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Heiliger Geist - Hymnus
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Dieser Prophet zeigte sich wie auch Amos vom sozialen
Unrecht entsetzt. Er klagte Gott an: „Wie lange soll ich schreien, und du
willst nicht hören?“ Das Zwiegespräch mit Gott unter der Überschrift
„Warum lässt du das zu?“ ist das zentrale Thema dieses sehr kurzen
biblischen Buches. Es umfasst nur drei kurze Kapitel mit etwa zwei Buchseiten
und gehört in die Reihe der sogenannten Kleinen Propheten.
Habakuk Jeremia
Jesaja Markus
Sarah und Abraham hatten bis ins hohe Alter kein Kind
miteinander. Da sich aber beide so sehr nach einem Nachkommen sehnten, empfahl
Sarah ihrem Mann mit ihrer Magd zu schlafen. Die gebar Ismael. Für Sarah war
das durchaus in Ordnung, denn das Kind der persönlichen Magd galt damals als
eigenes Kind. Dies ist der Name der Magd, die allerdings mit dem Sohn in die Wüste
vertrieben wurde, nachdem Sarah doch noch selbst ein Kind zur Welt gebracht hatte.
Israel Bathseba
Hagar Diaspora
Sarahs leiblicher Sohn war Isaak. Die Geschichte finden wir im 1. Buch Mose, 16-21.
Siehe auch: Ismael
Die Prophetischen Bücher des Alten Testaments
kann man in vier Große und zwölf Kleine Propheten aufgeteilen. Bei den Kleinen Propheten
sind einige Bücher sehr kurz und wenig bekannt, wie Zefanja, Habakuk, Nahum
oder Obadja. Und auch dieser Prophet gehört dazu. Sein Buch umfasst nur zwei
kurze Kapitel. Er trat auf, als das Volk Israel aus der babylonischen
Gefangenschaft befreit wurde. Er rief zum Wiederaufbau des Tempels auf und
prophezeite diesem eine nie erlebte Herrlichkeit. Er ist der zehnte der zwölf Kleinen Propheten.
Jesaja Lukas
Haggai Mose
Während auf evangelischen Kirchentürmen ein Kreuz üblich
ist, sehen wir auf den katholischen zumeist dieses Tier. Es soll die Menschen
zur Wachsamkeit rufen; und es mahnt uns, Gott nicht zu vergessen.
Fisch Hahn
Taube Lamm
In allen vier Evangelien finden wir die Geschichte, in der Petrus den Jesus dreimal
verleugnet, jeweils bevor der Hahn kräht. (Vergleiche Matthäus 26,34)
Touristen sind immer wieder erstaunt, dieses
Zeichen an indischen Tempelruinen zu finden. Es war ein Glückssymbol alter
Religionen in Asien und auch Europa. Bis vor hundert Jahren war es allgemein
unter dem Namen Vierfuß bekannt. Dieses alte religiöse Heilssymbol wurde von
den Nationalsozialisten als ihr Erkennungszeichen missbraucht und damit entwertet.
Stier Hakenkreuz
Kruzifix
Griechisches Kreuz
Es ist das letzte Wort der Psalmen 104, 105 und 106.
Es ist hebräisch und heißt zu deutsch: Lobt Gott. Ohne es ins Deutsche zu übersetzen,
haben wir es in unsere Gottesdienste übernommen. So wird es jeden Sonntag
direkt nach der Epistellesung gerufen oder gesungen. Es ist die freudige
Aufforderung, Gott zu preisen.
Gloria Kyrie eleison
Halleluja Kantate
Das Halleluja gehört zu den ältesten Elementen im
christlichen Gottesdienst. Daher widmen wir ihm auf unserem Gottesdienstportal
mehrere Kapitel. Sie finden da Informationen zur Bedeutung
des Halleluja, zu seiner liturgischen Geschichte sowie zu den Möglichkeiten
der vielfältigen Gestaltung und Entfaltung
des Halleluja in Gottesdienst und Messfeier.
Dies war eines der größten heidnischen Feste im
Norden Europas und auf den Britischen Inseln. Man glaubte, dass in dieser Nacht
die Geister der Toten auftauchten. Als die Römer dieses Gebiet eroberten,
feierten sie das Fest mit und verbanden es mit ihrem Erntefest, das am gleichen
Tag stattfand. Noch heute wirken beide Traditionen nach. Obwohl wir Christen dem
Fest eine neue Bedeutung gaben, indem wir es als Erinnerung an alle Heiligen
interpretierten, verschwanden die alten Bräuche nicht wirklich. Sie landeten
mit den britischen Auswanderern in Amerika und kamen von dort mit amerikanischem
Touch wieder zurück. In der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November feiert es
mittlerweile die ganze Welt, über die Grenzen der Religionen hinweg.
Allerheiligen Allerseelen
Halloween Reformationstag
Nur in wenigen Gegenden, so in Hamburg, Lübeck und
Augsburg, gehört dieses seltsame Kleidungsstück zur Amtstracht evangelischer
Geistlicher. Es hatte früher den Zweck, den Talar vor Schuppen, Haaren,
Bartstoppeln zu schützen. Es ist also so etwas wie ein Beffchen, nur größer,
und es umrundet den gesamten Hals. Dies ist die offizielle Bezeichnung. Es wird
auch Kröse oder neckisch Wagenrad genannt.
Beffchen Halskrause
Soutane Rosette
Im 16.und 17. Jahrhundert gehörte
die Krause als edler Hemdkragen zur Kleidung wohlhabender Bürger und Adliger.
Sie wird in aufwendiger Handarbeit aus weißem Leinen hergestellt; und wenn die
Pfarrfrauen nicht wollten, dass der Gatte schmuddelig auf die Kanzel ging,
mussten sie sich zu Künstlerinnen entwickeln, das Ding zu bügeln.
Siehe auch: Beffchen
Im Südwesten des heutigen Iran lag lange vor
unserer Zeit die Stadt Susa. Französische Archäologen entdeckten vor etwas
mehr als einhundert Jahren die Überreste dieser einst bedeutenden Metropole des
Sumerer- und Perserreiches. 1901 fanden die Forscher hier einen Block aus
schwarzem Stein, in den alle damals geltenden Gesetze eingemeißelt waren. Er
befindet sich jetzt im Louvre in Paris. Dieser babylonische König hatte die
Gesetzessammlung in Auftrag gegeben. Sie ist nach ihm benannt. Er regierte um 1700 vor Christus.
Menetekel Hammurabi
Konkordanz Goliath
Auch die Schreibweise Hammurapi findet man. Die Gesetzessammlung ist unter dem Namen
Codex Hammurabi bekannt und ist die berühmteste altorientalische
Gesetzessammlung. Susa war nicht die Hauptstadt Babylons, sondern Elams. Der
Steinblock stand wohl ehemals in Babel und war von Eroberern nach Susa geschleppt worden.
Typisch für christliche Gemeinden ist, dass
sich das Gemeindeleben neben dem regelmäßigen Gottesdienst in ganz
unterschiedlichen Gruppen abspielt. Dies ist eine Gruppe, in der zumeist Frauen
zusammenkommen, um miteinander z. B. textile Gegenstände zu fertigen oder
andere Kleinigkeiten zu basteln. Die Ergebnisse der Arbeit werden zumeist bei
verschiedenen Gemeindeveranstaltungen wie Basaren zum Kauf angeboten. Der Erlös
dient dann der Gemeindearbeit oder diakonischen Zwecken.
Grüne
Damen Sternsinger
Handarbeitskreis CVJM
Diese Handlung begegnet uns insbesondere bei der
Taufe, der Trauung, der Konfirmation und anderen Segnungsfeiern. Es ist mehr als
eine freundliche Geste der Geistlichen. Wir Christen glauben, dass durch diese
Form der Berührung Gottes Beistand weitergegeben wird, wenn Segensworte dazu gesprochen werden.
Selbstbekreuzigung Handauflegung
Einsegnung Absolution
Gibt jemand den Segen an mehrere Menschen gleichzeitig weiter, so erhebt er die Hände über die Gruppe. Jeder Christ, der an die Kraft des
Segens glaubt, kann diesen Ritus praktizieren, kann also Gottes Segen
weitergeben. Er ist nicht nur Geistlichen vorbehalten.
Siehe auch: segnen
Der Begriff stammt aus der arabischen Sprache und
bedeutet absondern oder weihen. Es bezeichnet den abgeschlossenen Wohnbereich
eines Wohnhauses, in dem die Frauen des Familienoberhaupts leben. Männer hatten
und haben in manchen Gegenden der Welt mehrere Ehefrauen. Bei den Königen des
alten Testaments waren diese Wohnbereiche besonders groß, so weiß man es von König
Salomo. Luther übersetzte diesen Begriff mit Frauenhaus.
Harem Monstranz
Vatikan Rauhes Haus
Jede Kirchengemeinde bietet auch eine
Vielzahl von Gottesdiensten an, die sich an Zielgruppen wie Jugendliche oder
Senioren wenden. Dies ist dagegen die Bezeichnung für den zentralen,
regelmäßigen sonntäglichen Gottesdienst. Dieser Gottesdienst ist Zentrum und Treffpunkt der gesamten Gemeinde.
Zielgruppengottesdienst Vesper
Hauptgottesdienst Familiengottesdienst
Darunter versteht man eine besondere
Form der Freizeiteinrichtung für Kinder und Jugendliche. Um hier die Freizeit
zu verbringen, müssen sich die Jugendlichen keiner festen Gruppe anschließen.
Solche Häuser werden von den Kirchen, aber auch von anderen Trägern unterhalten.
Hokuspokus
Kindertagesstätte
Haus der offenen Tür Jugendarbeit
Die bekannte Kurzbezeichnung für ein solches Jugendhaus ist HOT. Die offenen
Angebote sind das Spezifikum, doch in der Regel gehören auch Gruppenangebote
und Bildungsveranstaltungen zum Angebot. Im Unterschied zu kleineren
Einrichtungen dieser Art, wie den sogenannten TOTs, ist hier mindestens eine pädagogische
Fachkraft hauptamtlich tätig, und die Öffnungszeiten erstrecken sich nahezu täglich vom Nachmittag bis zum Abend.
Siehe auch: Offene Jugendarbeit /
TOT
Im Mittelpunkt dieser Gruppentreffen steht das Gespräch über die biblische Botschaft. Geleitet
werden diese Gruppen von den Teilnehmenden selbst. Nehmen Pfarrer, Pfarrerinnen
oder andere Angestellte der Gemeinde teil, so sind sie ein Gruppenmitglied wie
jedes andere. Typisch für diese Form der Bibelarbeit ist zudem, dass man sich
nicht in Gemeinderäumen, sondern in Privatwohnungen trifft, wie man es von den Urgemeinden kennt.
Unierte Kirchen Krippenspiel
Sonderpfarramt Hauskreis
Die ersten Christen in Griechenland trafen sich auch zum Gottesdienst in privaten Häusern,
denn es gab keine Kirchen oder Gemeinderäume.
Diesen Namen erhielten die Israeliten während ihrer
Sklavenzeit in Ägypten. Vorher waren sie umherwandernde Aramäer. Dieser neue
Name war wohl eher eine herabwürdigende Bezeichnung, ein Schimpfwort. Später
übernahm das jüdische Volk diese Bezeichnung für sich. Es ist seitdem ein
stolzer Ehrennahme für das Volk der Israeliten.
Jesuiten Semiten
Kreuzritter Hebräer
Auch die Sprache und die Schrift werden jetzt „hebräisch“ genannt.
Es ist ein Brief des Neuen Testaments. Darin finden wir bekannte Verse wie diese:
„Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir
(13,14).“, „Gutes zu tun und mit andern zu teilen, vergesst nicht; denn
solche Opfer gefallen Gott (13,16).“ Mit diesem Brief wurde dazu aufgerufen,
Jesus als göttlichen Retter anzuerkennen, da er größer ist als alle Engel und
Mose. Dass dieser Aufruf sich insbesondere an das Volk der Juden wandte,
verdeutlicht der Titel dieses Briefes. An die Judenchristen, also die Hebräer, ging dieses Sendschreiben.
Der Hebräerbrief galt immer als ein Brief des Paulus; doch die theologische Forschung widerlegte
dies. Sicher ist, dass er in feinstem Griechisch geschrieben ist, wie man es
sonst nirgends im Neuen Testament findet.
Sendschreiben Epistel
Hebräerbrief Bergpredigt
Das Neue Testament ist in griechischer Sprache
verfasst worden; das Alte Testament dagegen in dieser Sprache. Es ist heute die
offizielle Sprache des Staates Israel.
uniert Hebräisch
sakral Griechisch
Natürlich hat sich die Sprache im Laufe der Jahrtausende sehr gewandelt. In Israel spricht
man heute die moderne Form des Hebräischen. Etliche Teile des Alten Testaments
sind allerdings in Aramäisch verfasst. Zur Zeit Jesu sprach die Bevölkerung Aramäisch, denn
Hebräisch war die Sprache der Gebildeten.
Ein Katechismus erklärt die Grundlagen des christlichen Glaubens. Da die Glaubensaussagen der verschiedenen
christlichen Konfessionen sich unterscheiden, gibt es verschiedene Katechismen.
Dies ist einer der bedeutendsten Katechismen der Reformationszeit. Der Pfälzer
Kurfürst Friedrich III., genannt der Fromme, hat ihn in Auftrag gegeben. Sein
Hofprediger und ein Heidelberger Professor haben ihn 1563 erstellt. Auf diesen
Katechismus beruft sich die Kirche calvinistischer Prägung, also die
Reformierte Kirche. Benannt ist er nicht nach seinen Autoren, sondern nach der
Stadt, in der er entstand. Er ist aber auch unter der Bezeichnung Pfälzer Katechismus bekannt.
Edikt
Kirchenordnung
Heidelberger Katechismus Römerbrief
Erarbeitet wurde diese Bekenntnisschrift vom Heidelberger Universitätsprofessor Zacharias
Ursinus und dem Hofprediger Caspar Olevianus. Der Heidelberger Katechismus ist
bei den Reformierten Kirchen der ganzen Welt bekannt und geachtet. Zu den
bedeutenden Bekenntnisschriften der reformierten Kirchen gehört daneben auch
der Genfer Katechismus. Der Kleine und der Große Genfer Katechismus stammen von
Johannes Calvin. Er veröffentlichte sie in den Jahren 1536 und 1542.
Siehe auch: Katechismus
Fälschlicherweise werden oft Menschen so genannt, die
deutlich machen, dass sie an keinen Gott glauben. Doch da ist der Begriff
Atheist der Richtige. Im frühen Christentum war es ein Sammelbegriff für
Menschen, die weder Christen noch Juden waren. Bis in die Neuzeit war es eine
abwertende Bezeichnung für ungetaufte Menschen und solche, die sich Christen
nennen, aber offensichtlich gottlos handeln. Heute gilt dieser Begriff als
veraltet und diskriminierend; man sagt stattdessen Andersgläubige.
Exorzisten Heiden
Fundamentalisten Reliquien
Zur Zeit des Alten Testaments wurden die Stämme und Völker als Heiden bezeichnet,
die ihre eigenen Götter hatten und nicht an den Gott Israels glaubten.
Die frühen Christen wurden danach unterschieden, welchen Glauben sie vor ihrer Taufe hatten.
Viele Texte des Neuen Testaments versteht man nur, wenn man dies weiß. Wer sich damals taufen ließ,
war vorher entweder Jude oder er betete diverse Götter an. War er Jude, so gehörte
er nach der Taufe zur Gruppe der Judenchristen. Betete er vorher orientalische,
griechische, römische oder germanische Götter an, so gehörte er nun zu dieser zweiten Gruppe der frühen Christen.
Heidenchristen Atheisten
Urchristen Zionisten
Petrus gilt als der Apostel für die Juden,
Paulus als der für die Heiden. In den
biblischen Briefen entdecken wir immer wieder, dass das Zusammenleben von
Judenchristen und Heidenchristen Probleme aufwarf. Da stritt man sich z. B. über
die Bedeutung der Beschneidung. Zu Beginn des Christentums waren natürlich die
Judenchristen in der Mehrzahl. Mit der Ausbreitung des Christentums auf andere Völker
verschob sich dieses Verhältnis deutlich.
Es ist ein althochdeutsches Wort. Damit bezeichnete
man dankbar die Menschen, von denen man vor Gefahren, bösen Geistern oder aus
Gefangenschaft errettet wurde. Es waren auch Menschen, die dafür sorgten, dass
es einem gut geht, also gute Herrscher. Luther gab Gott diesen Titel, und er ist ein Ehrentitel für
Jesus geworden. Schon die Engel nannten ihn so, die in der Weihnachtsgeschichte die Hirten zur Krippe riefen.
Gleichbedeutend sind die Worte Retter und Erlöser.
Heilige Drei Könige Heiland
Morgenstern Patron
„Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch
ist heute der Heiland geboren (Lukas 2).“ Heiland ist Luthers Übersetzung für
das griechische Wort „sotèr“, sowie das lateinische Wort „salvator. Beide
werden heute mit Erlöser bzw. Retter übersetzt.
Dieses Adjektiv
wird in erster Linie Gott zugesprochen. Doch es gilt auch für Dinge und
Menschen in seiner Nähe. Im Alten Testament tragen also Engel, Priester und
Orte, an denen Gott erschien, dieses Attribut. Es ist eine Eigenschaft, die man
sich nicht erwerben kann. So wird man durch die Nähe Gottes. Jesus ist natürlich
so und schließlich jeder getaufte Mensch, weil Gott ihn berührt.
heilig sakral
profan vogelfrei
Heilig wird ein Mensch nicht durch gute Taten, sondern indem er von Gott geliebt,
von Jesus erlöst und vom Heiligen Geist gestärkt ist.
Schon im ersten Jahrtausend war es üblich geworden, große Feste am Vorabend mit einer Feier einzuleiten. Dies ist eine
ganz besondere Vorabendfeier. Daher begann sie im Laufe der Jahrhunderte stets
früher, sodass mittlerweile nicht nur der Abend, sondern der ganze Tag diesen
Namen trägt. In unseren Kirchen beginnen die Feierlichkeiten am Nachmittag mit
Familiengottesdiensten; sie setzen sich mit der Christvesper am frühen Abend
fort und finden tief in der Nacht ihren Höhepunkt in der Christmette. Der
folgende Tag ist der Geburtstag Jesu. Vergleichbare Begriffe sind Christnacht und Heilige Nacht.
Himmelfahrt Allerheiligen
Heiligabend Tag des Herrn
Den genauen Geburtstermin Jesu weiß man nicht. Frühchristliche Berechnungen wiesen
eher auf einen Termin im Frühjahr hin. Im Jahr 354 legte Papst Liberius das Weihnachtsfest auf den 25. Dezember.
Siehe auch: Weihnachten / Heilige Nacht
Vom Papst selbst bekommen Menschen dieses Prädikat
zugesprochen, wenn sie Außerordentliches für die Kirche leisteten, ihr
Lebenswandel beispielhaft war und sie Wunder bewirkten. Zu diesem Personenkreis zählen Franz von Assisi, Benedikt
von Nursia, Johanna von Orléans, Hildegard von Bingen, Nikolaus von Myra, Don
Bosco, Maria, Ansgar und viele mehr. In der katholischen Kirche werden
sie wegen ihrer besonderen Nähe zu Gott verehrt und um Fürsprache bei Gott
angerufen. Etliche gelten als Schutzpatrone und Helfer in der Not.
Predigthelfer Heilige
Evangelisten Metropoliten
Erst nach ihrem Tod können Menschen heiliggesprochen werden. Die Seligsprechung
geht der Heiligsprechung in der Regel voraus.
Aus evangelischer Sicht sind Heilige als Fürsprecher für die Menschen bei Gott nicht erforderlich,
da Jesus Christus diese Rolle bestens übernommen hat. Doch es gibt auch hier
Gedenktage für Menschen, die Vorbilder sind wie Martin Luther, Dietrich
Bonhoeffer, Martin Luther King. Heilig wurden in der frühen
Christenheit alle getauften Menschen genannt, darauf bezieht sich die
Formulierung „Gemeinschaft der Heiligen“ in den alten Glaubensbekenntnissen.
Sterndeuter kamen zur Geburt Jesu. So ist es im Matthäusevangelium beschrieben. Da sie drei Geschenke
mitbrachten (Gold, Weihrauch und Myrrhe), nimmt man seit jeher an, dass es drei
Personen waren. Die bekannten Namen für diese drei dachte man sich erst im 8.
Jahrhundert aus: Caspar, Melchior, Balthasar. Weise aus dem Morgenland nennt man
das Dreierteam auch. Doch dies ist der besonders bekannte Titel.
Magier
Franziskaner Hl. Drei Könige Baptisten
Das Epiphaniasfest am 6. Januar ist der jährlicher
Festtag der Heiligen Drei Könige. Bei Matthäus 2, 1-12 finden wir ihre Geschichte.
Siehe auch: Dreikönigsfest /
C+M+B / Epiphanias /
Sternsinger
Damit meint man diese drei gemeinsam: Jesus, seinen Vater Josef und seine Mutter Maria.
Dreifaltigkeit Heilige Familie
Piéta Samariter
Seit jeher beginnen große christliche Feste
schon am Abend vorher. Man nannte das Vorabendfeier oder Nachtwache. Dies ist
wohl die bekannteste Vorabendfeier. Man feiert in den Geburtstag Jesu Christi
hinein. Andere Bezeichnungen sind Christnacht und Heilig Abend.
Weihnachten Advent
Christmette Heilige Nacht
Bekannt sind Vorabendfeiern unter dem lateinischen Namen Vigil; dies ist also die Vigil
zu Weihnachten. Vigil heißt zu deutsch wach. Vigilien wie auch die Osternacht
haben sich in der Christenheit zu besonders feierlichen, stimmungsvollen Festen entwickelt.
Siehe auch: Heilig Abend /
Christnacht
Wir Christen meinen damit die Bibel. Für die Muslime ist es der Koran. Nahezu alle
Religionen haben solche Bücher. Diese Bezeichnung drückt aus, dass Gott sich
hier in Worten zeigt, also offenbart.
Heilige
Schrift Orakel
Neues Testament Katechismus
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