts übergestülpt werden.
Früher glaubte man, dieser Ort sei fern der Erde und jenseits unseres Lebens. Heute glauben
wir, dass er überall mitten im Leben sein kann. Diese neue Vorstellung haben
wir uns nicht ausgedacht; sondern Jesus hat diesen Wohnort Gottes mitten in die
Welt verlegt, indem er die bösen Mächte besiegte, die uns von Gott trennten.
Damit ist dieser Ort nicht mehr das Gegenteil von Erde.
Garten Eden Babylonien
Himmel Wallfahrtsort
Nach frühen jüdischen Vorstellungen hat der Himmel mehrere Etagen. Das
Paradies lag
dabei im dritten Stockwerk, also im „dritten Himmel“. So steht es in 2 Kor
12,2-12,4. Daher stammt noch die Redewendung: Sie sind im dritten Himmel.
Nach seinem Tod erschien Jesus etlichen Menschen.
Sie konnten also bezeugen, dass er von den Toten auferstanden war. 40 Tage nach
Ostern verließ der Auferstandene allerdings die Erde, um nun ganz bei Gott, dem
Vater, zu sein. Dem endgültigen Abschluss des irdischen Lebens Jesu ist dieses
jährliche Fest gewidmet. Es gehört noch in die 50-tägige Osterzeit und wird
stets am vorletzten Donnerstag vor Pfingsten gefeiert.
Trinitatis Himmelfahrt
Valentinstag Gründonnerstag
Immer mehr wird dieser Tag als Vatertag begangen. Im
vierten Jahrhundert hat die Kirche Himmelfahrt eingeführt. Dabei berief man
sich auf die biblische Apostelgeschichte. Hier ist gleich in den ersten elf
Versen die Himmelfahrt und ihr genauer Zeitpunkt beschrieben (Apostelgeschichte 1,1-11)
Im Alten Testament steht die Geschichte dieses Mannes,
der Gott stets anbetete. Der Teufel allerdings wettete, dass dieser Mensch Gott
vergessen würde, sobald es ihm schlecht ginge. Gott hielt dagegen. Also nahm
der Teufel dem Mann seine Kinder, seinen Besitz und seine Gesundheit.
Verzweifelt fragte der so Geplagte, warum er so zu leiden habe, wo er doch so
sehr an Gott glaube. Sein Vertrauen auf Gott ließ aber nicht nach. Gott gewann
also die Wette und belohnte ihn reichlich. Dies ist der Name des geprüften
Menschen und des biblischen Buches, in dem seine Geschichte steht.
Levitikus Hiob
Mose Hosea
Hiob ist der evangelische Name; in der katholischen Kirche kennt man ihn eher unter
Job. Auch Ijob ist gebräuchlich.
Dieser Begriff kommt aus dem Alten Testament.
Er bezieht sich auf einen Mann, der einen Schicksalsschlag nach dem anderen zu
erleiden hatte. Heute bezeichnet man daher so Botschaften über schreckliche
Ereignisse und die Ankündigung bevorstehenden Unglücks.
Pogrom
Kreuzesworte
Hiobsbotschaft Hokuspokus
Die Hiobsbotschaften finden wir im Buch Hiob, Kapitel 1, Verse 13-19)
Das war über Jahrtausende ein sehr verbreiteter,
angesehener Beruf, bei dem viel Verantwortungsgefühl und Liebe für die
anvertrauten Tiere aufgebracht werden musste. Also nannte man auch Könige so,
die sich für ihr Volk aufopferten. Im Alten Testament wird Gott so genannt, und
Jesus bezeichnet sich selbst so. Es ist auch eine nur noch selten benutzte Bezeichnung für Geistliche.
Lamm Patron
Hirte Kirchmeister
Wir kennen die Bezeichnung Hirte für Jesus und Gott insbesondere aus Johannes
10,11: „Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die
Schafe.“ Und Psalm 23,1: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“
Siehe auch: Guter Hirte
Komm zu mir und küss mich!“ Mit dieser
Aufforderung einer Frau beginnt dieses biblische Buch. Der Mann antwortet im
Laufe des Liebesgespräches: „Deine Brüste sind wie zwei Zicklein!“. Auch das gibt es in der Bibel,
ein Zwiegespräch, in dem die körperliche Liebe
zweier Menschen zueinander Worte findet. Dieses Buch des Alten Testaments ist
eine Aneinanderreihung von Liebesbekundungen zwischen Mann und Frau.
Seligpreisungen Friedenskuss
Hohelied Klagelieder
Diesen Titel tragen im Alten sowie Neuen
Testament die obersten Priester Israels. Zur Zeit Jesu waren sie Vorsitzende des
Hohen Rates, also des höchsten jüdischen Regierungsgremiums und Gerichtshofes.
Papst Metropolit
Hohepriester Präses
Obwohl Palästina zur Zeit Jesu römische Provinz war, überließen die Römer viele
Entscheidungen einem obersten jüdischen Gericht. Das bestand aus den
sogenannten Ältesten, 71 Schriftgelehrten unter Leitung des Hohepriesters.
Hier wurden Rechtsfragen entschieden, die religiösen Hintergrund hatten. Daher
musste sich Jesus vor diesem Gremium rechtfertigen, als er wegen Gotteslästerung
angeklagt war. In der damals üblichen hebräischen Sprache hieß dieser jüdische
Gerichtshof Sanhedrin. Er tagte im Tempel von Jerusalem. Dies ist die deutsche Bezeichnung.
Hoher Rat Leviten
Heilige Familie Schriftgelehrte
Todesstrafen durfte der Hohe Rat nicht verhängen. Daher verwies dieses jüdische Gericht
den Fall Jesu an den obersten römischen Richter, den Stadthalter Pontius Pilatus.
Siehe auch: Sanhedrin
Früher, in der katholischen Kirche bis in die Neuzeit hinein, wurden die
Einsetzungsworte zum Abendmahl Lateinisch gesprochen. Für „Dies ist mein
Leib“ sagten die Geistlichen „Hoc est corpus meum“. Die Menschen
versuchten es verbunden mit einem Kreuzeszeichen nachzusprechen, um sich mit
Gottes Kraft vor bösen Geistern, Krankheiten und Unglück zu schützen. Doch da
sie weder Lateinisch konnten noch verstanden, was der Priester mit der
Eucharistieformel meinte, wurden daraus diese Nonsensworte. Sie galten als
Zauberformel und sind heute gleichbedeutend mit dem Wort „Unsinn“.
Mea culpa Agnus dei
Hokuspokus Anno Domini
Jesus benutzte für diesen Ort verschiedene Bilder:
Ewiges Feuer, Finsternis und Kälte, nagender Wurm. Es ist nach biblischer
Aussage der ewige schreckliche Aufenthaltsort für diejenigen Menschen, die sich
von Gott entfernt haben. Himmel ist der Ort, an dem man Gott nahe ist; dies ist
dagegen der Ort, an dem man den abgefallenen Engeln, den Teufeln nahe ist.
Patmos
Hölle
Sodom und Gomorra Schädelstätte
Hölle kommt vom altgermanischen Wort „hel“, was schon zu heidnischen Zeiten das
Totenreich war. Es ist die deutsche Übersetzung der biblischen
Bezeichnungen „hades“ (Griechisch) und „scheol“ (Hebräisch). An
mehreren Stellen des Neuen Testaments ist dieser Ort beschrieben: Matthäus
5,22; 5,29.30; 10,28; 18,9; 23,15; 23,33; Markus 9,43; 9,45; 9,47; Lukas 12,5;
Jakobus 3,6. Im zweiten Petrusbrief ist es der Ort der Verdammten (2 Petrus,
2,4). In der Offenbarung ist es der feurige Pfuhl. Im Alten Testament begegnet uns die Hölle bei Hiob 11,8.
Siehe auch: Fegefeuer
Allgemein versteht man darunter die Massenvernichtung menschlichen Lebens.
Insbesondere bezeichnet es die planmäßige Ermordung von Juden während des Dritten Reiches.
Holocaust Antisemitismus
Euthanasie Ekklesia
Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich völlig verbrannt.
Kaum ein Thema ist kirchlich-theologisch so umstritten wie dieses. In der Bibel
wird diese Form der Sexualität abgelehnt; doch Wissenschaftler sagen: Über 5 %
der Bevölkerung praktizieren sie. Unter Theologen und in Gemeinden wird also
kontrovers diskutiert, ob es eine zu verurteilende oder akzeptierbare Lebensäußerung
ist. Dieser Begriff bezeichnet, dass Frauen sich zu Frauen bzw. Männer zu Männern
sexuell hingezogen fühlen. Eine andere Bezeichnung ist gleichgeschlechtliche Liebe.
Blasphemie Nächstenliebe
Homosexualität Spiritismus
Es ist ein im Alten Testament genanntes Gebirge, dessen
höchster Gipfel der Berg Sinai ist. Auf dieser Bergkette zeigte sich Gott dem
Volk Israel, und hier erhielt Mose die Zehn Gebote.
Golgatha Qumran
Libanon Horeb
Dieser Prophet beschrieb, wie er die Hure Gomer
heiratete und sie ihn immer wieder betrog. Das Verhalten seiner Frau zu ihm sah
er als Beispiel für das sündhafte Verhalten der Israeliten gegenüber Gott.
Die unerschütterliche Liebe zu seiner Frau war für ihn ein Bild für die Liebe
Gottes zu den Menschen. Das nach ihm benannte Buch ist im Alten Testament das
erste in der Reihe der zwölf Kleinen Propheten.
Jesaja Hosea
Zebaoth Methusalem
Es ist ein Lobruf und Hilferuf gleichermaßen. „Hilf uns, Herr!“ bzw. „Rette uns, Herr!“
bedeutet er zu deutsch. So begrüßte man Könige; und so rief die Menge Jesus
zu, als er am Palmsonntag auf einem Esel in Jerusalem einritt. In der
christlichen Abendmahlsliturgie wird dieser Ruf noch heute so gesungen. Dies ist
die hebräische Version, es gibt den Ruf auch in griechischer Sprache, da lautet er: „Kyrie eleison!“.
Exegese Ave Maria
Gloria Hosianna
Schon im Psalm 118,25 finden wir das Hosianna; dies übersetzte Luther: „O, Herr,
hilf! O, Herr, lass wohl gelingen! Bei Matthäus 21,8.9 finden wir folgende
Beschreibung des Einzugs in Jerusalems: „Aber eine sehr große Menge breitete
ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie
auf den Weg. Die Menge aber, die ihm voranging und nachfolgte, schrie: Hosianna
dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!“ (So auch bei Markus 11,9.10)
Schon seit etwa Ende des ersten Jahrtausends wurde es üblich, bei der
Eucharistiefeier das Brot in Form von kleinen, flachen Scheiben zu reichen. Dies
ist die Bezeichnung für das Abendmahlsbrot in dieser Form. In der katholischen
Kirche wird es so nur genannt, sobald es geweiht ist. Das noch nicht geweihte
Brot heißt hier Oblate. Da die evangelische Kirche diese Weihe nicht vollzieht,
benutzt man diese Bezeichnung gleichbedeutend mit Oblate.
Rosette Rosenkranz
Hostie Schalom
Die lateinischen Begriffe Oblate wie auch Hostie bedeuten zu deutsch Opfer. Der
Begriff Oblate kommt aus dem gottesdienstlichen Bereich; doch auch andere, runde, flache
Teigscheiben werden mittlerweile so genannt.
Es sind große Einrichtungen, in denen Kinder und
Jugendliche ihre Freizeit verbringen können, ohne sich an eine feste Gruppe
oder Jugendorganisation binden zu müssen. Es sind also Institutionen der
Offenen Jugendarbeit. Das ist die Kurzbezeichnung. Diese drei Buchstaben werden
nicht als ein Wort gelesen, sondern einzeln buchstabiert.
DRK TOT
Zivi HOT
Die Abkürzung HOT steht für „Haus der Offenen Tür“. HOTs werden von den Kirchen
und anderen Trägern wie den Kommunen unterhalten. Im Unterschied zur Kleinen
Offenen Tür (TOT) ist hier mindestens eine pädagogische Fachkraft hauptamtlich
tätig, und die Öffnungszeiten erstrecken sich nahezu täglich vom Nachmittag bis zum Abend.
Siehe auch: Haus der Offenen Tür /
TOT
In Frankreich hatte es der Protestantismus
besonders schwer. Energisch wurden seine Anhänger verfolgt. Mit mehreren
blutigen Angriffen, die in regelrechte Bürgerkriege ausarteten, versuchten
Staat und Kirche, die Protestanten auszulöschen. Viele flohen. Besonders nach
Berlin und Brandenburg kamen sie. Sie machten um 1700 ein Drittel der Berliner
Bevölkerung aus und prägten das Berlin des 16. und 18. Jahrhunderts. Dies ist
der Name dieser französischen Protestanten.
Hugenotten
Calvinisten
Neuapostolische Kirche Urgemeinde
Viele französische Worte kamen durch sie in die deutsche Sprache, wie Portemonnaie,
Trottoir, Couch. Die Franzosen bildeten das Wort Hugenotten aus dem alten
deutschen Wort Eidgenossen. Die Hugenotten beriefen sich auf den Reformator Calvin, waren also Calvinisten.
Frankreich wurde nicht in dem Ausmaß wie Deutschland von der Reformation
ergriffen. Doch der französische Reformator Calvin fand Anhänger. Diese
wurden energisch von der Kirche und dem Königshaus unterdrückt und verfolgt.
Also kam es zwischen 1562 und 1598 zu acht blutigen Bürgerkriegen. Dies sind
die Kriege, benannt nach dem Namen der französischen Protestanten.
Kirchenkampf Hugenottenkriege
Kreuzzüge Landnahme
Im Mittelalter war es üblich, in der Passionszeit den Altar mit einem solchen Tuch zu verhängen.
Die Gemeinde durfte den Altar nicht sehen und nicht an der Eucharistie
teilnehmen. Dies war ein „seelisches Fasten“. Die Tücher waren ursprünglich
nur schwarz oder violett. Später wurden sie mit Darstellungen biblischer
Geschichten, insbesondere mit Motiven der Leidenszeit Jesu verziert. Erst durch
die katholische Aktion „Misereor“ wurde dieser Brauch seit 1976
wiederentdeckt. Nun hängen solche Tücher zur Besinnung an den Wänden der
Kirchen und Gemeindesäle. Künstler aus Entwicklungsländern gestalten sie, und
der Erlös kommt Hilfsprojekten in den ärmsten Ländern zugute.
Altartuch Antependien
Hungertuch Devotionalien
Man kann auch Fastentuch oder Kummertuch sagen. Die Redewendung „am Hungertuch
nagen“ bezieht sich auf diese Tücher.
Das ist ein feierlicher, religiöser Lobgesang. Die Liturgie unserer christlichen Gottesdienste enthält
solche Gesänge. Das „Ehre sei Gott in der Höhe“ (Gloria in excelis deo)
und das „Heilig, heilig“ (Sanctus) sind bekannte Beispiele.
Prozession Hohelied
Präludium Oratorium
Weltliche Lobgesänge nennt man im Unterschied dazu Hymne.
Siehe auch: Gloria
> zum Seitenanfang
|