|
zurück zu N <
Obadja
bis Ostertermin > weiter zu P
Wählen Sie in der linken Spalte Ihr Suchwort aus und
klicken Sie es an!
In etlichen Nachschlagwerken ist dieser Prophet nicht einmal aufgeführt und auch
in unseren Gottesdiensten hören wir kaum von ihm. Ein Kapitel, eine Seite
umfasst sein Werk nur. Es ist das kürzeste Buch des Alten Testaments. Darin
klagt dieser kleinste der Kleinen Propheten die Edomiter an, dass sie den
Israeliten nicht beigestanden haben, als sie von einem fremden Volk überfallen wurden.
Obadja Jesaja
Diaspora Lazarus
Schon seit etwa Ende des ersten Jahrtausends wurde es
üblich, bei der Eucharistiefeier das Brot in Form von kleinen, flachen Scheiben
einzeln zu reichen. Dies ist die Bezeichnung für das Abendmahlsbrot in dieser
Form. Sie bedeutet zu deutsch Opfer. Das Wort kommt aus dem gottesdienstlichen
Bereich, wenn auch mittlerweile andere, runde, sehr flache Teigscheiben so genannt werden.
Rosette
Oblate
Feigenblatt Reliquie
In der katholischen Kirche steht der Begriff Oblate für das ungeweihte Brot. Nach
der Weihe trägt es die Bezeichnung Hostie.
Siehe auch: Hostie
Diese zwei Figuren fehlen nur selten in der Weihnachtskrippe. In den biblischen
Weihnachtserzählungen kommen sie aber nicht vor. Der Prophet Jesaja klagte allerdings lange vor Jesu
Geburt, dass die Menschen ihren Herrn nicht erkennen und sie nicht wissen,
wohin sie gehören; dagegen kennen diese beiden Tiere ihren Herrn und wissen, wo
seine Krippe ist. Also haben sie symbolische Bedeutung und stehen nicht nur da,
weil sie gut ins Bild passen. Sie weisen darauf hin, dass die Menschen nicht
erkennen werden, was Jesus für sie bedeutet und was er ihnen an
Lebensnotwendigem geben kann.
Stier und Lamm
Kain und Abel
Fisch und Schlange Ochs und Esel
Die erwähnte Bibelstelle finden wir bei Jesaja 1,3.
Dieses deutsche Wort bedeutet: „Gott zeigt sich.“
Diese Zuwendung Gottes geschieht auf verschiedene Weise: durch seine Worte in
der Bibel, durch Jesus Christus, durch Wunder, durch die Natur. Dies ist auch
die deutsche Bezeichnung für das letzte Buch der Bibel, die Apokalypse.
Numeri
Offenbarung
Bergpredigt Apostelgeschichte
Zur Zeit der frühen Christenverfolgung wurde ein gewisser Johannes auf die kleine griechische Insel
Pathmos verbannt. Hier schrieb er dieses mysteriöse biblische Buch. Es enthält
Weissagungen über die Zukunft der Welt und beschreibt das Ende ihres jetzigen
Zustandes. Am Ende steht der Sieg über Satan und die Weltherrschaft Jesu. Mit
diesem Buch schließt die Bibel ab. Dies ist die deutsche Bezeichnung; wir
kennen dafür auch den Begriff Apokalypse des Johannes.
Johannesevangelium
Johannesbrief
Offenbarung des Johannes Sendschreiben
Ob dieser Johannes identisch ist mit dem Evangelisten Johannes, ist umstritten.
Siehe auch: Johannes /
Apokalypse
Jugendarbeit kann auf zweifache Weise geschehen. Einmal gibt
es sie im Rahmen von Vereinen und Verbänden. Andererseits gibt es diese Form,
bei der den Kindern und Jugendlichen Räumlichkeiten, Material und Personal für
die Freizeitgestaltung zur Verfügung gestellt werden. Sie können das Angebot
nutzen, ohne sich einer festen Gruppe anzuschließen.
Konfirmandenarbeit
Gastfreundschaft
Kinderchor
Offene Jugendarbeit
Offene Jugendarbeit geschieht in der Regel in Häusern der Offenen bzw. Teiloffenen Tür
(HOTs und TOTs). Diese Form der Jugendarbeit kam nach dem Zweiten Weltkrieg aus
Amerika zu uns, da die bis dahin typisch deutsche Verbandsjugendarbeit in starke internationale Kritik geraten war.
Siehe auch: Verbandsjugendarbeit /
Haus der offenen Tür
Das ist der Glaube, dass man übernatürliche Kräfte in der Natur und im Universum
aufspüren und beherrschen kann. Zu Praktiken dieser Anschauung gehören Magie,
Zauberei, die Kontaktaufnahme mit verstorbenen Menschen und geheimen Mächten
oder das Bewegen von Gegenständen mit der Kraft des Geistes. Der Begriff kommt
vom lateinischen Wort für verborgen, es ist also die Lehre vom Verborgenen.
Spiritismus
Theologie
Okkultismus Magie
okkultus = verborgen
Siehe auch: Spiritismus
Oft versteht man unter diesem bekannten griechischen Wort nur das Zusammenwirken der
evangelischen und der katholischen Kirche. Wörtlich übersetzt heißt es „die
gesamte Erde“. Es bezeichnet also das weltweite Zusammenwirken aller
christlichen Kirchen.
Theologie Trinität
Katechese Ökumene
Nahezu 200.000 Besucher kamen zum ersten christlichen Treffen
dieser Art. Es fand vom 28. Mai bis zum 1. Juni 2003 in Berlin statt.
Veranstaltet wurde es gemeinsam vom Organisationskomitee des Deutschen
Evangelischen Kirchentags und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken.
Aufgrund des überwältigenden Erfolgs soll diese gemeinsame Großveranstaltung
kein Einzelfall bleiben. Das nächste Treffen ist für das Jahr 2010 in München vorgesehen.
Weltjugendtag
Interkommunion
Ökumenischer Kirchentag Sabbatjahr
Der 1. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) in Berlin stand unter dem Leitwort „Ihr
sollt ein Segen sein“.
Siehe auch: Deutscher Evangelischer Kirchentag /
Katholikentag
So nennt man eine Trauung, die von evangelischen und katholischen Geistlichen
gemeinsam gestaltet wird, weil die Ehepartner unterschiedlichen Konfessionen
angehören. Diese Trauung wird nur in einer der beiden Kirchen registriert; denn
sie ist genau genommen entweder katholisch oder evangelisch. Doch sie wird von
beiden Konfessionen als gültige Trauung anerkannt.
konfessionsverschiedene Ehe
Sakrament
ökumenische Trauung
Bund
Da sind alle Informationen zur kirchlichen
Trauung und Texte, Liedvorschläge dazu
Es ist ein wunderbares Produkt der Natur. Zu biblischen Zeiten gehörte es zum
Lebensnotwendigen. In jedem Haus stand ein Behälter mit dieser kostbaren Flüssigkeit.
Man benutzte diese erfolgreich für die Behandlung von Wunden, zum Salben der
Haare und des Körpers sowie als Brennstoff für die Lampen. Aus Oliven gewonnen
und mit Aromastoffen wie Chrisam oder Balsam angereichert, wurden und werden
damit noch heute gottesdienstliche Salbungen vorgenommen.
Myrrhe Weihwasser
Öl Wein
Siehe auch: Salböl /
Salbung / Chrisam
Lange vor unserer Zeitrechnung hielt sich König David gern hier auf. Auch Jesus kam
allein und mit seinen Jüngern immer wieder an diesen Ort. Zwischen den
zahlreichen Dattelpalmen, Zypressen und Ölbäumen konnten sie Besinnung finden
und beten. Auf diesem Berg liegt der Garten Gethsemane, in dem Jesus gefangen
genommen wurde, und hier ist der Ort seiner Himmelfahrt.
Horebgebirge Sinai
Ölberg Garten Eden
Siehe auch: Garten Gethsemane
Dies ist eine Gabe an Gott, um ihn zu ehren, ihm zu danken, ihn um Gnade und Hilfe zu
bitten und um für Sünden zu sühnen. In allen Religionen kennt man solche
Geschenke an Gott und die Götter. Zur Zeit des Alten Testaments waren es
insbesondere Rinder, Schafe und Ziegen, die man an Gottes Altar brachte. Wir
Christen brauchen Gott solche Gaben nicht darzubringen, denn Jesus hat unsere Sünden
ein für alle Mal gesühnt. Wir geben solche Gaben, um die Not in der Welt zu lindern.
Kollekte
Sühne
Sündenbock Opfer
Im Alten Testament sind zahlreiche Opfergesetze beschrieben (3 Mose
1-9).
Dies ist eine berüchtigte Gemeinschaft von Priestern und Laien der katholischen
Kirche. Dieser geheimbundähnliche Zusammenschluss setzt sich dafür ein, dass
die katholischen Grundsätze in allen Bereichen der Gesellschaft eingehalten
werden. Dazu pflegt diese Verbindung allerdings eine bedenkliche Nähe zu
faschistischen politischen Kräften und Organisationen. Ins Deutsche übersetzt
heißt der Name „Werk Gottes“.
Corpus Christi Opus Dei
A capella Anno Domini
Opus Dei wurde 1928 vom spanischen Priester Josemaria Escriva de Balaguer gegründet.
In vielen Kulturen und Religionen, insbesondere im antiken Griechenland, waren
solche Orte bekannt, an denen man direkt von den Göttern eine Auskunft bekommen
konnte. Dieser Begriff steht für den Ort, aber auch für die Person, die die
Auskunft der Götter vermittelte. Auch die geheimnisvolle Auskunft selbst wird
so genannt. Die griechische Stadt Delphi wurde als solche Stätte bekannt.
Mekka Salomo
Orakel Methusalem
In dieser Bezeichnung ist das lateinische orare enthalten, was beten heißt.
So nennt man Musikstücke, die in der Weise von Opern biblische Inhalte darbieten.
Sie werden für die Aufführung in Kirchen komponiert. Im Unterschied
zur Oper tragen die Darbietenden keine Kostüme und es gibt kein dekoratives Bühnenbild.
Es geht rein um die musikalische Vermittlung biblischer Ereignisse. Zu den
bekanntesten Werken dieser kirchenmusikalischen Gattung gehören die Matthäus-
und die Johannespassion von Johann Sebastian Bach.
Choral Oratorium
Kantate Empore
Dies sind christliche Gemeinschaften, in denen Menschen nach bestimmten Regeln
zusammenleben. Die Mitglieder, Nonnen bzw. Mönche, verpflichten sich vor
allem zu persönlicher Armut und Ehelosigkeit. Der Ort ihres Zusammenlebens
ist in der Regel das Kloster. Solche Gemeinschaften sind z. B. die Dominikaner,
Franziskaner, Benediktiner, Zisterzienser.
Devotionalien Orden
Pfadfinder Hilfswerke
Siehe auch: Kloster /
Mönch / Nonne
In der römisch-katholischen Kirche ist dies eines der sieben Sakramente und eher
unter dem Begriff Priesterweihe bekannt. Es ist in der evangelischen Kirche die
feierliche Berufung zum Predigtdienst und zur Verwaltung der Sakramente.
Ordination Vokation
Einführung Einsegnung
Die Ordinierten verpflichten sich, nicht gegen das Bekenntnis der Kirche zu verstoßen
und das Beichtgeheimnis zu wahren.
Diese kirchlichen Mitarbeiter sind entweder in einer Gemeinde angestellt oder
sie arbeiten auf Honorarbasis und erhalten dann jeden Gottesdienst, den sie
musikalisch begleiten, gesondert bezahlt. Es ist also die allgemeine Bezeichnung
für Personen, die den gottesdienstlichen Gesang auf der Orgel begleiten.
Kirchenmusiker Predigthelfer
Kantor
Organist
Schon im Altertum war dies ein verbreitetes Musikinstrument. Es ist eine
Weiterentwicklung der Panflöte und des Dudelsacks. Aufgrund des besonderen
Klangvolumens und der vielfältigen Klangmöglichkeiten galt und gilt es als Königin
der Instrumente. Es ist ein Tastenmusikinstrument, bei dem ein Gebläse Luft
erzeugt, die durch Anschlagen verschiedener Tasten durch hölzerne oder
metallene Pfeifen gedrückt wird. Dabei erzeugen große Pfeifen einen tiefen und
kleine einen hohen Ton. Erst ab dem 16. Jahrhundert wurde es zum Hauptinstrument der Kirchenmusik.
Posaune Kirchenchor
Orgel Oratorium
Schon seit Mitte des ersten Jahrtausends entstanden in der Kirche zwei
Zentren: Rom und Konstantinopel, heute Istanbul. Im westlichen Teil der Kirche
um Rom und im östlichen um Konstantinopel entwickelten sich z. B.
unterschiedliche Liturgien. Schließlich führte im Jahre 1054 ein relativ
kleiner Anlass zur grundsätzlichen Spaltung. So entstanden diese selbständigen
Kirchen des Ostens. Nicht der Papst, sondern jeweils ein Patriarch bzw.
Metropolit ist ihr Oberhirte. Die größten dieser Kirchen sind die russische
und die griechische. Doch es gibt auch die rumänische, die bulgarische, die
serbische. Die Bezeichnung für diese Kirchen kommt aus der griechischen Sprache
und bedeutet: rechtgläubig.
monotheistische Religion
Ökumene
Orthodoxe Kirche
Scientology
Diese speziellen Bräuche stammen zum Teil noch aus heidnischer Zeit, werden nun
aber christlich gedeutet. Zu ihnen gehören insbesondere das Ei als Symbol für
Leben und Auferstehung, der Hase als Symbol für Fruchtbarkeit und das Lamm, als
Opfertier und Symbol für Jesus, der sich für die Menschen opferte. Auch das
mittlerweile fast vergessene Osterlachen, also das öffentliche, laute Lachen
als Ausdruck der Freude über Jesu Auferstehung, gehört unter diese Überschrift.
Prozession Abstinenz
Dankopfer Osterbäuche
Es ist in vielen Kulturen ein Symbol für erwachendes Leben. Also wurde es im
Christentum zum Zeichen neuen Lebens durch die Auferstehung Jesu von den Toten.
Daher steht es am Auferstehungsfest, dem Osterfest, im Mittelpunkt der Osterbräuche.
Feigenblatt Lamm
Osterkerze Osterei
In den christlichen Kirchen ist die Kerze mit ihrem Licht ein Symbol für Jesus.
Diese spezielle Kerze ist es in besonderem Maße. Ihr Licht verdeutlicht, dass
Jesus von den Toten auferstanden ist. Sie ist verziert mit einem Kreuz als
Zeichen für Jesus, mit fünf roten Wachsnägeln als Zeichen für seine fünf
Wunden. Die Buchstaben Alpha und Omega als erster und letzter Buchstabe des
griechischen Alphabets verdeutlichen, dass Jesus von Anfang bis zum Ende
herrscht. Zusätzlich zeigt die aktuelle Jahreszahl, dass er auch in der
Gegenwart anwesend ist. In der katholischen Kirche ist es fester Brauch, diese
große Kerze in der Osternacht feierlich zu segnen. Sie wird dann in der
gesamten Osterzeit, also bis zum Pfingstfest in jeder Messe entzündet.
In evangelischen Kirchen pflegt man diesen
Brauch ebenfalls, wenn er auch nicht überall
verbreitet ist. Nach der Osterzeit brennt diese Kerze zu jeder Taufe; an ihr
wird die Taufkerze entzündet.
Ewiges Licht Taufkerze
Osterkerze Weihrauch
Siehe auch: Kerze
Es ist das älteste christliche Fest. Aus dem jüdischen Passahfest entwickelte es
sich. Schon im zweiten Jahrhundert sind solche christlichen Passahfeiern
bezeugt. Aus zwei aufeinanderfolgenden Feiertagen besteht dieses bedeutende
Fest, das wir jährlich aus Freude über die Auferstehung Jesu von den Toten feiern.
Karfreitag
Pfingsten
Fronleichnam Ostern
Ostern
feiern wir stets am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond des Frühlings. Es
ist also ein beweglicher Termin, der auf dem Konzil von Nicäa im Jahre 325
festgelegt wurde. Für die Herkunft
der Bezeichnung Ostern gibt es verschiedene Theorien, sie sind aber alle
umstritten, sodass die wirkliche Bedeutung des Wortes wohl unbekannt bleibt.
Siehe auch: Ostertermin
Unsere Feste im Laufe des Jahres können wir in bewegliche und unbewegliche
aufteilen. Die beweglichen ändern jährlich ihren Termin. Sie hängen aber
zumeist von diesem bedeutenden beweglichen Termin ab. Auf dem Konzil von Nicäa
im Jahre 325 einigte man sich auf ihn, und so liegt er seither auf dem Sonntag
nach dem ersten Frühlingsvollmond. Dieser Termin kann also nicht vor dem 22. März
und nicht nach dem 25. April liegen. Dazwischen ist jedes Wochenende möglich.
Pfingstfest
Ostertermin
Weihnachten Julianische Kalender
Zum Seitenanfang
|