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Jahreslosung - Johanniter < Jona bis Junker Jörg >
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unter den Artikeln helfen, ein Quiz nach dem Vorbild von "Wer wird Millionär?" zu spielen.
Dies ist der Name eines eigentlich unbedeutenden Propheten. In der Bibel umfasst
sein Werk nur zwei Seiten. Wie Obadja, Zefanja, Haggai, Habakuk gehört er
zu den sogenannten Kleinen Propheten. Er wäre sicherlich längst vergessen;
doch seine kleine Geschichte beeindruckt immer wieder vor allem die Kinder. Da
wird erzählt, wie Gott ihn beauftragte, der Stadt Ninive eine Strafpredigt zu
halten; er weigerte sich und wurde auf der Flucht von einem großen Fisch
verschlungen. Doch Gott rettete ihn aus dem Bauch des Fisches. Dann erst
war dieser Prophet gehorsam und rief die Stadt Ninive zur Umkehr auf.
Jona Micha
Michael Amos
Das Buch Jona ist eine Parabel, ähnlich den Gleichnissen des Neuen Testaments. Drei
Tage musste er im Bauch des Fisches verbringen, bevor der ihn ausspie (Jona 2).
Es ist der tiefstgelegene Fluss der Welt und mündet in den tiefstgelegenen See der Welt,
das Tote Meer, 408 Meter unter dem Meeresspiegel. In der Bibel spielt dieser
Fluss immer wieder eine bedeutende Rolle, vom ersten Buch Mose bis zum Neuen
Testament. Jesus wurde in diesem Fluss getauft.
Ur Nil
Jordan Euphrat
Für Israel und Jordanien ist der Jordan die wichtigste Süßwasserquelle, daher gab es immer
wieder kriegerische Auseinandersetzungen um das Wasser. Auf
seinem Weg durchquert der Fluss Jordan den See
Genezareth. Aufgrund des Höhenunterschiedes
(mehr als tausend Meter zwischen Quelle und Mündung) und der vielen Windungen ist er nicht schiffbar.
Im Alten sowie im Neuen Testament gibt es Personen dieses Namens. Im Alten Testament war da ein
Junge, der den Neid seiner Brüder erregte, sodass sie ihn als Sklaven nach Ägypten
verkauften und seinem Vater vorspielten, er sei Opfer eines wilden Tieres
geworden. Im Neuen Testament trägt diesen Namen Marias Verlobter, also der Vater Jesu.
Isaak Abraham
Adam Joseph
So heißt ein Mann im Alten Testament. Er war auf der Wüstenwanderung Moses Gehilfe und wurde
dessen Nachfolger. Er war es dann, der das Volk Israel nach Moses Tod in das Gelobte Land führte.
Nach ihm ist ein ganzes Buch im Alten Testament benannt.
Jona Goliath
Samuel Josua
In diesem Landstrich mit der Hauptstadt Jerusalem liegt Bethlehem, der Geburtsort Jesu.
Nazareth dagegen, wo Jesus aufwuchs, und der See Genezareth, wo er sich oft
aufhielt, liegen weiter nördlich, in Galiläa. Er wanderte zwischen beiden
Landstrichen hin und her. Sie bildeten damals die römische Provinz Palästina.
Der Name dieses südlichen Landstriches in Palästina bedeutet „das Land, in dem die Juden wohnen“.
Ägypten Ephesus
Korinth Judäa
Zur Provinz Palästina gehörte zudem Samarien, das zwischen Judäa und Galiläa lag.
r war einer der zwölf Jünger Jesu. Zweifelhaften Ruhm erlangte er, weil er die Gefangennahme Jesu durch
Verrat ermöglichte. Wie vorher abgemacht, küsste er Jesus im Garten Gethsemane,
sodass die Soldaten erkannten, wen sie verhaften sollten. Er erhielt dafür dreißig
Silberstücke. Aus Verzweiflung über den Verrat nahm er sich das Leben.
Petrus Saulus
Beelzebub Judas
Der Verfasser dieses Briefes ist ein Bruder von
Jesus, wie auch Jakobus, der ebenfalls einen biblischen Brief verfasst hat. Er
hat den selben Namen wie ein Jünger Jesu; doch mit diesem Verräter ist er
nicht zu verwechseln. Sein Brief ist der letzte der 21 Briefe des Neuen
Testaments. Es ist zugleich der kürzeste und umfasst nur ein Kapitel.
Philipperbrief Judasbrief
Philemonbrief Römerbrief
Judas wendet sich im Judasbrief gegen Irrlehrer mitten in der Gemeinde. Die
Tatsache, dass Jesus Brüder und Schwestern hatte, sorgt immer wieder für
Verwirrung, da Maria doch nach Auffassung mancher Theologen ein Leben lang
Jungfrau blieb. Diese Auffassung ist jedoch nicht zu halten und wird nicht mehr
ernsthaft vertreten. In Matthäus 13,55.56 steht: „Ist er nicht der Sohn des
Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria und seine Brüder Jakobus und
Josef und Simon und Judas? Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns?“
Ähnliches finden wir bei Markus 6,3.
Dies sind die Angehörigen der ältesten monotheistischen Religion, also einer Religion, die wie das Christentum nur
einen Gott hat. Sie waren über mehrere Kontinente verstreut, bis sie 1948 mit
dem Staat Israel eine Heimat erhielten. Mit den Arabern teilen sie sich nun Palästina.
Das geschieht nicht ohne Aggressionen, wie wir fast täglich aus den Nachrichten erfahren müssen.
Moslems Juden
Heiden Mormonen
Ursprünglich bezeichnete dieser Name die Mitglieder des Stammes Juda.
Die frühen Christen wurden danach unterschieden, welchen Glauben sie vor ihrer Taufe
hatten. Viele Texte des Neuen Testaments versteht man nur, wenn man dies weiß,
denn sie handeln von Konflikten zwischen diesen Christen mit unterschiedlicher
Vergangenheit. Beteten sie vor der Taufe diverse orientalische, griechische, römische
oder germanische Götter an, so nannte man sie nun Heidenchristen. Davon
unterschied man diese anderen Christen, die vor ihrer Taufe Juden waren.
Atheisten Urchristen
Judenchristen Semiten
Petrus gilt als der Apostel für die Juden, Paulus als der für die Heiden. In den
biblischen Briefen entdecken wir immer wieder, dass das Zusammenleben von
Judenchristen und Heidenchristen Probleme aufwarf. Da stritt man sich z. B. über
die Bedeutung der Beschneidung. Zu Beginn des Christentums waren natürlich die
Judenchristen in der Mehrzahl, da sich Jesus mit seiner Botschaft zunächst an
sie wandte. Mit der Ausbreitung des Christentums auf andere Völker verschob sich das Verhältnis deutlich.
Im ersten Jahrhundert vor Christus entstand diese Erzählung, in der sich eine junge Witwe
bei einem feindlichen Feldherrn einschleicht und ihm den Kopf abschlägt. Als
Beispiel für Mut und Kraft, die Gott gibt, landete dieses Buch in der Bibel.
Luther nahm es in seinen Kanon nicht auf. Für die katholische Kirche gehört es
ins Alte Testament. Benannt ist das Buch nach der weiblichen Hauptperson.
Bathseba Judith
Ester Sara
Die kath. Kirche hat das Buch Judith auf dem Konzil von Trient (1546) endgültig als
biblisch bestätigt. Es gibt also doch kleine Unterschiede zwischen evangelischer und katholischer Bibel.
So nennt man es, wenn für Jugendliche nichtkommerzielle Möglichkeiten organisiert werden,
ihre Freizeit zu verbringen. Dazu gehören Räume, in denen sie sich treffen können,
und Personal, das Anregungen zur Freizeitgestaltung gibt. Dies ist eine zentrale
Aufgabe der Kirchen, denn durch die Taufe sind ihnen Kinder und Jugendliche anvertraut.
Jugendgottesdienst Pfadfinderschaft
HOT
Jugendarbeit
Im Mittelpunkt dieser feierlichen Handlung standen ein Bekenntnis zur Freundschaft mit der
Sowjetunion und das Gelöbnis, den Sozialismus gegen "imperialistische Angriffe"
aus dem Westen zu verteidigen. Dieser Ritus wurde 1954 in der damaligen DDR
eingeführt. Er ersetzte in gewisser Weise die Konfirmation. Ohne die typisch
sozialistischen Momente, aber als Passageritus und Familienfest lebt diese
feierliche Handlung im östlichen Teil Deutschlands weiter.
Einsegnung Firmung
Weihe Jugendweihe
Ein Passageritus ist eine rituelle Handlung an einer „Weggabelung“ des Lebens,
wenn ein neuer Abschnitt beginnt.
Dies ist der mehr als 2000 Jahre alte römische
Kalender, nach dem wir noch heute leben und unsere Jahre in 12 Monate und 365
Tage einteilen. Papst Gregor hat zwar im Jahr 1582 eine kleine Korrektur
vorgenommen, sodass man ihn „Gregorianischer Kalender“ nennen könnte. Doch
das wäre Julius Cäsar gegenüber ungerecht; denn die Gregorianische
Kalenderreform war so geringfügig, dass sie seinen Kalender nicht wirklich verändert
hat. Dies ist also der Kalender, nach dem wir leben.
Adventskalender Choralbuch
Julianischer Kalender Schöpfungsbericht
Siehe auch: Gregorianischer Kalender
Mittlerweile wird diese Bezeichnung gleichgesetzt mit
dem Begriff Apostel. Doch die Begriffe sind nicht identisch. Dies sind alle, die mit Jesus zogen.
Es sind also alle seine Schüler, aus denen er
schließlich zwölf auswählte, die ihm besonders nahe waren.
Leviten Konfis
Hebräer Jünger
Im Matthäusevangelium und im Lukasevangelium
erfahren wir gleich zu Beginn, dass Maria nicht auf natürliche Weise durch
einen Mann, also nicht durch ihren Verlobten Josef schwanger wurde. Die beiden
Evangelisten vermeiden bei dieser Erklärung Begriffe aus dem sexuellen Bereich,
wie Geschlechtsverkehr oder Beischlaf. Maria und auch Josef waren sehr verstört,
als sie von der Schwangerschaft erfuhren. Josef wollte Maria verlassen. Ein
Engel beruhigte beide durch die Erklärung, dass das Kind vom Geist Gottes sei.
Maria trägt seitdem diesen Ehrentitel. In der christlichen Geschichte galt es
lange als sehr anerkennenswert, wenn eine Frau ein Leben ohne Geschlechtsverkehr
führte. Auch solche Frauen wurden dann, besonders im Mittelalter, mit diesem Titel geehrt.
Maria Guter Hirte
Madonna Jungfrau
Die unnatürliche Jungfrauenschwangerschaft ist auch bei Theologen umstritten.
Einige weisen darauf hin, dass man statt Jungfrau besser „junge Frau“ übersetzen
müsse. Doch das ändert nichts an der Darstellung der Evangelisten: Sie verkünden,
dass Jesus ohne Zutun eines Mannes gezeugt wurde. Im Lukasevangelium verkündet
ein Engel der Maria die Schwangerschaft. „Da sprach Maria zu dem Engel: Wie
soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß? Der Engel antwortete ihr:
Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich
überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden (Lukas 1,34.35).“
Darunter versteht man den Termin, an dem
Gott Gerechtigkeit schaffen wird. Manche Sekten haben immer behauptet, sie könnten
das Datum vorausberechnen. Es sollte einem Weltuntergang gleichkommen. Die
verschiedenen Vorhersagen trafen nie ein, denn dieses in der Bibel angekündigte
Ereignis bleibt ein Geheimnis Gottes. Wir wissen weder, wie es aussehen wird,
noch wann es sich ereignen wird. Die Bibel sagt uns nur, dass es eine solche
Endabrechnung geben wird, an dem alle Menschen von Gott den Lohn für ihre guten
oder bösen Taten erhalten werden. Jesus selbst wird der Richter sein. Ein
anderes Wort dafür ist Endgericht.
X-Mas Jüngstes Gericht
Fegefeuer Himmel
Im Alten Testament wird
das Jüngste Gericht „Tag des Herrn“ genannt. In der Apostelgeschichte
finden wir folgenden Hinweis: „Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er
den Erdkreis richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu
bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den
Toten auferweckt hat (17,31).“
Bei 2 Korinther 5,10 steht: „Denn wir müssen
alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn
empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse.“
Wir Christen müssen uns vor diesem Gericht nicht fürchten,
denn Jesus hat uns zugesagt: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich
gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist
vom Tod in das Leben hinübergegangen (Johannes 5,24).“
Auf dem Reichstag zu Worms am 18. April 1521 weigerte sich Martin Luther, seine Thesen
zu widerrufen. Das bedeutete, dass der päpstliche Bann nicht aufgehoben wurde
und Luther somit „vogelfrei“ war. Zu seinem Schutz wurde er daher auf der Rückreise
von Worms durch einen vorgetäuschten Überfall entführt. Man brachte ihn auf
die Wartburg nach Eisenach. Hier lebte er zehn Monate unerkannt unter diesem falschen Namen.
Gomorra
Johannes
Martin von Tours Junker Jörg
Auf der Wartburg verfasste Martin Luther als Junker Jörg etliche Schriften und übersetzte das Neue Testament
aus dem Griechischen ins Deutsche. Er war nicht der erste Übersetzer, wie oft fälschlicherweise
behauptet wird. Doch seine Übersetzung war die erste, die in einfacher Sprache
verfasst war, und somit vom Volk verstanden werden konnte.
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