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Die vier Auswahlworte
unter den Artikeln helfen, ein Quiz nach dem Vorbild von "Wer wird Millionär?" zu spielen.
King, Martin Luther
1964 erhielt er den Friedensnobelpreis. Über zweihunderttausend
Menschen beteiligten sich am 28. August 1963 in Washington an einem
Protestmarsch gegen die damals herrschende Rassentrennung in den USA. Hier hielt
dieser Pfarrer einer Baptistengemeinde die Rede, die noch heute unter dem Titel
„I have a dream“ in vielen Schulbüchern der Welt steht.
Guter Hirte Martin Luther King
Martin Luther Ernesto Cardenal
Martin Luther Kings Traum war ein
Amerika, in dem seine Kinder nach ihrem Charakter und nicht nach der Hautfarbe
beurteilt würden. Er wurde wegen seines friedlichen Widerstandes oft verhaftet.
Im Alter von 39 Jahren wurde er 1968 in Memphis Tennessee Opfer eines
Attentates. Der 4. April, sein Todestag, ist in den USA Nationalfeiertag.
Ein gewisser Earl Ray verbrachte wegen dieses Attentats dreißig Jahre hinter
Gittern. Vieles spricht dafür, dass er nicht der Täter war; doch bevor er
rehabilitiert werden konnte, starb er im Gefängnis.
Das aus dem Griechischen stammende Wort bedeutet wörtlich
übersetzt Gotteshaus. Heute versteht man darunter aber nicht nur ein Gebäude für
Gottesdienste, sondern auch die organisierte Gemeinschaft von Christen mit einem
gemeinsamen Bekenntnis wie evangelisch, katholisch, reformiert, anglikanisch.
Basilika Buchreligion
Kirche Dankopfer
Siehe auch: Ekklesia
Im Alten Testament wird bereits berichtet, dass man an heiligen Orten Schutz erhielt,
wenn man ungerechterweise verfolgt wurde. Gott selbst gab den Befehl, solche
geschützten Orte einzurichten. Seit der Anerkennung des Christentums als
Staatsreligion im römischen Reich haben Kirchen und Klöster daher den Status
von Zufluchtsorten für verfolgte Menschen. Dies ist der allgemein bekannte
Begriff für diesen Schutz, den die Kirchen auch heute noch politisch und religiös verfolgten Menschen bieten.
Absolution Salbung
Kirchenasyl Notfallseelsorge
In der Lutherübersetzung heißen diese Orte „Freistädte“. Bei 4 Mose 35,9
finden wir diese Anweisung (nach der Einheitsübersetzung): „Der Herr sprach
zu Mose: Rede zu den Israeliten und sag zu ihnen: Wenn ihr den Jordan überschritten
und Kanaan betreten habt, dann sollt ihr einige Städte auswählen, die euch als
Asylstädte dienen. Dorthin kann einer fliehen, der einen Menschen ohne Vorsatz erschlagen hat.“
Oft kommen Menschen ins Pfarramt, um zu erklären, dass sie
nicht mehr der Kirche angehören wollen. Doch dies ist der falsche Ort. Denn
dieser Schritt hat in Deutschland rechtliche Folgen. So hängt die Pflicht zur
Kirchensteuer davon ab. Gleichzeitig gibt man damit alle kirchlichen Rechte auf
und verliert den Anspruch auf kirchliche Amtshandlungen wie Trauung oder
Beerdigung. Auch kann man danach nicht mehr Pate für ein getauftes Kind werden.
Daher erklärt man diesen Schritt bei einer staatlichen Stelle, dem Amtsgericht oder Standesamt.
Homosexualität Kirchenaustritt
Ehescheidung Patenbescheinigung
Wenn man mit dem Austritt auch alle kirchlichen Rechte aufgibt, so bleibt die Taufe
doch gültig. Man ist weiterhin getaufter Christ. Bis zur Reformation war der
Austritt aus der Kirche nicht möglich.
Ein Chor ist eine Gruppe von Menschen, die sich
zusammengetan haben, um miteinander zu singen. Für Chöre kann man verschiedene
Einteilungen finden. Man kann sie unterscheiden nach der Art des Liedgutes; also
gibt es z. B. Gospelchöre oder Heimatchöre. Man kann sie einteilen nach dem
Umfeld, dem die Sänger angehören; also gibt es z. B. Soldatenchöre, Werkschöre,
Knappenchöre. Auch kann man Unterscheidungen aufgrund des Alters und
Geschlechts der Mitglieder vornehmen; so gibt es Männer- und Frauenchöre oder
Jugendchöre. Dies ist nun ein Chor, der aus Mitgliedern der Kirchengemeinde
besteht, unabhängig vom Alter und Geschlecht der Sänger und Sängerinnen.
Sternsinger Kantoren
Kirchenmusiker Kirchenchor
War man nie Mitglied einer christlichen
Kirche und möchte nun dazugehören oder ist man aus der Kirche ausgetreten
und möchte in sie zurückkehren,
so wendet man sich mit diesem Anliegen an das örtliche Gemeindeamt oder direkt
an die Geistlichen der Gemeinde, um diesen Schritt zu vollziehen.
Sündenbekenntnis Kircheneintritt
Trauung Kirchlicher Unterricht
Ist man aus der Kirche ausgetreten und
möchte wieder dazugehören oder möchte man erstmals in die Kirche eintreten,
so kann man sich einerseits an das örtliche Pfarramt oder die Geistlichen
wenden. Andererseits gibt es seit einigen Jahren diese speziellen überörtlichen
Stellen. Hier kann man sich informieren, beraten lassen und rechtsgültig in die Kirche eintreten.
Haus der Offenen Tür Jüngstes Gericht
Säkularisierung Kircheneintrittsstelle
Die ersten Kircheneintrittsstellen wurden
von der evangelischen Kirche in Berlin eingerichtet. Aufgrund des großen
Erfolges verbreiteten sie sich schnell in anderen Landeskirchen und der katholischen Kirche.
Wer leitet eine Kirchengemeinde? Diese
Frage wird oft mit „die Pastoren und Pastorinnen“ beantwortet. Das ist
falsch. In den christlichen Gemeinden wird grundsätzlich auf hierarchische
Strukturen verzichtet. Die Gemeinde leitet sich selbst und wählt dazu ein
Leitungsgremium aus Gemeindegliedern. Ein solches Gremium, dem Geistlichen natürlich angehören, hat
in den verschiedenen Kirchen unterschiedliche Namen. Dies ist einer davon. Andere Bezeichnungen sind
Presbyterium oder Kirchenvorstand.
Kerngemeinde Präses
Kirchengemeinderat Synode
Alle bedeutenden Entscheidungen einer Gemeinde trifft dieses Gremium. Es bestimmt z.
B. die Gottesdienstzeiten, die Art und Dauer des Konfirmandenunterrichts; und es verwaltet die Finanzen.
Siehe auch: Presbyterium /
Kirchenvorstand
Dies ist das Jahr mit den christlichen Fest- und
Feiertagen, wie die Kirche es einteilt. Der Ablauf stimmt nicht ganz mit unserem
weltlichen Kalender überein, obwohl auch der von den christlichen Feiertagen
geprägt ist. Während der erste Tag des Kalenderjahres der 1. Januar ist,
beginnt diese religiöse Einteilung des Jahres schon mit dem 1. Sonntag im
Advent. Sie wird selten auch liturgisches Jahr genannt.
Julianischer Kalender Neujahr
Hymnus
Kirchenjahr
Die erste Hälfte des Kirchenjahres umfasst die Weihnachtszeit und Osterzeit und endet
mit dem Pfingstfest. Alle diese Feste haben mit dem Lebenslauf Jesu zu tun. Die
erste Hälfte des Kirchenjahres wird daher auch „Halbjahr des Herrn“
genannt.
Die zweite Hälfte beginnt mit Trinitatis (Fest der Dreieinigkeit) und
endet in der evangelischen Kirche mit dem Totensonntag (Ewigkeitssonntag), in
der katholischen mit Christkönig. Diese Festtage und Feiertage haben mit der christlichen
Gemeinschaft und dem christlichen Leben zu tun; daher nennt man die zweite Hälfte
auch „Halbjahr der Kirche“. Hier finden z. B. traditionell die Gemeindefeste bzw. Pfarrfeste statt.
In der Zeit von 1933 bis 1945 versuchte der
nationalsozialistische Staat energisch, das kirchliche Leben und das religiöse
Denken zu bestimmen. Dadurch wurde die evangelische Kirche gespalten. Der eine
Teil, die Deutschen Christen, schwor Adolf Hitler die Treue und wollte z. B. das
Alte Testament als jüdischen Teil aus der Bibel verbannen. Der andere Teil, die
Bekennende Kirche, wehrte den nationalsozialistischen Einfluss ab und bekannte
sich zu Jesus Christus als einzigem Oberhaupt. Dies ist der Name für diese
Phase innerkirchlicher Auseinandersetzungen.
Reformation Scheidung
Schisma Kirchenkampf
Siehe auch: Bekennende Kirche /
Deutsche Christen
Mehrere Kirchengemeinden einer Region sind zu einer größeren Verwaltungseinheit
zusammengefasst. In diesem Verbund leisten sie Aufgaben, die ihnen allein kaum möglich
wären. So unterhalten sie gemeinsam z. B. Beratungsstellen sowie Referate und
Sonderpfarrämter für Jugend-, Frauen-, Industrie- und Sozialarbeit. Auch die
Finanz- und Personalverwaltung wird auf dieser Ebene zentral gehandhabt. In
etlichen evangelischen Landeskirchen ist dies der Name für solche größeren
Einheiten aus mehreren Gemeinden. In der katholischen Kirche entspricht dem in etwa das Dekanat oder das Bistum.
Gemeindebezirk Kirchenkreis
Landeskirche Krippenspiel
Bis zur Reformation spielte die Gemeinde im
Gottesdienst keine Rolle; sie verstand nicht, was am Altar vor sich ging, und
durfte nicht singen. Der Gesang war den Priestern bzw. speziellen liturgischen
Chören vorbehalten, denen keine Frauen angehören durften. Die Wertschätzung
der Gemeinde gehört zum Wesen der Reformation. Seither sollen sich die Besucher
mit Gesang am Gottesdienstablauf beteiligen. Deutsche Texte entstanden zu alten
sowie neuen und volkstümlichen Melodien. Die ersten Kirchengesangbücher wurden
veröffentlicht. Seitdem gibt es diese Liedform; sie ist aus keinem Gottesdienst wegzudenken.
Kirchenlied Spiritual
Halleluja Liturgie
Dies ist ein Oberbegriff. Der gottesdienstliche
Gesang gehört dazu wie auch jegliche kirchliche Instrumentalmusik. Es ist
nicht nur ein Sammelbegriff für Choräle, Orgelmusik, Oratorien, Kantaten; denn
auch Pop-, Jazz-, Rockmusik fallen darunter, sofern durch sie die Verkündigung
der Frohen Botschaft im Rahmen der Kirche geschieht. Doch ist die Orgel seit
jeher und noch heute das Hauptinstrument dieser Musikgattung.
A capella Klagelieder
Kirchenmusik Wochenlied
Das ist ein Beruf innerhalb der Kirche, der zum Bereich der Verkündigung gehört. Aufgabe dieser Männer
und Frauen ist die Verbreitung des Evangeliums mittels Musik. Ihr
Hauptinstrument ist die Orgel. Der musikalische Anteil der Gottesdienste gehört
zu ihrem Arbeitsfeld wie auch die Leitung kirchlicher Chöre.
Prälat
Organist
Kirchenmusiker Diakon
Schon seit dem ersten Jahrhundert der Christenheit gibt es solche Bücher. In ihnen sind
die Regeln, Vorschriften und Gesetze der Kirche festgeschrieben. Jede Kirche hat
ein solches Regelwerk, mit dem die Ordnung in ihr aufrechterhalten wird.
Choralbuch
Kirchenordnung
Rechtfertigungslehre Testament
Kirchenordnungen bestehen aus zwei Hauptteilen. Der eine Teil bestimmt, was zu tun ist; der andere
Teil legt fest, was zu glauben ist. Einerseits
findet man in den Kirchenordnungen also z. B. die Bedingungen für die Zulassung zur Taufe, zum
Patenamt, zur Konfirmation sowie die Rechte und Pflichten der Geistlichen und
der Gemeindemitglieder. Andererseits steht im Lehrteil bzw. Bekenntnisteil, welche
Glaubensinhalte und welcher Katechismus zugrunde liegen.
Wie heißen die höchsten Amtsträger einer
evangelischen Landeskirche? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, denn
in manchen Landeskirchen gibt es den Bischof bzw. die Bischöfin, während in
anderen Landeskirchen dieses Amt Präses, Landesbischof oder
Landessuperintendent heißt. Und auch dies ist eine Bezeichnung für das höchste Amt der evangelischen Kirche.
Papst Kirchenpräsident
Klerus Patron
Dies ist der große, üblicherweise längliche
Raum in der Kirche, in dem die Gemeinde sitzt. Der Altarraum und die Nebenräume
gehören nicht dazu. Manche Kirchbauten wie die Basiliken haben mehrere,
zumeist drei solcher Säle, die durch Säulen und Pfeiler voneinander getrennt sind.
Sakristei Arche
Kirchenschiff Empore
Siehe auch: Schiff
Der deutsche Staat erlaubt es den Kirchen per Grundgesetz, eigene Steuern
einzuziehen. Die beiden großen Volkskirchen nehmen dieses Recht wahr und machen
zudem von der Möglichkeit Gebrauch, diese Gelder durch die Finanzämter
einziehen zu lassen. Auf diese Weise leisten die Kirchenmitglieder ihren
finanziellen Beitrag. Dies ist die finanzielle Haupteinnahmequelle der evangelischen und katholischen Kirche.
Dankopfer Kirchensteuer
Kollekte Spende
Die Kirchensteuer beträgt in Deutschland einen gewissen Betrag der Lohnsteuer und
Einkommenssteuer. In den verschiedenen Kirchen ist der Satz leicht unterschiedlich, es sind durchschnittlich 9%.
Zu Kirchentag siehe: Deutscher Evangelischer Kirchentag /
Ökumenischer Kirchentag /
Katholikentag
Mit dem 14. Lebensjahr wird man religionsmündig.
Dann darf man ohne Zustimmung der Eltern eine andere Konfession oder Religion wählen.
Dies ist die Bezeichnung für den Wechsel der Konfession oder Religion, wenn z.
B. ein Evangelischer katholisch wird oder ein Christ sich für den Islam
entscheidet. Gleichbedeutend ist das lateinische Wort Konvertierung.
Kirchenaustritt Kirchenasyl
Exegese Kirchenübertritt
Siehe auch: konvertieren
Wer leitet eine Kirchengemeinde? Diese Frage
wird oft mit „die Pfarrer und Pfarrerinnen“ beantwortet. Das ist falsch. In
den evangelischen Kirchen leiten sich die Gemeinden selbst und wählen dazu aus
der Mitte der Gemeindemitglieder ein Leitungsgremium. In den verschiedenen
evangelischen Kirchen trägt dieses Gremium, dem die Pfarrer und Pfarrerinnen
natürlich angehören, unterschiedliche Namen. Auch die katholischen Gemeinden wählen
solche Leitungsgremien. Hier tragen sie einheitlich diesen Namen, der (neben
Presbyterium oder Kirchengemeinderat) auch in evangelischen Kirchen verbreitet ist.
Synode Kirchenvorstand
Ekklesia Gemeindeversammlung
Auch die Bezeichnungen Gemeindekirchenrat, Kirchengemeinderat,
Ältestenkreis, Presbyterium oder einfach
Gemeindevorstand kennt man in unterschiedlichen Landeskirchen für das
Leitungsgremium der Gemeinde. Alle bedeutenden
Entscheidungen einer Gemeinde trifft dieses Gremium. Es bestimmt z. B. die
Gottesdienstzeiten sowie die Art und Dauer des Konfirmandenunterrichts. Es
verwaltet die Finanzen.
Nein, Kirchengemeinden werden nicht von den
Geistlichen allein geleitet. Ein Leitungsgremium, in dem die Geistlichen nur
eine Stimme haben, beschließt die Grundzüge der Gemeindearbeit, verwaltet die
Finanzen und ist für Personalfragen zuständig. In dieses Leitungsgremium wählen
die Gemeindeglieder Menschen aus ihrer Mitte. Dies ist der Name für die
Wahl, die alle vier bzw. sechs Jahre stattfindet.
Kirchenwahl Kirchenasyl
Trinität Visitation
Schon in den ersten Christengemeinden gab es die sogenannten Ältesten. Damals wurden
sie nicht gewählt, sondern von den Aposteln (wie Paulus) eingesetzt.
Zu "Kirchliche Hochzeit" siehe: Trauung
Ausführliche Informationen
zur kirchlichen Trauung, wie Ablauf, Vorschläge für Lesungstexte im
Hochzeitsgottesdienst und Lieder und Gestaltungsideen bieten wir in unserem
Portal hochzeit-trauung.de.
Dieses kirchliche Arbeitsfeld ist auch
unter der Kurzform KU bekannt. Es ist ein Oberbegriff für den Unterricht, mit
dem in der evangelischen Kirche Jugendliche auf die Konfirmation vorbereitet
werden, unabhängig davon, welches Unterrichtsmodell zugrunde liegt und in
welcher Phase des Unterrichts sich die Kinder und Jugendlichen befinden.
Religionsunterricht Katechese
Kirchlicher Unterricht Jugendarbeit
In den christlichen Kirchen ist es selbstverständlich, dass gewählte Personen ehrenamtlich die Gemeinde
mitleiten. Einigen werden spezielle Aufgaben übertragen. Dies ist in einigen
Landeskirchen die Bezeichnung für die Person, die ehrenamtlich mit der
Verwaltung der Finanzen und der Aufsicht über die Gebäude betraut ist.
Küster Kaplan
Diakon Kirchmeister
In der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche im
Rheinland und in der Lippischen Landeskirche ist dieses Amt bekannt.
Ein Kirchmeister kann beide Sachbereiche betreuen. In größeren Gemeinden wird für Finanzen
und Bauangelegenheiten je eine Person berufen.
Seit dem 6. Jahrhundert kennt man diese Bauwerke.
Zunächst standen sie unverbunden neben den Kirchgebäuden. Seit Beginn des 2.
Jahrtausends wurde es üblich, sie in das Kirchgebäude zu integrieren. Sie
wurden schnell zu Wahrzeichen des Christentums. Ein solches Bauwerk ist aber
nicht Dekoration; es hat den Zweck, die Glocken zu tragen und deren Klang weithin hörbar zu machen.
Monstranz Kirchenschiff
Kathedrale Kirchturm
Dies ist eine pädagogische Einrichtung, in der Kinder
betreut und gefördert werden, bevor sie ins Schulalter kommen. Früher sagte
man Kindergarten. Mittlerweile herrscht Kindertagesstätte vor. Dies ist die
gebräuchliche Abkürzung dafür.
Kibita Kita
Kibiwo Kiga
Dies ist ein biblisches Buch, das vom Propheten
Jeremia verfasst wurde; und doch ist es nicht das bekannte
prophetische Buch Jeremia. Diese Schrift enthält fünf sogenannte
Lieder, in denen Jeremia in Versform die Eroberung Jerusalems und die Zerstörung
des Tempels durch die Babylonier beklagt.
Hohelied Kanon
Psalmen Klagelieder
In der frühen Christenheit spielte dieser
Landstrich eine herausragende Rolle. Von hier kam Paulus und hier gründete er
zahlreiche Gemeinden. Etliche biblische Briefe sind in diese Region
gerichtet, wie der Epheserbrief. Hier liegen auch die sieben Gemeinden, an die
die Sendschreiben der Offenbarung geschrieben sind. Die Region besteht aus dem
asiatischen Teil der heutigen Türkei mit Armenien und dem nördlichen Teil von Syrien.
Konstantinopel Totenreich
kleinasien Garten Eden
Unter diesem Titel ist besonders ein Werk von Martin Luther bekannt. Er schrieb es
1529, um den Menschen die wichtigsten Grundlagen des christlichen Glaubens näher
zu bringen. Es wurde für Jahrhunderte zur Grundlage des Konfirmandenunterrichts
in den lutherischen Kirchen. Aber auch der Reformator Calvin schrieb ein Werk
mit diesem Titel, und ebenso verfügt die angelsächsische Kirche über ein
solches kleines Lehrbuch für die Hand der Gläubigen.
Bibel Kleiner Katechismus
Zehn Gebote Sprüche Salomos
Ergänzt wurden diese Kleinen Katechismen durch die Großen Katechismen. Während die Kleinen Katechismen für
den Unterricht der Gemeindemitglieder geschrieben wurden, wenden sich die Großen an die Theologen.
Siehe auch: Katechismus /
Heidelberger Katechismus
1938 veröffentlichte dieser schlesische Theologe und Journalist in
Berlin einen Gedichtband mit dem Titel „Kyrie“. Diese Texte wurden bald
vertont, und so gehört er zu den bedeutendsten Liederdichtern unseres
evangelischen Gesangbuches. Zu seinen Liedern gehören „Er weckt mich alle
Morgen“ und „Die Nacht ist vorgedrungen“. Er hatte eine jüdische Frau und
ging 1942 aufgrund nationalsozialistischer Verfolgung mit seiner Familie in den Freitod.
Paul Gerhardt Jochen Klepper
Ernesto Cardenal Junker Jörg
1903 wurde Jochen Klepper in Schlesien geboren; Theologie studierte er in
Breslau; er wurde dann aber Journalist und Schriftsteller in Berlin.
Diesem Stand gehören alle geweihten katholischen
Geistlichen an, von den Kaplänen über die Priester, Bischöfe, Kardinäle bis
zum Papst. Der Begriff bezeichnet also die Gesamtheit der Geweihten. Einzelne Geistliche
werden als Kleriker bezeichnet. Davon unterscheidet man die Laien als nicht zu Priestern Geweihte.
Konzil Vatikan
Klerus Kantor
Zur Nächstenliebe gehören Fürbittengebete und
gute Taten gleichermaßen. Seit jeher sind daher Fürbittengebet und
Kollekte, also das Einsammeln von Geld, unverzichtbare Teile der christlichen
Gottesdienste. Die Kollekte wird mit einem Körbchen oder einem
Beutel eingesammelt. An dem Sammelbeuteln hingen früher kleine Glöckchen.
Diese waren sinnvoll, denn in den oft großen, übervollen Kirchen hörten die
Gottesdienstbesucher so, dass der Beutel naht. Daher tragen die Sammelbeutel
noch heute diesen Namen.
Glocken Mammon
Monstranz Klingelbeutel
Siehe auch: kollektieren
Das ist einganzer Gebäudekomplex, zu dem üblicherweise Wohn- sowie Wirtschaftsgebäude
und eine Kapelle gehören. Hier können Mönche bzw. Nonnen abgeschieden ihr
Leben in der Gemeinschaft führen.
Felsendom Kloster
Ekklesia Kathedrale
Siehe auch: Mönch /
Orden / Nonne
Es ist eine Körperhaltung, die deutlich Demut ausdrückt.
In katholischen Kirchen sind die Bänke zumeist so konstruiert, dass sie diese
Gebetshaltung erleichtern. In der evangelischen Kirche wird diese Haltung selten
eingenommen; manchmal aber, um persönlich die Hand zum Segen aufgelegt zu
bekommen. Beim Gebet oder beim Empfang des Segens zeigt man mit dieser Körperhaltung,
dass man sich Gott unterstellt und vor ihm ganz klein ist.
beten beichten
Knien fasten
Wie die Selbstbekreuzigung wird auch diese Gebetshaltung heute oft als ein äußerliches
Unterscheidungsmerkmal zwischen evangelischen und katholischen Christen
angesehen. In der evangelischen Kirche wurde das Knien nie ausdrücklich
abgeschafft. Man stellte aber gegen dieses Zeichen der Schuld das Stehen, das
ausdrückt: Wir sind durch Jesus Christus erlöst. So sah es auch die Alte
Kirche und ordnete durch das Konzil von Nicäa (325) das Stehen für die Ostersonntage an.
Siehe auch: Gebetshaltungen
Zur christlichen Nächstenliebe gehört das Fürbittengebet
und die gute Tat gleichermaßen. Daher gehören Geldsammlungen zur Unterstützung
Bedürftiger immer schon in den Gottesdienst. Mit diesem liturgischen Begriff
bezeichnet man einerseits die Sammlung selbst und andererseits auch die Gaben.
Kirchensteuer Kollekte
Exil Aussatz
In der Regel werden im evangelischen Gottesdienst zwei Kollekten eingesammelt. Die
eine dient stets diakonischen Aufgaben in der Gemeinde; der Zweck der anderen
wird in einem Jahresplan vom sogenannten Kollektenausschuss der Landeskirche festgelegt.
Da sind Informationen zur besonderen Kollekte
zur Taufe und der Kollekte
im Hochzeitsgottesdienst.
Das Wort kommt aus der lateinischen Sprache und bedeutet sammeln. Es ist in unseren
Kirchen der liturgische Begriff für das Einsammeln freiwilliger Geldgaben während
des Gottesdienstes. Dazu wird ein Körbchen oder ein Klingelbeutel durch die Reihen gereicht.
kondolieren kollektieren
konvertieren Almosen
Siehe auch: Klingelbeutel
Auf unserem gesonderten Gottesdienstportal finden Sie alle
Informationen zum Thema Kollekte,
Dankopfer, Klingelbeutel.
In diesem Brief des Neuen Testaments wendet sich
Paulus gegen Irrlehrer, die z. B. die Anbetung der Engel predigen. Er verweist
auf Christus als den einzigen anbetungswürdigen Erlöser. Paulus sandte dieses
Schreiben an die Gemeinde der damals kleinen, reichen Stadt Kolossä. Sie lag
auf dem Gebiet der heutigen Türkei. Nur noch Ruinen sind erhalten.
Bergpredigt
Kolosserbrief
Wort zum Sonntag Taufbefehl
Ursprünglich bedeutete dieses lateinische Wort:
Taubenschlag. Dann wurde es zur Bezeichnung für Mauern mit Nischen, in denen
Urnen mit der Asche Verstorbener aufbewahrt werden. Wir kennen solche
Grabanlagen besonders aus südlichen Ländern. Doch es gibt sie zunehmend auch
auf unseren Friedhöfen.
Kolumbarium Sarkophag
Säkularisation Pax
In der katholischen Kirche ist dies eine von
mehreren möglichen Bezeichnungen für die Teilnahme am Abendmahl. Man benutzt
dieses Wort insbesondere für die Feier der ersten Teilnahme. Gleichbedeutend
sind die Begriffe Messe und
Kommunion Hosianna
Einsegnung Magnifikat
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