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King, Martin Luther

Kirche

Kirchenasyl

Kirchenaustritt

Kirchenchor

Kircheneintritt

Kircheneintrittsstelle

Kirchengemeinderat

Kirchenjahr

Kirchenkampf

Kirchenkreis

Kirchenlied

Kirchenmusik

Kirchenmusiker

Kirchenordnung

Kirchenpräsident

Kirchenschiff

Kirchensteuer

Kirchentag

Kirchenübertritt

Kirchenvorstand

Kirchenwahl

kirchliche Hochzeit

Kirchlicher Unterricht

Kirchmeister / Kirchmeisterin

Kirchturm

Kita

Klagelieder

Kleinasien

Kleiner Katechismus

Klepper, Jochen

Klerus

Klingelbeutel

Kloster

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  Kain -Kindertagesstätte <  King bis Kommunion   > Kondolenz - KyrieLexikon Buchstabe K

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Die vier Auswahlworte unter den Artikeln helfen, ein Quiz nach dem Vorbild von "Wer wird Millionär?" zu spielen. 


King, Martin Luther

1964 erhielt er den Friedensnobelpreis. Über zweihunderttausend Menschen beteiligten sich am 28. August 1963 in Washington an einem Protestmarsch gegen die damals herrschende Rassentrennung in den USA. Hier hielt dieser Pfarrer einer Baptistengemeinde die Rede, die noch heute unter dem Titel „I have a dream“ in vielen Schulbüchern der Welt steht.

Guter Hirte       Martin Luther King
Martin Luther     Ernesto Cardenal

Martin Luther Kings Traum war ein Amerika, in dem seine Kinder nach ihrem Charakter und nicht nach der Hautfarbe beurteilt würden. Er wurde wegen seines friedlichen Widerstandes oft verhaftet. Im Alter von 39 Jahren wurde er 1968 in Memphis Tennessee Opfer eines Attentates. Der 4. April, sein Todestag, ist in den USA Nationalfeiertag. Ein gewisser Earl Ray verbrachte wegen dieses Attentats dreißig Jahre hinter Gittern. Vieles spricht dafür, dass er nicht der Täter war; doch bevor er rehabilitiert werden konnte, starb er im Gefängnis.

Kirche

Das aus dem Griechischen stammende Wort bedeutet wörtlich übersetzt Gotteshaus. Heute versteht man darunter aber nicht nur ein Gebäude für Gottesdienste, sondern auch die organisierte Gemeinschaft von Christen mit einem gemeinsamen Bekenntnis wie evangelisch, katholisch, reformiert, anglikanisch.

Basilika  Buchreligion
Kirche     Dankopfer

Siehe auch: Ekklesia

Kirchenasyl

Im Alten Testament wird bereits berichtet, dass man an heiligen Orten Schutz erhielt, wenn man ungerechterweise verfolgt wurde. Gott selbst gab den Befehl, solche geschützten Orte einzurichten. Seit der Anerkennung des Christentums als Staatsreligion im römischen Reich haben Kirchen und Klöster daher den Status von Zufluchtsorten für verfolgte Menschen. Dies ist der allgemein bekannte Begriff für diesen Schutz, den die Kirchen auch heute noch politisch und religiös verfolgten Menschen bieten.

Absolution     Salbung
Kirchenasyl    Notfallseelsorge

In der Lutherübersetzung heißen diese Orte „Freistädte“. Bei 4 Mose 35,9 finden wir diese Anweisung (nach der Einheitsübersetzung): „Der Herr sprach zu Mose: Rede zu den Israeliten und sag zu ihnen: Wenn ihr den Jordan überschritten und Kanaan betreten habt, dann sollt ihr einige Städte auswählen, die euch als Asylstädte dienen. Dorthin kann einer fliehen, der einen Menschen ohne Vorsatz erschlagen hat.“

Kirchenaustritt

Oft kommen Menschen ins Pfarramt, um zu erklären, dass sie nicht mehr der Kirche angehören wollen. Doch dies ist der falsche Ort. Denn dieser Schritt hat in Deutschland rechtliche Folgen. So hängt die Pflicht zur Kirchensteuer davon ab. Gleichzeitig gibt man damit alle kirchlichen Rechte auf und verliert den Anspruch auf kirchliche Amtshandlungen wie Trauung oder Beerdigung. Auch kann man danach nicht mehr Pate für ein getauftes Kind werden. Daher erklärt man diesen Schritt bei einer staatlichen Stelle, dem Amtsgericht oder Standesamt.

Homosexualität   Kirchenaustritt
Ehescheidung      Patenbescheinigung

Wenn man mit dem Austritt auch alle kirchlichen Rechte aufgibt, so bleibt die Taufe doch gültig. Man ist weiterhin getaufter Christ. Bis zur Reformation war der Austritt aus der Kirche nicht möglich.

Kirchenchor

Ein Chor ist eine Gruppe von Menschen, die sich zusammengetan haben, um miteinander zu singen. Für Chöre kann man verschiedene Einteilungen finden. Man kann sie unterscheiden nach der Art des Liedgutes; also gibt es z. B. Gospelchöre oder Heimatchöre. Man kann sie einteilen nach dem Umfeld, dem die Sänger angehören; also gibt es z. B. Soldatenchöre, Werkschöre, Knappenchöre. Auch kann man Unterscheidungen aufgrund des Alters und Geschlechts der Mitglieder vornehmen; so gibt es Männer- und Frauenchöre oder Jugendchöre. Dies ist nun ein Chor, der aus Mitgliedern der Kirchengemeinde besteht, unabhängig vom Alter und Geschlecht der Sänger und Sängerinnen.

Sternsinger         Kantoren
Kirchenmusiker   Kirchenchor

Kircheneintritt

War man nie Mitglied einer christlichen Kirche und möchte nun dazugehören oder ist man aus der Kirche ausgetreten und möchte  in sie zurückkehren, so wendet man sich mit diesem Anliegen an das örtliche Gemeindeamt oder direkt an die Geistlichen der Gemeinde, um diesen Schritt zu vollziehen.

Sündenbekenntnis    Kircheneintritt
Trauung                   Kirchlicher Unterricht

Kircheneintrittsstelle

Ist man aus der Kirche ausgetreten und möchte wieder dazugehören oder möchte man erstmals in die Kirche eintreten, so kann man sich einerseits an das örtliche Pfarramt oder die Geistlichen wenden. Andererseits gibt es seit einigen Jahren diese speziellen überörtlichen Stellen. Hier kann man sich informieren, beraten lassen und rechtsgültig in die Kirche eintreten.

Haus der Offenen Tür   Jüngstes Gericht
Säkularisierung           Kircheneintrittsstelle

Die ersten Kircheneintrittsstellen wurden von der evangelischen Kirche in Berlin eingerichtet. Aufgrund des großen Erfolges verbreiteten sie sich schnell in anderen Landeskirchen und der katholischen Kirche.

Kirchengemeinderat

Wer leitet eine Kirchengemeinde? Diese Frage wird oft mit „die Pastoren und Pastorinnen“ beantwortet. Das ist falsch. In den christlichen Gemeinden wird grundsätzlich auf hierarchische Strukturen verzichtet. Die Gemeinde leitet sich selbst und wählt dazu ein Leitungsgremium aus Gemeindegliedern. Ein solches Gremium, dem Geistlichen natürlich angehören, hat in den verschiedenen Kirchen unterschiedliche Namen. Dies ist einer davon. Andere Bezeichnungen sind Presbyterium oder Kirchenvorstand.

Kerngemeinde           Präses
Kirchengemeinderat   Synode

Alle bedeutenden Entscheidungen einer Gemeinde trifft dieses Gremium. Es bestimmt z. B. die Gottesdienstzeiten, die Art und Dauer des Konfirmandenunterrichts; und es verwaltet die Finanzen.

Siehe auch: Presbyterium / Kirchenvorstand

Kirchenjahr

Dies ist das Jahr mit den christlichen Fest- und Feiertagen, wie die Kirche es einteilt. Der Ablauf stimmt nicht ganz mit unserem weltlichen Kalender überein, obwohl auch der von den christlichen Feiertagen geprägt ist. Während der erste Tag des Kalenderjahres der 1. Januar ist, beginnt diese religiöse Einteilung des Jahres schon mit dem 1. Sonntag im Advent. Sie wird selten auch liturgisches Jahr genannt.

Julianischer Kalender   Neujahr
Hymnus                       Kirchenjahr

Die erste Hälfte des Kirchenjahres umfasst die Weihnachtszeit und Osterzeit und endet mit dem Pfingstfest. Alle diese Feste haben mit dem Lebenslauf Jesu zu tun. Die erste Hälfte des Kirchenjahres wird daher auch „Halbjahr des Herrn“ genannt. 

Die zweite Hälfte beginnt mit Trinitatis (Fest der Dreieinigkeit) und endet in der evangelischen Kirche mit dem Totensonntag (Ewigkeitssonntag), in der katholischen mit Christkönig. Diese Festtage und Feiertage haben mit der christlichen Gemeinschaft und dem christlichen Leben zu tun; daher nennt man die zweite Hälfte auch „Halbjahr der Kirche“. Hier finden z. B. traditionell die Gemeindefeste bzw. Pfarrfeste statt.

Kirchenkampf

In der Zeit von 1933 bis 1945 versuchte der nationalsozialistische Staat energisch, das kirchliche Leben und das religiöse Denken zu bestimmen. Dadurch wurde die evangelische Kirche gespalten. Der eine Teil, die Deutschen Christen, schwor Adolf Hitler die Treue und wollte z. B. das Alte Testament als jüdischen Teil aus der Bibel verbannen. Der andere Teil, die Bekennende Kirche, wehrte den nationalsozialistischen Einfluss ab und bekannte sich zu Jesus Christus als einzigem Oberhaupt. Dies ist der Name für diese Phase innerkirchlicher Auseinandersetzungen.

Reformation   Scheidung
Schisma       Kirchenkampf

Siehe auch: Bekennende Kirche / Deutsche Christen

Kirchenkreis

Mehrere Kirchengemeinden einer Region sind zu einer größeren Verwaltungseinheit zusammengefasst. In diesem Verbund leisten sie Aufgaben, die ihnen allein kaum möglich wären. So unterhalten sie gemeinsam z. B. Beratungsstellen sowie Referate und Sonderpfarrämter für Jugend-, Frauen-, Industrie- und Sozialarbeit. Auch die Finanz- und Personalverwaltung wird auf dieser Ebene zentral gehandhabt. In etlichen evangelischen Landeskirchen ist dies der Name für solche größeren Einheiten aus mehreren Gemeinden. In der katholischen Kirche entspricht dem in etwa das Dekanat oder das Bistum.

Gemeindebezirk  Kirchenkreis
Landeskirche      Krippenspiel

Kirchenlied

Bis zur Reformation spielte die Gemeinde im Gottesdienst keine Rolle; sie verstand nicht, was am Altar vor sich ging, und durfte nicht singen. Der Gesang war den Priestern bzw. speziellen liturgischen Chören vorbehalten, denen keine Frauen angehören durften. Die Wertschätzung der Gemeinde gehört zum Wesen der Reformation. Seither sollen sich die Besucher mit Gesang am Gottesdienstablauf beteiligen. Deutsche Texte entstanden zu alten sowie neuen und volkstümlichen Melodien. Die ersten Kirchengesangbücher wurden veröffentlicht. Seitdem gibt es diese Liedform; sie ist aus keinem Gottesdienst wegzudenken.

Kirchenlied   Spiritual
Halleluja       Liturgie

Kirchenmusik

Dies ist ein Oberbegriff. Der gottesdienstliche Gesang gehört dazu wie auch jegliche kirchliche Instrumentalmusik. Es ist nicht nur ein Sammelbegriff für Choräle, Orgelmusik, Oratorien, Kantaten; denn auch Pop-, Jazz-, Rockmusik fallen darunter, sofern durch sie die Verkündigung der Frohen Botschaft im Rahmen der Kirche geschieht. Doch ist die Orgel seit jeher und noch heute das Hauptinstrument dieser Musikgattung.

A capella         Klagelieder
Kirchenmusik   Wochenlied

Kirchenmusiker / Kirchenmusikerin

Das ist ein Beruf innerhalb der Kirche, der zum Bereich der Verkündigung gehört. Aufgabe dieser Männer und Frauen ist die Verbreitung des Evangeliums mittels Musik. Ihr Hauptinstrument ist die Orgel. Der musikalische Anteil der Gottesdienste gehört zu ihrem Arbeitsfeld wie auch die Leitung kirchlicher Chöre.

Prälat                 Organist
Kirchenmusiker   Diakon

Kirchenordnung

Schon seit dem ersten Jahrhundert der Christenheit gibt es solche Bücher. In ihnen sind die Regeln, Vorschriften und Gesetze der Kirche festgeschrieben. Jede Kirche hat ein solches Regelwerk, mit dem die Ordnung in ihr aufrechterhalten wird.

Choralbuch                 Kirchenordnung
Rechtfertigungslehre    Testament

Kirchenordnungen bestehen aus zwei Hauptteilen. Der eine Teil bestimmt, was zu tun ist; der andere Teil legt fest, was zu glauben ist. Einerseits findet man in den Kirchenordnungen also z. B. die Bedingungen für die Zulassung zur Taufe, zum Patenamt, zur Konfirmation sowie die Rechte und Pflichten der Geistlichen und der Gemeindemitglieder. Andererseits steht im Lehrteil bzw. Bekenntnisteil, welche Glaubensinhalte und welcher Katechismus zugrunde liegen.

Kirchenpräsident / Kirchenpräsidentin

Wie heißen die höchsten Amtsträger einer evangelischen Landeskirche? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, denn in manchen Landeskirchen gibt es den Bischof bzw. die Bischöfin, während in anderen Landeskirchen dieses Amt Präses, Landesbischof oder Landessuperintendent heißt. Und auch dies ist eine Bezeichnung für das höchste Amt der evangelischen Kirche.

Papst    Kirchenpräsident
Klerus   Patron

Kirchenschiff

Dies ist der große, üblicherweise längliche Raum in der Kirche, in dem die Gemeinde sitzt. Der Altarraum und die Nebenräume gehören nicht dazu. Manche Kirchbauten wie die Basiliken haben mehrere, zumeist drei solcher Säle, die durch Säulen und Pfeiler voneinander getrennt sind.

Sakristei         Arche
Kirchenschiff   Empore

Siehe auch: Schiff

Kirchensteuer

Der deutsche Staat erlaubt es den Kirchen per Grundgesetz, eigene Steuern einzuziehen. Die beiden großen Volkskirchen nehmen dieses Recht wahr und machen zudem von der Möglichkeit Gebrauch, diese Gelder durch die Finanzämter einziehen zu lassen. Auf diese Weise leisten die Kirchenmitglieder ihren finanziellen Beitrag. Dies ist die finanzielle Haupteinnahmequelle der evangelischen und katholischen Kirche.

Dankopfer  Kirchensteuer
Kollekte     Spende

Die Kirchensteuer beträgt in Deutschland einen gewissen Betrag der Lohnsteuer und Einkommenssteuer. In den verschiedenen Kirchen ist der Satz leicht unterschiedlich, es sind durchschnittlich 9%.

Kirchentag

Zu Kirchentag siehe: Deutscher Evangelischer Kirchentag / Ökumenischer Kirchentag / Katholikentag

Kirchenübertritt

Mit dem 14. Lebensjahr wird man religionsmündig. Dann darf man ohne Zustimmung der Eltern eine andere Konfession oder Religion wählen. Dies ist die Bezeichnung für den Wechsel der Konfession oder Religion, wenn z. B. ein Evangelischer katholisch wird oder ein Christ sich für den Islam entscheidet. Gleichbedeutend ist das lateinische Wort Konvertierung.

Kirchenaustritt   Kirchenasyl
Exegese           Kirchenübertritt

Siehe auch:  konvertieren

Kirchenvorstand

Wer leitet eine Kirchengemeinde? Diese Frage wird oft mit „die Pfarrer und Pfarrerinnen“ beantwortet. Das ist falsch. In den evangelischen Kirchen leiten sich die Gemeinden selbst und wählen dazu aus der Mitte der Gemeindemitglieder ein Leitungsgremium. In den verschiedenen evangelischen Kirchen trägt dieses Gremium, dem die Pfarrer und Pfarrerinnen natürlich angehören, unterschiedliche Namen. Auch die katholischen Gemeinden wählen solche Leitungsgremien. Hier tragen sie einheitlich diesen Namen, der (neben Presbyterium oder Kirchengemeinderat) auch in evangelischen Kirchen verbreitet ist.

Synode   Kirchenvorstand
Ekklesia  Gemeindeversammlung

Auch die Bezeichnungen Gemeindekirchenrat, Kirchengemeinderat, Ältestenkreis, Presbyterium oder einfach Gemeindevorstand kennt man in unterschiedlichen Landeskirchen für das Leitungsgremium der Gemeinde. Alle bedeutenden Entscheidungen einer Gemeinde trifft dieses Gremium. Es bestimmt z. B. die Gottesdienstzeiten sowie die Art und Dauer des Konfirmandenunterrichts. Es verwaltet die Finanzen.

Kirchenwahl

Nein, Kirchengemeinden werden nicht von den Geistlichen allein geleitet. Ein Leitungsgremium, in dem die Geistlichen nur eine Stimme haben, beschließt die Grundzüge der Gemeindearbeit, verwaltet die Finanzen und ist für Personalfragen zuständig. In dieses Leitungsgremium wählen die Gemeindeglieder Menschen aus ihrer Mitte. Dies ist der Name für die Wahl, die alle vier bzw. sechs Jahre stattfindet.

Kirchenwahl   Kirchenasyl
Trinität           Visitation

Schon in den ersten Christengemeinden gab es die sogenannten Ältesten. Damals wurden sie nicht gewählt, sondern von den Aposteln (wie Paulus) eingesetzt.

kirchliche Hochzeit

Zu "Kirchliche Hochzeit" siehe: Trauung

Ausführliche Informationen zur kirchlichen Trauung, wie Ablauf, Vorschläge für Lesungstexte im Hochzeitsgottesdienst und Lieder und Gestaltungsideen bieten wir in unserem Portal hochzeit-trauung.de.

Kirchlicher Unterricht

Dieses kirchliche Arbeitsfeld ist auch unter der Kurzform KU bekannt. Es ist ein Oberbegriff für den Unterricht, mit dem in der evangelischen Kirche Jugendliche auf die Konfirmation vorbereitet werden, unabhängig davon, welches Unterrichtsmodell zugrunde liegt und in welcher Phase des Unterrichts sich die Kinder und Jugendlichen befinden.

Religionsunterricht      Katechese
Kirchlicher Unterricht   Jugendarbeit

Kirchmeister / Kirchmeisterin

In den christlichen Kirchen ist es selbstverständlich, dass gewählte Personen ehrenamtlich die Gemeinde mitleiten. Einigen werden spezielle Aufgaben übertragen. Dies ist in einigen Landeskirchen die Bezeichnung für die Person, die ehrenamtlich mit der Verwaltung der Finanzen und der Aufsicht über die Gebäude betraut ist.

Küster   Kaplan
Diakon   Kirchmeister

In der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche im Rheinland und in der Lippischen Landeskirche ist dieses Amt bekannt. Ein Kirchmeister kann beide Sachbereiche betreuen. In größeren Gemeinden wird für Finanzen und Bauangelegenheiten je eine Person berufen.

Kirchturm

Seit dem 6. Jahrhundert kennt man diese Bauwerke. Zunächst standen sie unverbunden neben den Kirchgebäuden. Seit Beginn des 2. Jahrtausends wurde es üblich, sie in das Kirchgebäude zu integrieren. Sie wurden schnell zu Wahrzeichen des Christentums. Ein solches Bauwerk ist aber nicht Dekoration; es hat den Zweck, die Glocken zu tragen und deren Klang weithin hörbar zu machen.

Monstranz   Kirchenschiff
Kathedrale   Kirchturm

Kita

Dies ist eine pädagogische Einrichtung, in der Kinder betreut und gefördert werden, bevor sie ins Schulalter kommen. Früher sagte man Kindergarten. Mittlerweile herrscht Kindertagesstätte vor. Dies ist die gebräuchliche Abkürzung dafür.

Kibita Kita
Kibiwo Kiga

Klagelieder

Dies ist ein biblisches Buch, das vom Propheten Jeremia verfasst wurde; und doch ist es nicht das bekannte  prophetische Buch Jeremia. Diese Schrift enthält fünf sogenannte Lieder, in denen Jeremia in Versform die Eroberung Jerusalems und die Zerstörung des Tempels durch die Babylonier beklagt.

Hohelied   Kanon
Psalmen   Klagelieder

Kleinasien

In der frühen Christenheit spielte dieser Landstrich eine herausragende Rolle. Von hier kam Paulus und hier gründete er zahlreiche Gemeinden. Etliche biblische Briefe sind in diese Region gerichtet, wie der Epheserbrief. Hier liegen auch die sieben Gemeinden, an die die Sendschreiben der Offenbarung geschrieben sind. Die Region besteht aus dem asiatischen Teil der heutigen Türkei mit Armenien und dem nördlichen Teil von Syrien.

Konstantinopel   Totenreich
kleinasien          Garten Eden

Kleiner Katechismus

Unter diesem Titel ist besonders ein Werk von Martin Luther bekannt. Er schrieb es 1529, um den Menschen die wichtigsten Grundlagen des christlichen Glaubens näher zu bringen. Es wurde für Jahrhunderte zur Grundlage des Konfirmandenunterrichts in den lutherischen Kirchen. Aber auch der Reformator Calvin schrieb ein Werk mit diesem Titel, und ebenso verfügt die angelsächsische Kirche über ein solches kleines Lehrbuch für die Hand der Gläubigen.

Bibel              Kleiner Katechismus
Zehn Gebote   Sprüche Salomos

Ergänzt wurden diese Kleinen Katechismen durch die Großen Katechismen. Während die Kleinen Katechismen für den Unterricht der Gemeindemitglieder geschrieben wurden, wenden sich die Großen an die Theologen.

Siehe auch:  Katechismus / Heidelberger Katechismus

Klepper, Jochen

1938 veröffentlichte dieser schlesische Theologe und Journalist in Berlin einen Gedichtband mit dem Titel „Kyrie“. Diese Texte wurden bald vertont, und so gehört er zu den bedeutendsten Liederdichtern unseres evangelischen Gesangbuches. Zu seinen Liedern gehören „Er weckt mich alle Morgen“ und „Die Nacht ist vorgedrungen“. Er hatte eine jüdische Frau und ging 1942 aufgrund nationalsozialistischer Verfolgung mit seiner Familie in den Freitod.

Paul Gerhardt        Jochen Klepper
Ernesto Cardenal   Junker Jörg

1903 wurde Jochen Klepper in Schlesien geboren; Theologie studierte er in Breslau; er wurde dann aber Journalist und Schriftsteller in Berlin. 

Klerus

Diesem Stand gehören alle geweihten katholischen Geistlichen an, von den Kaplänen über die Priester, Bischöfe, Kardinäle bis zum Papst. Der Begriff bezeichnet also die Gesamtheit der Geweihten. Einzelne Geistliche werden als Kleriker bezeichnet. Davon unterscheidet man die Laien als nicht zu Priestern Geweihte.

Konzil    Vatikan
Klerus    Kantor

Klingelbeutel

Zur Nächstenliebe gehören Fürbittengebete und gute Taten gleichermaßen. Seit jeher sind daher Fürbittengebet und Kollekte, also das Einsammeln von Geld, unverzichtbare Teile der christlichen Gottesdienste. Die Kollekte wird mit einem Körbchen oder einem Beutel eingesammelt. An dem Sammelbeuteln hingen früher kleine Glöckchen. Diese waren sinnvoll, denn in den oft großen, übervollen Kirchen hörten die Gottesdienstbesucher so, dass der Beutel naht. Daher tragen die Sammelbeutel noch heute diesen Namen.

Glocken      Mammon
Monstranz   Klingelbeutel

Siehe auch: kollektieren

Kloster

Das ist einganzer Gebäudekomplex, zu dem üblicherweise Wohn- sowie Wirtschaftsgebäude und eine Kapelle gehören. Hier können Mönche bzw. Nonnen abgeschieden ihr Leben in der Gemeinschaft führen.

Felsendom   Kloster
Ekklesia       Kathedrale

Siehe auch:  Mönch / Orden / Nonne

knien

Es ist eine Körperhaltung, die deutlich Demut ausdrückt. In katholischen Kirchen sind die Bänke zumeist so konstruiert, dass sie diese Gebetshaltung erleichtern. In der evangelischen Kirche wird diese Haltung selten eingenommen; manchmal aber, um persönlich die Hand zum Segen aufgelegt zu bekommen. Beim Gebet oder beim Empfang des Segens zeigt man mit dieser Körperhaltung, dass man sich Gott unterstellt und vor ihm ganz klein ist.

beten    beichten
Knien    fasten

Wie die Selbstbekreuzigung wird auch diese Gebetshaltung heute oft als ein äußerliches Unterscheidungsmerkmal zwischen evangelischen und katholischen Christen angesehen. In der evangelischen Kirche wurde das Knien nie ausdrücklich abgeschafft. Man stellte aber gegen dieses Zeichen der Schuld das Stehen, das ausdrückt: Wir sind durch Jesus Christus erlöst. So sah es auch die Alte Kirche und ordnete durch das Konzil von Nicäa (325) das Stehen für die Ostersonntage an.

Siehe auch: Gebetshaltungen

Kollekte

Zur christlichen Nächstenliebe gehört das Fürbittengebet und die gute Tat gleichermaßen. Daher gehören Geldsammlungen zur Unterstützung Bedürftiger immer schon in den Gottesdienst. Mit diesem liturgischen Begriff bezeichnet man einerseits die Sammlung selbst und andererseits auch die Gaben.

Kirchensteuer  Kollekte
Exil                Aussatz

In der Regel werden im evangelischen Gottesdienst zwei Kollekten eingesammelt. Die eine dient stets diakonischen Aufgaben in der Gemeinde; der Zweck der anderen wird in einem Jahresplan vom sogenannten Kollektenausschuss der Landeskirche festgelegt.

Da sind Informationen zur besonderen Kollekte zur Taufe und der Kollekte im Hochzeitsgottesdienst.

kollektieren

Das Wort kommt aus der lateinischen Sprache und bedeutet sammeln. Es ist in unseren Kirchen der liturgische Begriff für das Einsammeln freiwilliger Geldgaben während des Gottesdienstes. Dazu wird ein Körbchen oder ein Klingelbeutel durch die Reihen gereicht.

kondolieren    kollektieren
konvertieren   Almosen

Siehe auch:  Klingelbeutel

Auf unserem gesonderten Gottesdienstportal finden Sie alle Informationen zum Thema Kollekte, Dankopfer, Klingelbeutel.

Kolosserbrief

In diesem Brief des Neuen Testaments wendet sich Paulus gegen Irrlehrer, die z. B. die Anbetung der Engel predigen. Er verweist auf Christus als den einzigen anbetungswürdigen Erlöser. Paulus sandte dieses Schreiben an die Gemeinde der damals kleinen, reichen Stadt Kolossä. Sie lag auf dem Gebiet der heutigen Türkei. Nur noch Ruinen sind erhalten.

Bergpredigt              Kolosserbrief
Wort zum Sonntag   Taufbefehl

Kolumbarium

Ursprünglich bedeutete dieses lateinische Wort: Taubenschlag. Dann wurde es zur Bezeichnung für Mauern mit Nischen, in denen Urnen mit der Asche Verstorbener aufbewahrt werden. Wir kennen solche Grabanlagen besonders aus südlichen Ländern. Doch es gibt sie zunehmend auch auf unseren Friedhöfen.

Kolumbarium    Sarkophag
Säkularisation   Pax

Kommunion

In der katholischen Kirche ist dies eine von mehreren möglichen Bezeichnungen für die Teilnahme am Abendmahl. Man benutzt dieses Wort insbesondere für die Feier der ersten Teilnahme. Gleichbedeutend sind die Begriffe Messe und

Kommunion   Hosianna
Einsegnung   Magnifikat

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> Alles, was ein Christ wissen sollte!

Diese Informationen und mehr zum kirchlichen Leben finden Sie auf dieser Seite:

Welcher schwarze Amerikaner erhielt im Jahr 1964 den Friedensnobelpreis?

Was heißt das Wort Ekklesia zu deutsch?

Seit wann ist es in Deutschland möglich, aus der Kirche auszutreten?

Warum nennt man die erste Hälfte des Kirchenjahres "Halbjahr des Herrn"?

Warum nennt man die zweite Hälfte des Kirchenjahres "Halbjahr der Kirche"?

Wie heißt der Christkönigsonntag der römisch-katholischen Kirche in der evangelischen Kirche?

Welche Ereignisse des vergangenen Jahrhunderts bezeichnet man kirchengeschichtlich als Kirchenkampf?

Wieviel Prozent der Lohnsteuer bzw. Einkommenssteuer beträgt ungefähr die Kirchensteuer?

Auf welche Weise starb Jochen Klepper, der bekannte Verfasser etlicher Kirchenlieder?

Wann und wo fand der sogenannte Kirchenkampf statt und wer kämpfte da gegeneinander?

Was ist eine Kirchenwahl und wer wählt da wen?

Was ist ein Kirchmeister, welchen Aufgabenbereich hat er? Wird ein Kirchmeister oder eine Kirchmeisterin für ihre Tätigkeit bezahlt?

Was ist ein Kolumbarium?

Wie heißt das höchste kirchliche Amt, das es in evangelischen Kirchen gibt?

 

© Dipl. Päd. Pfr. Frank Maibaum 2007  -  Stand: 26. März 2012