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- Mystik
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Die vier Auswahlworte unter den Artikeln helfen, ein Quiz nach dem Vorbild von "Wer
wird Millionär?" zu spielen.
Dieser italienische Name bedeutet: meine Herrin. Er
ist zur Bezeichnung für Maria, die Mutter Jesu, geworden. Vorwiegend nennt man
sie so, wenn sie mit dem Jesuskind auf dem Arm dargestellt ist.
Maria Pietà
Madonna Eva
So nennt man es, wenn Menschen ihre Umwelt mit Hilfe übernatürlicher Mächte beeinflussen. Es
ist also die Beschwörung von Teufeln, Engeln sowie bösen und guten Geistern.
Im Unterschied zum Zauber braucht der handelnde Mensch hier das Zusammenwirken
mit den Geistwesen. Im Unterschied zum christlichen Glauben steht hier nicht
Gott, sondern der Mensch mit übernatürlichen Fähigkeiten im Mittelpunkt.
Magie Spiritismus
Hokuspokus Theodizee
Man unterscheidet die Weiße Magie, die den Menschen nutzt und mit guten
Geistern
vollzogen wird von der schädlichen Schwarzen Magie, die mit bösen Geistern und
dem Teufel im Bunde steht. Mit der christlichen Religion sind beide Spielarten
nicht vereinbar, denn Gott lässt sich bitten, doch auf solche Pakte lässt er sich nicht ein.
Im Altertum, insbesondere im Orient, war dies ein ehrwürdiger
und angsteinflößender Beruf. Manchmal wird er mit Zauberer übersetzt. Doch während
Zauberer sich ganz auf ihre eigenen Kräfte verlassen, arbeiteten diese Personen
mit übernatürlichen Wesen, mit Engeln, Teufeln, Geistern und Göttern
zusammen. Im Pakt mit ihnen beeinflussten sie Menschen und Dinge.
Dies war
insofern ein religiöser Beruf. Da im Orient der Mond, die Sterne und die Sonne
als Götter galten, werden diese Spezialisten auch gern als Sterndeuter
bezeichnet. Auch Weise nannte man sie. Die drei Weisen, die aus dem Orient zur
Geburt Jesu kamen, hatten diesen Beruf.
Nikolaus Schutzengel
Magier Pilger
Als Maria von einem Engel erfuhr, dass sie ein Kind
erwarte, besuchte sie ihre Freundin Elisabeth. Ihr erzählte sie von diesem
Wunder und lobte dabei Gott überschwänglich. Ihr Lobpreis wurde viele Male
vertont und wurde als „Lobgesang der Maria“ weltberühmt. Dies ist der noch
bekanntere lateinische Name.
Magnifikat Rosenkranz
Hymnus Agnus Dei
Der Lobgesang der Maria (das Magnifikat) seht im Lukasevangelium,
Kapitel 1, Verse 46 bis 55.
Er war ein Prophet. Im 5. Jahrhundert vor Christus
kritisierte er die Lässigkeit der Priester und den sittlichen sowie religiösen
Verfall des Volkes. Er gehört zu den sogenannten Kleinen Propheten. Übersetzt
man seinen Namen, so lautet er „Mein Bote“. Sein Buch ist das letzte in der
Reihe der Propheten des Alten Testaments.
Maleachi Chrubim
Ninivé Jehova
Es ist eine kleine Insel im Mittelmeer. Hier erlitt der
Apostel Paulus im Jahre 56 Schiffbruch. Er gründete dann dort eine Gemeinde.
Noch heute sind die Bewohner dieses kleinen Staates südlich von Sizilien
durchweg römisch-katholisch und besonders fromm. Viele Bauten und Statuen weisen noch auf Paulus hin.
Malta Qumran
Diaspora Sinai
Malta war über Jahrhunderte unter britischer Herrschaft.
Die Insel wurde 1964 unabhängig und
gehört nun als selbständige Republik dem Commonwealth an.
Der Vorläufer dieses Ordens wurde schon im 11.
Jahrhundert als Ritterorden gegründet. Die Ordensbrüder gingen als „Ritter
des heiligen Johannes vom Spital zu Jerusalem“ in die Geschichte ein, denn sie
bauten und unterhielten zur Zeit der Kreuzzüge ein Spital in Jerusalem. Aus
diesem tausend Jahre alten Orden sind in Deutschland zwei Orden entstanden. Die
praktische Nächstenliebe haben sie sich zur Aufgabe gemacht. Dazu zählen
Katastrophenhilfe, Unfallhilfe, Krankentransporte, Erste-Hilfe-Ausbildung. Ihr
Zeichen ist ein Kreuz mit acht Spitzen auf rotem Hintergrund. Der evangelische
Orden ist der Johanniterorden; dies ist der katholische.
Leviten Calvinisten Malteserorden Kreuzritter
Das achtzackige Kreuz des Ordens ist als Malteserkreuz bekannt, denn es ist auch das
Zeichen für die Insel Malta. Die Malteserritter waren über Jahrhunderte die
Beherrscher der Insel. 1798 vertrieb Napoleon sie. 1998 kehrten sie zurück;
nun nicht als Herrscher, aber mit einem Anwesen, das einem eigenen Staat
innerhalb des Staates Malta gleichkommt.
Heute wird dieses Wort oft mit Geld übersetzt. Doch es
bedeutet mehr; es ist ein biblisches Wort für Besitz überhaupt. Bekannt ist es
durch ein Zitat Jesu, in dem er deutlich macht, dass man diese irdischen, vergänglichen
Güter nicht genauso lieben kann wie Gott.
Moloch Mammon
Götze Elohim
Es ist das aramäische Wort für Vermögen. Matthäus 6,19-24: „Ihr könnt nicht
Gott dienen und dem Mammon.“ (Matthäus 6,24)
Im Orient nennt man das Harz verschiedener Bäume und
Pflanzen so und auch die Ausscheidung der Schildläuse, die auf diesen Pflanzen
leben. Zum Brotbacken und als Honigersatz wird es noch heute genutzt. Uns ist
diese Speise, die oft einfach mit Brot übersetzt wird, aus der Bibel bekannt.
Die Israeliten ernährten sich von ihr auf ihrem langen Weg durch die Wüste
nach ihrer Flucht aus Ägypten. Sie dankten Gott für diese wundersame Gabe.
Mammon Manna
Salböl Myrrhe
Zu Manna siehe im Buch Exodus (2. Buch Mose) das 16. Kapitel. Man kennt die
Mannatamariske, die Mannaesche, den Mannaklee und die Mannaflechte. Vertrocknet
die Mannaflechte und verweht sie der Wind, so entsteht der Mannaregen, den die
Israeliten wohl erlebten und von dem sie sich ernährten.
Dies ist ein spezieller Zweig kirchlicher Gemeindearbeit.
Während die Frauenhilfe sich an Frauen wendet, hat dieser
Bereich sich zur Aufgabe gemacht, den Kontakt zwischen der Kirche und den Männern zu pflegen.
Gastfreundschaft Blaues Kreuz
Männerarbeit Handarbeitenkreis
Wie die Frauenhilfe ist auch die Männerarbeit so organisiert, dass gewählte
Vertretungen auf Kirchenkreis- und Bezirksebene und auf landeskirchlicher Ebene
existieren. In der Männerarbeit der EKD mit Sitz in Offenbach am Main sind die
Aktivitäten zusammengeschlossen.
Dieser alte Vorname gehört noch heute zu den
beliebtesten. Sechs Frauen im Neuen Testament tragen ihn. Eine von ihnen ist die
Schwester des Lazarus und der Martha. Eine andere ist die bekannteste Frau der
Bibel überhaupt, die Mutter Jesu.
Eva Elisabeth
Gloria Maria
Maria, die Mutter Jesu, wurde ca. 17 v. Chr. geboren. Nach dem Tod Jesu gehörte sie der
Urgemeinde in Jerusalem an. Laut dem Matthäusevangelium gebar sie nach Jesus noch vier weitere Söhne und mindestens zwei Töchter.
Siehe dazu Matthäus 13, 55.56.
Er war kein Jünger Jesu und schrieb doch ein
Evangelium. Er war ein Freund des Jüngers Petrus, von dem er alles über Jesus
erfuhr. Mit Petrus lebte er einige Zeit in Rom. Hier verfasste er etwa im Jahre
60 seine Version der Frohen Botschaft. Neben Matthäus, Lukas und Johannes zählt
er also zu den vier Evangelisten des Neuen Testaments.
Paulus Saulus
Markus Klerus
Es ist das älteste und kürzeste Evangelium.
Entstanden ist es um das Jahr 60, also 30 Jahre nach Jesu Tod, in Rom. Es
beginnt mit der Taufe Jesu als Erwachsener durch Johannes im Jordan. Anders als
das Matthäus- oder das Lukasevangelium verzichtet es also auf eine
Geburtsgeschichte Jesu. Es ist das zweite Evangelium in der Reihe der vier
Evangelien des Neuen Testaments.
Friedensgruß Markusevangelium
Vision Johannesevangelium
In der Bibel steht, dass Jesus sie lieb hatte. Ebenso
bekannt als Freunde Jesu sind ihre Schwester Maria und ihr Bruder Lazarus. Als
Jesus sie besuchte, machte sie sich viel Mühe, ihn zu bedienen, während ihre
Schwester Maria sich zu Jesus setzte. Jesus kritisierte sie wegen ihres Eifers
und lobte Maria. Daher gilt sie als Bild für übereifrige Hausfrauen.
Fatima Abba
Martha Bathseba
Bei Johannes 11,5 steht, dass Jesus die Martha lieb hatte. Die Schwester
der Martha ist Maria von Bethanien, nicht zu verwechseln mit der Mutter Jesu. Der Bruder Lazarus wurde
bekannt, weil Jesus ihn von den Toten zum Leben erweckte.
Zu Martin Luther King siehe: King,
Martin Luther
Dieser Heilige lebte von 317 bis 398. Er war
in Ungarn geboren, wurde mit fünfzehn Soldat im römischen Heer, ließ sich taufen, gründete in Frankreich
eine religiöse Gemeinschaft und wurde dort 371
Bischof der Diözese Tours. Am 11. November, seinem Todestag, wird seiner mit Laternenumzügen gedacht.
Nikolaus von Myra Martin von Tours
Ignatius von Loyola Melanchthon
Die Gans ist das Symbol von Martin von Tours.
Siehe auch: Martinstag /
Martinsumzug
Als der Heilige Martin im Jahre 371 in der französischen
Stadt Tours zum Bischof geweiht werden sollte, hat er sich in einem Stall
versteckt. Doch die schnatternden Gänse verrieten ihn. So jedenfalls beschreibt
es eine Legende. Daher werden an seinem Todestag, dem 11. November, Gänse
geschlachtet und landen unter diesem Namen auf dem Tisch.
Sündenbock Lamm Gottes
Martinsgans Friedenstaube
Die Legende ist wohl nachträglich entstanden, als Erklärung für die Gänsebraten.
Für den Brauch der Martinsgans gibt es mehrere Gründe. Erstens war dies
die letzte Gelegenheit für ein Festmahl, denn es begann darauf die
Adventsfastenzeit. Zweitens begann die kalte Zeit, die Ställe waren knapp und
die Gänse mussten verzehrt werden. Drittens brauchte man Daunen für die
Winterbetten. Viertens mussten am Martinstag Bauern ihre Pachtverträge bei den Besitzern
der Grundstücke erneuern; dazu zahlten sie gern mit Gänsen.
Siehe auch: Martin von Tours
Zu Ehren eines ehemaligen Bischofs der Diözese Tours in Frankreich wird dieser Tag überall in
der katholischen Kirche gefeiert. Der Bischof war aufgrund seiner legendären
Großzügigkeit außerordentlich beliebt. Im Jahre 397 starb er und wurde später
heiliggesprochen. Dies ist sein Gedenktag, den katholische, aber auch
evangelische Christen gern mit Umzügen am Vorabend feiern. Es ist der 11.
November, sein Todestag.
Reformationstag Martinstag
Totensonntag Nikolaustag
In evangelischen Regionen hat man immer wieder versucht, aus dem katholischen
Martinstag einen evangelischen Luthertag zu machen. Luther war am 10. November 1483 geboren und am 11. November, dem
Martinstag, getauft worden. Doch diese Neudefinition hat sich nicht
durchgesetzt. Eher ist es so, dass die evangelischen Christen den katholischen
Gedenktag mitfeiern. Gut so!
Siehe auch: Martin / Martinsgans / Martinsumzug
Am Abend vor dem 11. November findet dieser Umzug
traditionell statt. Der 11. November des Jahres 397 ist der Todestag des
Bischofs Martin von Tours. Der Umzug erinnert an diesen besonderen Heiligen.
Daher gehört zu diesem abendlichen Umzug auch ein als Sankt Martin verkleideter
Reiter, neben Laternen, dem Martinsfeuer, den Martinsliedern und einer Andacht.
Prozession Ramadan
Martinsumzug Reformationstag
Oft spielt auch eine Musikkapelle; und in vielen Gegenden sind sogenannte Heischegänge
üblich. Kinder gehen dabei von Haus zu Haus, singen Martinslieder und sammeln Süßigkeiten.
Diese werden dann beim anschließenden Martinsmahl verzehrt.
Dies sind Christen, die wegen ihres Glaubens getötet
wurden. Einer der ersten war der Heilige Stephanus, dessen Verfolgung und
Steinigung im Neuen Testament, in der Apostelgeschichte, beschrieben ist. Die
deutsche, weniger bekannte Bezeichnung ist Blutzeuge.
Ketzer Protestanten
Märtyrer Sündenböcke
Zöllner waren zur Zeit Jesu gehasst und wurden von
den frommen Menschen mit Dieben und Verbrechern auf eine Stufe gestellt. Dennoch
oder gerade deshalb berief Jesus diesen Zöllner in seinen Jüngerkreis. Das war
eine gute Entscheidung, denn dieser Jünger schrieb später das Evangelium, das
in der frühen Christenheit als bedeutendstes angesehen wurde. Mit seinem
Evangelium beginnt das Neue Testament.
Matthäus Johannes
Zachäus Vikar
Verfasst wurde dieses Evangelium von einem
der Jünger Jesu, einem ehemaligen Zöllner. Es beginnt mit Jesu Stammbaum, enthält
die bekannte Bergpredigt mit den Seligpreisungen und schließt mit dem
Taufbefehl. Dieses Evangelium wurde nicht als erstes geschrieben, steht aber als
erstes im Neuen Testament, wohl weil es in den frühen Christengemeinden als
bedeutendste Aufzeichnung der Frohen Botschaft angesehen wurde.
Lukasevangelium Ekklesia
Matthäusevangelium Gemeindebrief
Als die katholischen Gottesdienste noch in
lateinischer Sprache gehalten wurden, schlug man sich beim allgemeinen Sündenbekenntnis
mehrfach an die Brust und rief dabei diese beiden lateinischen Worte aus. In der
Umgangssprache hört man sie oftmals noch heute als Ausdruck der Entschuldigung.
„Meine Schuld“ heißen sie wörtlich übersetzt.
Ave
Maria mea culpa
Agnus Dei Alpha und Omega
Diese Übung wird oft mit Konzentration gleichgesetzt. Doch das trifft die
Sache nicht richtig. Denn es ist weniger ein Konzentrieren oder Nachdenken, mehr
ein Zulassen von Gedanken und Gefühlen, die aus der Tiefe des Geistes und der
Seele kommen. Hilfreich können ein Bild, ein Bibelvers, ein Gebet sein, auf das
man seine Aufmerksamkeit richtet. Stille, Entspannung und das Loslassen von
bewussten Gedanken sind dazu notwendig. Es ist eine Übung, die in allen
Religionen bekannt ist.
Gebet Meditation
Zungenrede Exegese
In dieser Stadt in Saudi Arabien lagert noch heute ein schwarzer Meteorit, den nach
alter Überlieferung der Erzengel Gabriel dem Abraham gab. Seit Jahrtausenden
ist dieser Stein, Hadschar genannt, Pilgerziel arabischer Stämme. Jeder Muslim
soll einmal im Leben an einer Pilgerreise zum Hadschar teilnehmen; dann darf er
sich Hadschi nennen. Es ist zudem die
Geburtsstadt Mohammeds. In die Richtung dieser Stadt verneigen sich fünfmal
täglich eine Milliarde Muslime der ganzen Welt, um zu beten.
Mekka Philippi
Sodom Konstantinopel
Der Koran fordert: „Wende dein Antlitz gegen die Heilige Moschee“, das ist die
Moschee in Mekka. Wie der Prophet Mohammed werden Muslime so bestattet, dass die
rechte Seite des Leichnams Mekka zugewandt ist.
Dieser Gelehrte des frühen sechzehnten Jahrhunderts gehörte zum engen Freundeskreis Luthers.
Er verfasste zahlreiche Schriften zu Theologie und Pädagogik und 1530
das berühmte Augsburger Bekenntnis. Diese Schrift war ein Versuch, die
Kirchenspaltung zu verhindern. Er starb 1560 in Wittenberg und ist dort neben
Luther beigesetzt.
Ernetso Cardenal Paul Gerhardt
Ararat Elohim
Die Namen der Heiligen Drei Könige kennt man nicht wirklich. Erst im achten
Jahrhundert hat man sich Namen ausgedacht. Dies ist einer aus diesem
weisen Dreierteam, das zur Geburt Jesu erschien. Seine beiden Kollegen hießen
Caspar und Balthasar.
Emmaus Melchior
Ararat Elohim
Im Alten Testament, im Buch Daniel, steht, dass während eines Festes des babylonischen Königs
Belsazar eine Geisterschrift an der Wand erschien. Dies ist die Bezeichnung für
diesen geheimnisvollen Spruch, den niemand außer Daniel verstand. Daniel
erkannte darin die Vorhersage des Endes des babylonischen Reiches. Vorzeichen
eines Unheils werden daher noch heute mit diesem Wort bezeichnet.
Menetekel Sexualität
Schisma Schlange
Der Satz an der Wand lautete „Mene mene tekel u-pharsin“ (Daniel 5,5 ff). Die
Weisen des Landes sahen keinen Sinn darin. Daniel übersetzte „gezählt,
gewogen und zu leicht befunden“, und deutete, dass diese Worte den Untergang Babylons vorhersagten.
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