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Sie gilt als die wichtigste christliche Tugend.
Nach Jesu Willen soll sie gleichzeitig mit der Liebe zu Gott das Leben der
Menschen bestimmen. Der entsprechende griechische Begriff ist Agape.
Toleranz Ethik
Nächstenliebe Sündenvergebung
Dies ist ein sehr kurzes und wenig bekanntes
Prophetenbuch des Alten Testaments. Drei kurze Kapitel, zwei Seiten umfasst es
nur. Ein einziges Thema beherrscht dieses Buch: die Vorhersage von Unheil, das
über die Stadt Ninive kommt. Anders als beim Propheten Jona gibt Gott hier der
Stadt Ninive, die „Hure Ninive“ genannt wird, keine Chance mehr.
Nahum Jahwe
Pharao Esau
Im Mittelalter wuchs der Heiligenkult. Man gab
Kindern zur Geburt oder zur Taufe den Namen des Tagesheiligen. Der persönliche
Heilige wurde so zum Schutzheiligen, und man glaubte, das Kind erhalte auch
dessen Eigenschaften. Dies ist die altbekannte Bezeichnung für den
Schutzheiligen eines Menschen, dessen Namen er trägt.
Engel Erzengel
Patron Namenspatron
Da man glaubte, ein Mensch habe die Eigenschaften des Heiligen,
dessen Namen er trägt, entstand der Ausdruck „Nomen est omen“.
Es wurde im Mittelalter Brauch, Vornamen nicht frei
zu wählen, sondern Kinder auf den Namen des Heiligen zu taufen, der am Tag der
Geburt oder der Taufe seinen Gedenktag hatte. Mit der zunehmenden
Heiligenverehrung und später als Gegenpol zum Protestantismus gewann somit dieser Tag
Bedeutung. Er vertrieb in katholischen Gegenden den Geburtstag. Es ist der Tag
im Jahr, an dem der Heilige, auf dessen Namen man getauft ist, seinen Gedenktag
im katholischen Heiligenkalender hat.
Geburtstag Tag des Herrn
Allerheiligen Namenstag
Der Gedenktag ist zumeist der Todestag des Heiligen. Das Konzil von Trient 1545 bis
1563, das sich mit den Folgen der Reformation beschäftigte, forderte die
Geistlichen auf, darauf zu achten, dass den Kindern Namen von Heiligen gegeben werden.
Zu biblischen Zeiten war es war ein Dorf in Palästina.
Heute ist es eine kleine Stadt in Israel. Bekannt wurde dieser Ort als Wohnort
von Joseph und Maria. Hier ist Jesus aufgewachsen.
Nazareth Bethlehem
Jericho Kapernaum
Im Alten Testament ist immer wieder von der
Babylonischen Gefangenschaft die Rede. Damit ist die Gefangenschaft des Volkes
Israel in Babylon gemeint. Verantwortlich für diese Schreckenszeit war dieser
Herrscher. Um 600 vor unserer Zeitrechnung war er der König des Zweistromlandes
Babylon. Er brachte sein Reich zu wirtschaftlicher und militärischer Blüte.
Seine Truppen besiegten Israel, zerstörten den Tempel und verschleppten einen
Großteil der Bewohner.
Nebukadnezar Augustus
Hammurabi Habakuk
Dies ist eine sehr verbreitete
Glaubensgemeinschaft. Für die großen Kirchen zählt sie zu den Sekten. Am Ende
der Weltzeit, so lehrt sie, wird Christus die Urkirche wieder in unverfälschter
Form aufrichten. Die Freunde Jesu, die „neuen Apostel“, würden in dieser
neuen Welt eine bedeutende Stellung haben.
Hugenotten Neuapostolische Kirche
Jesuiten Orthodoxe Kirche
Es ist eine Sammlung von 27 Schriften, die im
vierten Jahrhundert ausgewählt wurden. Die einzelnen Dokumente wurden in der
Zeit nach Jesu Tod bis zum Jahr 110 verfasst. Im Einzelnen sind es vier
Evangelien, die Apostelgeschichte, 21 Briefe und die Offenbarung des Johannes,
auch Apokalypse genannt. Zusammen machen sie diesen Teil der Bibel aus, den wir
Christen nicht mit den Juden gemeinsam haben.
Klagelieder
Evangelien
Altes Testament Neues Testament
Dies ist in ganz Deutschland ein staatlicher Feiertag.
Mit diesem Tag beginnt unser Kalenderjahr.
Advent
Altjahrsabend
Epiphanias Neujahr
Bis ins späte Mittelalter gab es keinen einheitlichen Neujahrstag.
Erst 1691 setzte Papst Innozenz XII. den 1. Januar durch.
Er war ein besonders verehrter Wohltäter und ist heute wohl der bedeutendste ökumenische
Heilige. Er ist der Schutzpatron der Seeleute, aber auch der Apotheker. Ende des
dritten Jahrhunderts war er Bischof der Diözese Myra in der heutigen Türkei.
Erst spät, zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert, entwickelte sich der Brauch,
dass dieser Heilige in der Adventszeit den Kindern Geschenke bringt. Sein Tag im
Heiligenkalender ist der 6. Dezember.
St. Martin Stephanus
Nikolaus Melchior
6500 Kilometer lang ist dieser Fluss. Damit ist er einer der längsten Flüsse der Erde.
Im Alten Testament spielt er eine Rolle. Im Buch Exodus (2. Buch Mose) wird z. B.
berichtet, dass Mose wie alle anderen Söhne der Israeliten gleich nach der
Geburt auf Geheiß des Pharaos in diesen Fluss geworfen werden sollte. Die große Angst
der Ägypter war, dass das Wasser versiegen oder ungenießbar werden könnte,
weil dieser Fluss die Lebensquelle Ägyptens war und ist.
Euphrat Jordan
Nil Jakobusbrunnen
Dies war im Altertum die herausragende Hauptstadt des
Zweistromlandes Assyrien. Die Bibel berichtet, dass die Propheten Nahum und
Zefanja ihren Untergang voraussagten. Allseits bekannt wurde sie allerdings
durch den Propheten Jona, der erst
von einem großen Fisch verschluckt werden musste, bevor er sich bereit erklärte,
dieser Stadt eine Bußpredigt zu halten. Diese Prophezeiungen des Untergangs erfüllten
sich im Jahr 612 v. Chr. Die Stadt wurde nie wieder aufgebaut. Im heutigen
Irak sind am Tigris nur noch zwei Ruinenhügel von ihr übrig.
Ur
Jericho
Ninive Ephesus
Diese Stadt in der Türkei heißt heute Iznik. In der
Geschichte der christlichen Kirche wurde sie durch das Konzil von 325 bekannt.
Kaiser Konstantin hatte dieses Konzil einberufen. Er wollte hier eine
einheitliche Regelung für den Ostertermin finden und die erbitterten
Streitigkeiten um die Stellung Jesu und des Heiligen Geistes beenden. Beides
gelang. Die Osterterminreglung gilt noch heute und man einigte sich in dieser
Stadt auf das - ökumenisch gesehen - bedeutendste Glaubensbekenntnis, das Nizänum
bzw. Nizänische Glaubensbekenntnis.
Sinai
Nizäa
Galiläa Rom
Dies ist eines der
großen christlichen Glaubensbekenntnisse.
Es ähnelt dem apostolischen und ist wie dieses ein trinitarisches Bekenntnis.
Es wird das ökumenische Glaubensbekenntnis
genannt, da es die katholische, orthodoxe und evangelische Kirche verbindet. In
der orthodoxen Kirche gehört es fest zur Liturgie, in der evangelischen und der
katholischen Kirche wird es nur noch zu besondern Anlässen wie Firmung und an
hohen Festtagen wie Ostern und Pfingsten gebetet. Es wurde auf dem Konzil in
der Stadt Nizäa 325 n. Chr. beschlossen.
Nizänisches Glaubensbekenntnis
Credo
Apostolisches Glaubensbekenntnis Pax
Es erhielt erst 381 im Konzil von Konstantinopel seine abschließende Fassung.
Daher ist der korrekte Name Nizäno-Konstantinopolitanum.
Siehe auch: Glaubensbekenntnis /
Credo / Apostolisches Glaubensbekenntnis
Wegen seines vorbildlichen Lebenswandels wurde er vor einer der großen Katastrophen der
Weltgeschichte gerettet. So jedenfalls steht es zu Beginn der Bibel im Buch
Genesis (1 Mose). Gott hatte ihm befohlen, mitten auf dem festen Land ein Schiff
zu bauen und es mit seiner Familie und einem Paar von jeder Tierart zu
besteigen. So überlebten er, seine Angehörigen und die ausgewählten Tiere die Sintflut.
Abraham Hiob
Noah Abel
Im Buch Genesis, 6-9 finden wir seine Geschichte.
Siehe auch: Arche /
Sintflut
Eine solche fromme Frau widmet ihr Leben dem Glauben und
verzichtet auf eigenen Besitz, auf Kinder und die Ehe. Sie schließt sich für
eine bestimmte Zeit oder gar für das ganze Leben einer Ordensgemeinschaft an.
Ihr männliches Gegenstück heißt Mönch.
Novize Madonna
Nonne Schutzengel
Siehe auch: Kloster /
Orden
In Katastrophenfällen brauchen die Menschen neben medizinischer und technischer
Hilfe auch qualifizierten seelischen Beistand. Dazu ist dieser Dienst der
katholischen und der evangelischen Kirche eingerichtet. Er hat mittlerweile einen
festen, unverzichtbaren Platz im Rettungswesen. Seelsorglich speziell
ausgebildete Geistliche sind in diesem Rahmen vierundzwanzig Stunden täglich
erreichbar, um in Notfällen und Krisensituationen „erste Hilfe für die Seele“ zu gewährleisten.
Malteserorden
Notfallseelsorge
Deutsches Rotes Kreuz Bahnhofsmission
Im Mittelalter wuchs der Heiligenkult. Von etlichen Heiligen sagte man,
dass sie die besondere Gabe hätten, sich bei Gott für andere Menschen einzusetzen.
So entwickelte sich schon im neunten Jahrhundert eine Liste von vierzehn besonderen Heiligen,
die man bei speziellen Nöten um Fürbitte bei Gott bat und noch bittet.
Dies ist der Sammelbegriff für diese vierzehn Heiligengestalten,
von denen jede für ein Leid, für eine Not oder Krankheit zuständig ist.
Nothelfer
Erzengel
Namenspatron Schutzengel
Zu diesen besonderen Heiligen gehören z. B. Barbara als Patronin der Sterbenden,
Dionysius, angerufen bei Kopfschmerzen, Blasius bei Halsleiden, Georg für
Seuchen bei Haustieren. Zu Ehren dieser Nothelfer entstand um 1770 die noch
heute vielbesuchte Wallfahrtskirche „Vierzehnheiligen“ im Maintal bei Staffelstein.
ie Taufe als Sakrament soll von ordinierten bzw. geweihten Geistlichen vorgenommen werden.
Wenn unmittelbare Lebensgefahr für einen ungetauften Menschen besteht, darf
aber jeder getaufte und konfirmierte bzw. gefirmte Christ die Taufe vornehmen.
Dies ist der Name für eine solche von der katholischen und den meisten
evangelischen Kirchen anerkannte Taufe.
Notfallseelsorge Nottaufe
Einsegnung Rosenkranz
Zu dieser Taufe gehört das dreimalige Übergießen mit Wasser und die
trinitarische Formel: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und
des Heiligen Geistes. Amen.“ Die evangelisch-reformierte Kirche kennt
allerdings diese Taufe nicht und erkennt sie somit nicht an.
Da sind Texte zur
Taufe
Darunter versteht man Menschen, die Nonne oder Mönch werden wollen und sich zur Probe in
einer Ordensgemeinschaft befinden. Erst nach dieser Vorbereitungszeit legen sie
das Gelübde ab.
Novize Diakonisse
Soutane Kantorin
Siehe auch: Mönch
/ Kloster
Dies ist die Kurzform für die 27 kanonischen Texte,
die die Christen nicht mit den Juden gemeinsam haben.
Ambo A.T.
N.T. Kita
Es sind die Initialen für „Neues Testament“.
Dieses alttestamentliche Buch setzt die Gesetzessammlung fort und beschreibt die Wüstenwanderung
der Israeliten unter Mose. Es enthält die bekannte Geschichte von den
wundersamen Wachteln oder auch die von Bileam mit seiner Eselin. Dies ist der
lateinische Name für das 4. Buch Mose. Wörtlich übersetzt heißt dieses
Wort Zahlen, denn in den ersten Kapiteln kommen viele Zahlen vor.
Numeri Exodus
Chronik Oblate
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