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- Sintflut
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Die vier Auswahlworte unter den
Artikeln helfen, ein Quiz nach dem Vorbild von "Wer wird Millionär?"zu spielen.
Zu deutsch heißt dieses hebräische Wort ruhen. Es ist
der Name für den Ruhetag, der die siebentägige jüdische Woche abschließt. Er
beginnt schon am Freitagabend mit dem Sonnenuntergang und endet mit dem
Sonnenuntergang am Samstagabend.
Synagoge Sabbat
Kirchentag Karfreitag
Der Sabbat wurde von Gott angeordnet: „Sechs Tage sollst du arbeiten und alle
deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Ruhetag Gottes, deines Gottes.
Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht,
deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn
in sechs Tagen hat Gott Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was
darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage (2. Mose 20, 9 bis 11).“
Im Alten Testament wird berichtet, dass Gott
befahl, die Bauern sollten ein Feld jedes siebente Jahr ruhen lassen. Dann
durfte auf diesem Feld nicht angebaut oder geerntet werden. Ein solches Ruhejahr
kennt man heute auch für Menschen. Man feiert es, indem man mit der Arbeit für
ein Jahr aussetzt, um sich ganz anderen Dingen zu widmen, wie einem Studium,
einer Weltreise oder einfach seinem Hobby. Man könnte Auszeit sagen. Doch
dieser biblische Begriff hat sich für die Ruhezeit im Ackerbau wie auch in der
beruflichen Arbeit durchgesetzt.
Sabbat
Euthanasie
Sabbatjahr Katechese
Die Anweisungen zum Sabbatjahr stehen im 3. Buch Mose 25, 1-25.
Dieser biblische Prophet zählt zu den Kleinen
Propheten. Doch sein Buch ist nicht sehr kurz. Es umfasst im Alten Testament
vierzehn Kapitel auf über zehn Seiten. Es beginnt mit acht Visionen, die das
Volk Israel, das gerade aus der Babylonischen Gefangenschaft befreit war, trösten
sollten. Bekannt wurde dieser Prophet etwa 500 Jahre vor der Geburt Jesu durch
diese Prophezeiung: „Du, Tochter Zion, freue dich. Jauchze laut, Jerusalem!
Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel.“
Zion Sachaja
Amos Zebaoth
Das Lied Tochter Zion ist nach diesen Versen gedichtet.
Zur Zeit Jesu kämpften
in Israel verschiedene religiöse Parteien um die Gunst des Volkes und um die
Macht in der obersten jüdischen Behörde, dem Hohen Rat. Dies ist eine dieser
Gruppen. Sie beherrschte die Politik in Konkurrenz zu den Pharisäern. Sie
bestand aus konservativen, vornehmen, adligen Bürgern und Priestern. Diese
unterschieden sich von den Mitgliedern der anderen Gruppen dadurch, dass sie
sich ausschließlich auf die heiligen Schriften beriefen und religiöse Überlieferungen
ablehnten. So bestritten sie die Existenz einer Engel- und Geisterwelt sowie die
Auferstehung der Toten. Einig waren sie sich mit den Pharisäern aber im Kampf gegen Jesus.
Sadduzäer Hebräer
Hugenotten Philister
Der Name geht auf Zadok zurück, einem Hohenpriester aus früheren Zeiten.
Gegenstände, Räume, Gebäude, die man mit diesem Adjektiv kennzeichnet, sind
zumeist geweiht worden oder wurden feierlich für gottesdienstliche Zwecke in
Gebrauch genommen. Diese Bezeichnung sagt also aus, dass etwas für religiöse
Zwecke bestimmt ist und eine besondere Würde hat. Wörtlich übersetzt bedeutet dieses Adjektiv „heilig“.
katholisch
sakral
evangelisch hebräisch
Während Menschen heilig sein können, gilt sakral nur für Gegenstände.
Siehe auch: heilig
Es gibt religiöse Zeichen und Handlungen, die wir
Menschen uns nicht ausgedacht haben; Gott selbst hat sie eingesetzt. Er zeigt
uns in ihnen seine Liebe und Gnade. Wir nehmen an, dass Gott bei diesen
besonderen Handlungen selbst anwesend ist. Die katholische Kirche kennt sieben
solcher Gnadengaben Gottes: Beichte mit Buße und Vergebung, Firmung, Ehe,
Priesterweihe und Krankensalbung. In der evangelischen Kirche gibt es nur zwei:
Taufe und Abendmahl. Man kann sie „heilige Handlungen“ nennen; doch dies ist
der spezielle, bekannte Begriff dafür.
Ritual Sakrament
Symbol Eucharistie
Theologisch ausgedrückt ist dies „eine Gnadengabe Gottes in Handlungen und Worten“.
Früher diente dieser Raum den Geistlichen dazu,
Seelsorgegespräche zu führen. Heute ist
es in erster Linie ein Umkleideraum für die Geistlichen. Auch ist es ein Lager
für die Gewänder, Tücher und Bücher, die im Gottesdienst gebraucht werden.
Hier sammeln sich aber auch die im Gottesdienst mitwirkenden Personen. Oftmals
ziehen sie dann von hier aus gemeinsam in den Kirchsaal ein. Es ist ein
Nebenraum des Kirchsaals, der in der Nähe des Altars oder des Haupteingangs liegt.
Beichtstuhl Kapelle
Kirchenschiff Sakristei
In der modernen Welt verliert die Kirche
immer mehr an Einfluss auf das Denken, Fühlen und Handeln der Menschen. Die
religiösen Bindungen lockern sich oder reißen ganz ab. In der Kirche selbst
waren stets Bibel und Tradition bestimmend; doch auch hier nehmen weltliche
Einflüsse zu. Diesen Prozess in der Bevölkerung und der Kirche kann man
Verweltlichung nennen, doch der Fachausdruck ist dieser.
Exkommunikation Aussegnung
Säkularisierung Erbsünde
Heiliges Öl wird es auch genannt, denn es ist für
den gottesdienstlichen Gebrauch bestimmt. Im Alten Testament befindet sich dazu
eine Rezeptur. Heute hat es je nach Verwendungszweck verschiedene Inhaltsstoffe
wie Balsam und Rosenöl, doch Olivenöl macht weiterhin den Hauptanteil aus. Für
heiliges Öl steht heute dieser Begriff.
Myrrhe Epistel
Salböl Weihwasser
Das bei der Taufe in der katholischen Kirche verwendete Chrisamöl gehört dazu. Das
„Heilige Öl“ des Alten Testaments hat diese Zusammensetzung (2 Mose 30,
22-25): 60 Tropfen Olivenöl, 6 Tropfen Myrrheöl, 6 Tropfen Kassiaöl, drei
Tropfen Zimtöl, drei Tropfen Kalmusöl.
Siehe auch: Chrisam /
Öl
Früher wurde diese Handlung als besondere Form der
Weihe an Personen oder Gegenständen vorgenommen. Diese wurden dadurch von Gott
gestärkt und ihm unterstellt. Das geschah durch Einreiben von Gegenständen oder
des Kopfes bzw. Leibes eines Menschen mit geweihtem Öl. Propheten und Priester
nahmen diese Handlung an Königen oder an Altären und anderen sakralen Gegenständen
vor. Auch sie selbst waren auf diese Weise in ihr Amt eingesetzt worden. Diese
besondere Zeichenhandlung finden wir noch heute in manchen Gottesdiensten. In
der katholischen Kirche ist sie fester Bestandteil des Taufritus.
Kreuzzeichen Weihe
Ordination Salbung
Dem Täufling wird bei der Taufe Öl auf die Stirn bzw. auf die Brust gerieben. Die
Bibel beschreibt z. B. die Salbung von Propheten (1 Könige 19,16), von
Priestern (Exodus 30,30) und Königen (1 Sam 10,1; 16,1; 16,13).
Seine Lebensgeschichte finden wir im Alten Testament in
den Büchern der Könige und der Chronik. Bekannt wurde er durch den Neubau des
Tempels in Jerusalem, seinen großen Harem und besonders durch seine sprichwörtliche
Weisheit. Seine Mutter hieß Bathseba. Sein Vater war der König David. Auch er
selbst war König von Israel und Juda, nach David. Doch trotz seines Reichtums
und seiner Weisheit begann mit ihm der Zerfall des Reiches.
Salomo Elohim
Zacharias Opus Dei
Der Jordan ist der wichtigste Fluss in Israel und
Jordanien. Er mündet in einen See, der keinen Abfluss hat. So muss das Wasser
hier verdampfen. Dadurch ist der Salzgehalt so hoch, dass kein Fisch darin überleben
kann. Dies ist der alte biblische Name für diesen See, den man heute unter der
Bezeichnung Totes Meer kennt.
Großes Meer Schilfmeer
Salzsee Rotes Meer
Er wurde auch Salzmeer genannt. Alle Fische sterben schon auf dem Weg dorthin.
Dieser See liegt 390 Meter unter dem Meeresspiegel und ist damit der am tiefsten
liegende See der Welt. Der Name Totes Meer kam erst um das Jahr 200 n. Chr. auf.
Dieser Volksstamm hat sich Jahrhunderte v. Chr. von
den Juden getrennt. Zwischen den Juden und diesem Volk entwickelte sich eine
Feindschaft. Da das Land dieser Menschen mitten in Palästina lag,
also mitten im jüdischen Land, kam es immer wieder zu Konflikten. Jesus machte
keinen Bogen um diese Menschen und beschrieb in einem Gleichnis einen von ihnen
als besonders barmherzig.
Quäker Samariter
Jesuiten Christen
Auch die Bezeichnung Samaritaner ist richtig. Die Samariter erkannten nur die fünf Bücher
Mose an. Sie wurden daher von den Juden verachtet.
Zunächst gab es in Israel keine Könige. Es herrschten
Richter. Dies war einer der bedeutendsten Richter. Priester und Prophet war er
zudem. Unter seiner Führung verlangte das Volk allerdings einen König. So
salbte er in hohem Alter zunächst Saul und später den Hirtenjungen David zum König
von Israel. Zwei Bücher des Alten Testaments tragen seinen Namen.
Saul
Moses
Franz von Assisi Samuel
Dies ist die Bezeichnung von zwei Büchern, die
zum Kanon des Alten Testaments gehören. Der Beginn der Königszeit unter Saul
und David wird darin beschrieben. Doch im Mittelpunkt steht die Regierungszeit
des Richters Samuel. Daher haben diese beiden biblischen Geschichtsbücher ihren Namen.
Chronik
Numeri
Heilige Schrift Samuelbücher
Dies ist der Name für den Lobgesang „Heilig,
heilig, heilig ist der Herr Zebaoth“, der zur christlichen Abendmahlsliturgie
gehört. Der Hymnus stammt aus dem Alten Testament, aus dem Jesajabuch. Diese
Bezeichnung für diesen Gesang ist lateinisch und bedeutet heilig.
Gloria Sanctus
Dogma Halleluja
Das Sanctus finden wir im Original bei Jesaja 6,3.
Obwohl Palästina zur Zeit Jesu römische Provinz
war, überließen die Römer Rechtsfragen mit religiösem Hintergrund einem
obersten jüdischen Gericht. Es tagte im Tempel von Jerusalem. Luther nannte
diesen jüdischen Gerichtshof Hoher Rat. Dies ist also der hebräische Name für den Hohen Rat, vor dem sich
Jesus rechtfertigen musste, als er wegen Gotteslästerung angeklagt war.
Golgatha
Sanhedrin
Gethsemane Sinai
Das Sanhedrin bestand aus den sogenannten Ältesten, 71 Schriftgelehrten unter
Leitung des Hohepriesters. Todesstrafen durfte es nicht verhängen.
Daher verwies dieses jüdische Gericht den Fall Jesu an den obersten römischen
Richter, den Stadthalter Pontius Pilatus. Sanhedrin ist hebräisch; auch das
griechische Wort Synedrion bzw. Synedrium sind in der Theologie gebräuchlich.
Siehe auch: Hoher Rat
Diese Frau war so schön, dass ihr Ehemann sie zweimal
als seine Schwester ausgab, weil er befürchtete, man würde ihn töten, um ihm
diese Frau wegzunehmen. Im Buch Genesis ist ihr Leben beschrieben. Es spielte
sich an der Seite ihres Ehemanns Abraham ab. Erst im hohen Alter gebar sie ihren
Sohn: Isaak. Sie starb, so steht in der Bibel, mit 127 Jahren.
Bethesda Bathseba
Lea Sarah
Hier gab er sie als seine Schwester aus: 1 Mose 12,10-20 und 1 Mose 20, 1-18. Sie Hieß
Sarai, bis sie schwanger wurde; dann befahl Gott, sie Sarah zu nennen. Solche
Namenswechsel kamen früher häufig vor, um zu zeigen, dass sich ein Wandel im
Leben eines Menschen ereignet hatte: Aus Simon wurde Petrus, Saulus wurde zu
Paulus, aus Jakob wurde Israel.
Das griechische Wort Sarkophag bezeichnet ein steinernes
Behältnis für einen Leichnam. Daher stammt diese Bezeichnung. Es ist ein Kasten aus Holz,
in dem ein Verstorbener transportiert und in
der Erde beigesetzt wird. Wird ein Leichnam im Krematorium verbrannt, so
geschieht dies mitsamt diesem Behältniss.
Urne Bundeslade
Sarg Monstranz
Dieses aus dem Griechischen kommende Wort bedeutet
fleischfressend. Eigentlich ist es der Name einer Steinart,
die die Verwesung von Leichen beschleunigt. Im alten
Griechenland legte man mit diesem Stein Särge aus. Daher ist dieser Name bei
uns gleichbedeutend mit „Steinsarg“. In solchen prunkvollen Steinsärgen
sind bedeutende Persönlichkeiten beigesetzt.
Mennoniten Urne
Sarkophag Menorah
Unser Begriff Sarg hat sich aus diesem griechischen Wort entwickelt.
Er ist der Gegenspieler Gottes. Er gilt als der
Herrscher der Dämonen, also der bösen Mächte. In der christlichen Tradition
ist er der Verführer und Versucher der Menschen. Teufel ist eine andere
Bezeichnung für ihn.
Namenspatron Erzengel
Seraphim Satan
Der Name Satan bedeutet Ankläger und Feind (der Menschen). Ursprünglich
bezeichnete dieser Begriff den Ankläger, der beim himmlischen Gericht vor Gott
die Sünden der Menschen aufzählt, damit sie eine ordentliche Bestrafung erhalten.
Siehe auch: Teufel /
Antichrist / Luzifer
Dies ist der Glaube, dass der Teufel dem Menschen,
der sich mit ihm verbindet, göttliche Kraft verleiht. Es ist der Aberglaube,
dass der Satan stärker sei als Gott. Bestandteil dieses Glaubens ist daher die
Teufelsverehrung und Teufelsanbetung.
Okkultismus Spiritismus
Satanismus Absolution
Bis ins letzte Jahrhundert hinein, war es beim
Brotbacken üblich, dem frischen Teig ein bisschen alten Teig hinzuzugeben, den
man vom letzten Backen aufbewahrt hatte. Der alte, mittlerweile gegorene Teig
machte den frischen Teig säuerlich und locker. Jesus benutzte den
Teig zum Gleichnis dafür, wie ein wenig Böses viel negative Wirkung hat und
wie andererseits ein paar gute Gedanken sich ausbreiten können. Dies ist der
bekannte deutsche Name für diesen Teig, der die Gärung bewirkt.
Manna
Exegese
Hungertuch Sauerteig
Am Beispiel des Sauerteigs warnte Jesus vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer:
Matthäus 16,11.12; Markus 8,15; Lukas 12,1. Auch benutzt er den Sauerteig in
einem Himmelreichsgleichnis: Mathäus 13,33 und Lukas 13,21.
Dies war der erste König im alten Israel. Er lebte etwa
1000 Jahre vor Christus. Der Prophet und Richter Samuel hatte ihn erwählt und
zum König gesalbt. Als alter Mann litt dieser König unter Depressionen und
Verfolgungswahn. Schließlich nahm er sich das Leben, indem er sich in sein
Schwert stürzte. Sein Gegenspieler und Nachfolger war König David.
Samuel Saul
Babel Nebukadnezar
Saul regierte von 1020 – 1012 vor unserer Zeitrechnung. Vorher waren Richter die
obersten Herrscher, Samuel war der letzte; er beugte sich dem Wunsch des Volkes nach einem König.
Paulus war ein verbreiteter römischer Vorname. Der
Apostel Paulus erhielt seinen Namen erst nach seiner Bekehrung zum christlichen
Glauben. Vordem, als er noch Jesus und seine Anhänger erbittert verfolgte, trug
er diesen jüdischen Namen.
Quirinius Augustus
Saulus Kruzifix
Namenswechsel gab es früher häufig. Sie drückten aus, dass sich ein Wandel im Leben eines
Menschen ereignet hatte. Aus der Bibel kennen wir diese Namensveränderungen:
Aus Simon wurde Petrus, aus Jakob wurde Israel, aus Sarai wurde Sarah.
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