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Im Alten Testament ist er an mehreren Stellen als Götze genannt. Immer wieder blühte
der alte Kult um diesen Fruchtbarkeitsgott auf. Insbesondere Bauern und
Hirten beteten ihn an und übertraten so das erste Gebot "Du sollst keine anderen Götter haben".
Sie glaubten, er sei der Besitzer der einzelnen Tiere, Bäume, Berge, Quellen,
er wohne in ihnen und sei für ihre Gesundheit und ihr Gedeihen zuständig.
Baal Zion
Luzifer Qumran
Diese Stadt am Fluss Euphrat im heutigen Irak war lange vor unserer
Zeitrechnung die Hauptstadt eines sehr reichen, kulturell und
wissenschaftlich hoch entwickelten Landes. Unvergessen jedoch wurde sie
durch einen Bericht im 1. Buch Mose (Genesis 11, 1-9). Hier wird
beschrieben, wie Menschen in Größenwahn begannen, einen Turm zu bauen,
der bis in den Himmel reichen sollte.
Doch Gott wollte einen solchen Hochmut nicht zulassen. Er verwirrte die Sprache der Bauleute, sodass das
Projekt unvollendet blieb. Dies ist der Ort dieses Geschehens.
Sodom Babel
Euphrat Eden
Lange vor unserer Zeitrechnung und über mehrere
Jahrtausende existierte dieses mächtige Reich im vorderen Orient. Es gilt
als Wiege der menschlichen Kultur. Die Schrift wurde hier erfunden, die
Mathematik, die Sternkunde, der Ziegelstein und vieles mehr. Es lag an den
Flüssen Euphrat und Tigris. Heute liegt der Irak im Kern dieses
Landstrichs.
In der Bibel spielt dieses Reich mehrfach eine Rolle. Hier
war das Paradies, aus dem Adam und Eva vertrieben wurden; hierhin wurden
die Israeliten verschleppt und hier gefangen gehalten, nachdem der König
Nebukadnezar II. ihr Land überfallen hatte. In der Hauptstadt dieses
Landes versuchte man vergeblich einen Turm zu bauen, der bis in den Himmel reichen sollte.
Ägypten Palästina
Patmos Babylonien
Zuerst ist die Gegend von Babylonien vermutlich im 5. Jahrtausend v. Chr. besiedelt worden.
Das Reich erlebte unter
König Nebukadnezar II. (605-562) seine Blütezeit. 539 wurde das
Babylonische Reich vom Perserkönig Cyrus besiegt und zur persischen Provinz.
Etliche Bücher des Alten Testaments berichten über diesen schrecklichen Abschnitt in der
Geschichte des Volkes Israel. Was war geschehen? Der babylonische König
Nebukadnezar II. fiel im Jahre 597 v. Chr. mit seinen Truppen in das Land
der Israeliten ein, zerstörte Jerusalem samt Tempel und begann, die Menschen nach Babylon zu verschleppen.
Über 60 Jahre waren sie fern der Heimat, schwankten zwischen Hoffnung und Verzweiflung und fragten sich,
womit sie diese Qual verdient hätten. Dies ist der Name für diese
Leidenszeit. Sie wird auch Exil oder Verbannung genannt.
Totenreich
Fegefeuer Babylonische Gefangenschaft Sinai
Im ersten Buch Mose (Genesis) wird berichtet, dass die Nachfahren Noahs in
Babylonien einen Turm errichten wollten, der bis in den Himmel reichen
sollte. Gott wurde wegen dieser Anmaßung zornig und bewirkte, dass die
Menschen, die bisher alle dieselbe Sprache hatten, sich nicht mehr
verstanden. Sie mussten daher den Turmbau abbrechen und verstreuten sich
mit ihren verschiedenen Sprachen über die ganze Welt. Dies ist die Strafe für den Größenwahn.
Exil Babylonische Sprachverwirrung
Sinai Babylonische Gefangenschaft
Bach, Johann Sebastian
1685 wurde er geboren. Mit 15 wurde er Chorknabe in Lüneburg. Bevor
er 1750 fast erblindet starb, war er über 27 Jahre lang Kantor an der Thomaskirche in Leipzig.
In Leipzig an der Thomaskirche entwickelte er sich zu einem außerordentlichen
Orgelspieler und Komponisten. 20 Kinder hatte er aus zwei Ehen. Vier Söhne
wurden ebenfalls als Komponisten bekannt. Er gilt als größter Kirchenmusiker aller Zeiten.
Gerhart, Paul
Klepper, Jochen Bach, Johann Sebastian Luther, Martin
Bachs Söhne, die ebenfalls bedeutende Komponisten wurden, sind: Wilhelm Friedemann Bach,
Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Christoph Friedrich Bach und Johann
Christian Bach. Bachs bekanntestes geistliches Werk ist die Matthäuspassion.
Es ist eine kirchlich-diakonische Einrichtung, die auf Bahnhöfen den Reisenden
hilft, die in Not geraten sind. Es gibt diese Einrichtung von der
katholischen sowie von der evangelischen Kirche. Man erkennt diese Helfer an ihren weißen Armbinden.
Binnenschiffermission Heilsarmee
Diakonisches Werk Bahnhofsmission
Das ist ein kostbares, wohlriechendes Harz mit heilender Wirkung. Es wird aus
verschiedenen Bäumen gewonnen, die in arabischen Ländern sowie in Mittelamerika
und Südamerika wachsen. Schon im Alten Testament wird berichtet, dass man
es für religiöse und medizinische Salbungen benutzte.
In der katholischen Kirche wird es dem Öl beigemischt, mit dem die Kinder nach
der Taufe gesalbt werden. Es ist sicherlich das bekannteste Salböl.
Weihwasser Schalom
Hostie Balsam
In der Bibel sind die heiligen drei Könige keine Könige,
sondern namenlose Weise aus dem Morgenland. Im Laufe der Geschichte machte
man Könige daraus, und im 8. Jahrhundert dachte man sich schließlich
Namen für sie aus. Dies ist einer von ihnen, neben Caspar und Melchior.
Balthasar Zebaoth
Kind Ezechiel
Schon im Alten Testament wird so das härteste Urteil bezeichnet, das über
einzelne Menschen, über Gruppen oder auch ganze Städte ausgesprochen
wurde, wenn sie gegen Gottes Gesetze lebten. Verkündete ein Prophet im
Auftrag Gottes dieses Urteil, so wurden die betroffenen Menschen zumindest
aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Doch oftmals wurden ihre Wohnorte in
Brand gesteckt und sie selbst und ihre Tiere mit dem Schwert getötet.
Diese Strafe gibt es in der katholischen Kirche noch heute, zumindest dem
Namen nach. Sie bedeutet den Ausschluss aus der kirchlichen Gemeinschaft, also die Exkommunikation.
Exil Bann
Fluch Opfer
Der kleine Bann bedeutet den zeitlich begrenzten Ausschluss von den Sakramenten.
Der große Bann ist der zeitlich unbegrenzte Ausschluss aus
Kirche und aus dem Schutz Gottes. Er nimmt alle Rechte und macht vogelfrei.
Nur der Papst kann den Bann aussprechen. Prominente Persönlichkeiten,
die mit dieser Strafe belegt wurden, sind Jeanne d’Arc und Martin Luther.
Siehe auch: Exkommunikation
Dies ist keine Sekte, das muss man betonen. Es sind evangelische Christen, die sich zu
Gemeinden zusammenfinden, in denen keine Kinder getauft werden. Getauft
wird erst zur Zeit der Pubertät oder noch später. Der Täufling soll
sich selbst entscheiden, die Taufe wünschen und sich zum Glauben
bekennen. Bei der Taufe wird er dann ganz untergetaucht. Diese Gemeinden
sind vor allem in den USA verbreitet; doch auch in Deutschland gibt es sie in fast jeder Stadt.
Quäker Protestanten
Calvinisten Baptisten
Ihren Namen haben die Baptisten von dem griechischen
Wort baptismós, das zu deutsch Taufe heißt. Die Baptisten sind eine
evangelische Freikirche. Das heißt, sie sind zwar
evangelisch, gehören aber nicht einer Landeskirche an.
Die erste Baptistengemeinde wurde 1609 in Amsterdam gegründet; in Amerika gibt es sie seit
1639. Die erste deutsche Baptistengemeinde wurde 1834 von dem Kaufmann Johann Gerhard Oncken in Hamburg ins Leben gerufen.
Sie ist eine der sehr bekannten Märtyrerinnen, also eine Frau, die für
ihren Glauben starb. Genauer gesagt war sie noch ein Mädchen, als sie
sich im Jahre 306 zum christlichen Glauben bekannte. Sie lebte in der heutigen Türkei; das Gebiet gehörte zum
Römischen Reich. Die Christen wurden damals verfolgt. Doch sie ließ sich auch durch
Androhung der Todesstrafe nicht von ihrem Glauben abbringen. Schließlich
schlug ihr eigener Vater ihr zur Strafe den Kopf ab. Man sagt, dass
daraufhin der Vater vom Blitz erschlagen wurde und mitten im Winter die Kirschbäume zu blühen begannen.
Aufgrund der Strafe, die der Vater erlitt, gilt sie noch heute als
Schutzheilige für alle Situationen, bei denen es blitzt, donnert, stürmt
oder etwas explodiert. So ist sie auch die Beschützerin der Bergleute.
Madonna Barbara
Pietà Lea
Es sind Kirschbaumzweige, die am 4. Dezember
geschnitten und in warmes Wasser gestellt werden. Zu Weihnachten blühen
sie dann auf, was sehr eindrucksvoll aussieht und Glück bringen soll.
Dieser Brauch geht auf eine junge Heilige zurück, weil Kirschbaumzweige
aufblühten, als sie als Märtyrerin starb. Nach ihr sind die Zweige benannt.
Barbarazweige Palmenzweige
Kopten Zedern
Eine schirmlose, flache Kopfbedeckung. Sie gehört zur
Amtstracht evangelischer Pfarrer. Doch sie ist auch Teil der Uniform in manchen militärischen Einheiten.
Kollekte Dogma
Beffchen Barett
Eine bekannte Sondereinheit der US-Armee, die Green Baretts, ist nach dieser
charakteristischen Kopfbedeckung benannt.
Das ist wohl die bedeutendste kirchliche Erklärung des 20. Jahrhunderts. Sie entstand 1934 in
Wuppertal-Barmen. Darin wird betont, dass in der Kirche nur Gottes Wort
und nicht politische Macht herrschen darf. Diese Erklärung wurde zur
Grundlage des kirchlichen Kampfes gegen das Dritte Reich und gegen den
Teil der Kirche, der sich Hitler und seiner wahnsinnigen Ideologie anschloss.
Augsburger Bekenntnis Präses
Barmer Theologische Erklärung Credo
Die Barmer Theologische Erklärung wurde im Jahr
1934 von der 1. Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche einstimmig verabschiedet. Offiziell trägt sie den
Namen „Theologische Erklärung zur gegenwärtigen Lage der Deutschen
Evangelischen Kirche“. Die klaren Worte dieser sechs Thesen waren
notwendig geworden, um die Kirche in Deutschland vor dem Einfluss der
nationalsozialistischen Ideologie zu schützen und sich von den
nationalsozialistischen Deutschen Christen abzugrenzen, die z. B. den
irrsinnigen Anspruch hatten, die Bibel von jüdischen Einflüssen zu säubern.
Die Deutschen Christen wollten daher das Alte Testament abschaffen.
Wir Christen sind von Gott beauftragt, Gutes für andere
Menschen zu tun. Wir tun das einerseits, indem wir für sie beten.
Andererseits suchen wir Möglichkeiten, Geld für Bedürftige
aufzutreiben. Dazu veranstalten Gemeinden solche Märkte und verkaufen Güter,
die oftmals von Gemeindegruppen gesammelt oder gebastelt wurden. Die
Bezeichnung für diese Wohltätigkeitsveranstaltung
kommt aus dem orientalischen Bereich; dort bedeutet dieses Wort „Markt“.
Christkindlmarkt Caritas
Hymnus Basar
Es ist eine Kirche, die aus einem Mittelschiff und zusätzlichen Seitenschiffen besteht. Doch diesen Namen
trägt sie nur, wenn das Mittelschiff weitaus höher ist als die
Seitenschiffe und es Fenster über den Dächern der Seitenschiffe hat.
Nach Anerkennung des Christentums im Römischen Reich wurden in dieser
Weise die ersten Kirchen gebaut. Es gibt diese Kirchbauten also seit dem 4. Jahrhundert.
Basilika Kapelle
Tempel Diözese
Basiliken hießen die römischen Markt- und
Gerichtshallen. Die Christen bauten ihre ersten Kirchen nach diesem
Vorbild, um zu zeigen, dass diese Gebäude in erster Linie Versammlungsräume sind.
Das Alte Testament berichtet, dass sie ein Kind von König David bekam, obwohl sie mit Uria, einem Soldaten in Davids
Armee, verheiratet war. David hatte sich in diese junge Frau verliebt und
sie verführt, während ihr Mann an der Front kämpfte. Als sie schwanger wurde, ließ David ihren Mann Uria töten,
indem er ihn bei einer Schlacht in die vorderste Frontreihe stellen ließ.
Das erste Kind, das sie von David bekam, starb. Das zweite, Salomo, wurde
Nachfolger Davids auf dem Königsthron.
Bathseba Katharina von Bora
Ninivé Elisabeth
Die Geschichte der Bathseba finden wir im 2. Buch
Samuel des Alten Testaments
In den christlichen Kirchen ist es selbstverständlich, dass ein Kreis gewählter Personen
ehrenamtlich die Gemeinde leitet. Einigen aus diesem Leitungsgremium
werden spezielle Aufgaben übertragen. Eine solche Aufgabe ist die
Aufsicht über die Gebäude der Gemeinde. Dies ist in einigen
evangelischen Kirchen die Bezeichnung für die Person, die ehrenamtlich diese spezielle Aufgabe wahrnimmt.
Liturg Lektor
Vikar Baukirchmeister
In der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche im
Rheinland und in der Lippischen Landeskirche gibt es
den Titel Baukirchmeister bzw. Baukirchmeisterin. Ein
Kirchmeister kann die Finanzen und die Bauangelegenheiten der Gemeinde
betreuen. In größeren Gemeinden ist das Amt des Kirchmeisters geteilt.
Man beruft für jeden Bereich eine Person, also einen Finanzkirchmeister und einen Baukirchmeister.
Auf der Seite der Evangelischen Kirche im Rheinland findet man die Liste
der Aufgaben
des Baukirchmeisters.
In der Mitte des Gartens Eden (Paradies) standen
zwei Bäume. So wird im ersten Buch Mose (Genesis 2,9) gleichnishaft erzählt.
Dieser Baum ist einer von ihnen. Er stand neben dem Baum des Lebens. Während
Adam und Eva vom Baum des Lebens essen durften, sollten sie die Früchte
dieses Baumes nicht anrühren. Eva allerdings ließ sich von der Schlange
überreden und hoffte, diese Äpfel gäben ihr die Fähigkeit, wie Gott das
Gute und das Böse erkennen zu können. Sie hoffte also, die Früchte
dieses Baumes gäben ihr unbegrenzte Erkenntnis.
Baum der Erkenntnis Zeder
Baum des Lebens Barbarazweige
m ersten 1. Buch Mose, im 2. Kapitel, steht gleichnishaft, dass in der Mitte
des Paradieses (Garten Eden) zwei Bäume standen. Dies ist einer von
ihnen. Er stand neben dem Baum der Erkenntnis. Seine Früchte durften die
ersten Menschen essen. Sie bewirkten ewiges Leben. Nachdem Adam und
Eva aus dem Paradies vertrieben waren, hatten sie keinen Zugang zu diesem
Baum mehr und hatten somit für sich und ihre Nachkommen die Unsterblichkeit verspielt.
Baum der Erkenntnis Baum des Lebens
Myrrhe
Weihnachtsbaum
Dieses Wort ist neben Satan und Luzifer ein weiterer, allerdings veralteter Begriff für
den Teufel. Im Neuen Testament gilt er als Anführer der bösen Geister.
Im Alten Testament wird er als Götze beschrieben, der Baal-Sebub hieß.
Zu Deutsch bedeutet dies „Herr der Fliegen“.
Beelzebub Sodom
Dämon Exorzist
Im Alten Testament finden wir den Beelzebub in 2 Könige 1,2. Im NT ist er bei Matthäus
12,24 erwähnt. Baal-Sebub war eine Gottheit der Philister, die im Sommer die Fliegenplage kommen ließ und dann
wieder davon befreite.
Siehe auch: > Satan
Vergleichbare Begriffe sind Begräbnis, Beisetzung, Bestattung. So
nennt man es, wenn der Leichnam eines verstorbenen Menschen im
Rahmen einer Trauerfeier zur letzten Ruhe in die Erde gelegt wird.
Einäscherung Wiedergeburt
Seebestattung Beerdigung
Siehe auch: Begräbnis / Erdbestattung
Zum Thema Begräbnisfeier haben wir ein gesondertes Portal im Netz. Da finden Sie Informationen zur Vorbereitung und
Gestaltung der Beerdigung /
Trauerfeier sowie Anregungen, Sprüche, Lesungstexte, Lieder.
Dies ist der weiße Kragen, den evangelische
Geistliche über dem Talar am Hals tragen. Er hat die Form von zwei
rechteckigen Stoffstücken, die länglich vorn am Hals hängen. In den
meisten protestantischen Kirchen gehört dieses kleine Teil fest zur
Amtstracht der Geistlichen. In wenigen Regionen wie um Hamburg oder
Augsburg wird statt dessen eine Halskrause getragen.
Barett Lepra
Soutane Beffchen
Je nach Konfession sind die beiden rechteckigen Flecken,
aus denen das Beffchen besteht, unterschiedlich weit
geöffnet. So sind sie in der reformierten Kirche ganz zusammengenäht, in
der unierten halb geöffnet und in der lutherischen weit geöffnet. Doch
als das Beffchen im 17. Jahrhundert eingeführt wurde, hatte es nicht den
Sinn, die Konfession anzuzeigen. Es sollte lediglich den Talar vor den
Barthaaren schützen, die das teure Kleidungsstück angriffen und verschmutzten.
Siehe auch: > Halskrause
Vergleichbare Bezeichnungen sind Beerdigung,
Beisetzung, Bestattung. So nennt man es, wenn der Leichnam eines verstorbenen Menschen in das Grab gelegt wird.
Friedwald
Seebestattung
Urnenbeisetzung Begräbnis
Siehe auch: > Beerdigung >
Bestattung
> Beisetzung
Diese Bezeichnung ist offiziell nicht korrekt, aber noch sehr verbreitet. Bezeichnet werden damit Arbeitsstätten
für Menschen, die körperlich, geistig oder psychisch so beeinträchtigt
sind, dass sie keine Chance auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt haben. Diese
kleinen, speziellen Betriebe sind häufig in Trägerschaft der Kirchen.
Aktion Sühnezeichen Bahnhofsmission
Behindertenwerkstatt Notfallseelsorge
Die richtige Bezeichnung ist nicht
Behindertenwerkstatt, sondern "Werkstatt für Menschen mit Behinderungen", abgekürzt WfbM.
So nennt man es, wenn jemand seine Schuld und sein
Versagen vor Gott bekennt. Dieses Bekenntnis kann ganz privat und konkret
bei einer geistlichen Person geschehen. Die Sünden können aber auch
gemeinsam im Gottesdienst, also öffentlich und allgemein bekannt werden.
In der katholischen Kirche ist dieses Schuldbekenntnis eines der sieben Sakramente.
Sühne
Katechese
Verleumdung Beichte
Martin Luther lehnte jeden Beichtzwang ab. Freiwillig, wie zum Gottesdienst und zum
Abendmahl, soll der Mensch kommen. Dietrich Bonhoeffer schrieb in seiner
Schrift Gemeinsames Leben: „Schuld macht einsam und isoliert die
Menschen voneinander und von Gott. Das Bekenntnis der Schuld ist die
Grundlage für neue Gemeinschaft mit den Menschen und Gott.“ Die
Beichte, das Schuldbekenntnis, ist also auch in der evangelischen Kirche von Bedeutung.
Unter der Überschrift Rüstgebet erklären wir die liturgische Tradition des
Bußakts, Bußgebets, der allgemeinen Beichte im christlichen Gottesdienst.
Geistliche Personen wie Priester, Pfarrerinnen, Pfarrer sind verpflichtet, über das, was man ihnen im
Vertrauen sagt, Stillschweigen zu bewahren. Kein Seelsorger, keine
Seelsorgerin darf zu einer Aussage gezwungen werden – bei der Polizei
nicht und selbst vor Gericht nicht. Die Verpflichtung zur unbedingten
seelsorglichen Verschwiegenheit ist gesetzlich geschützt und seit dem frühen
Mittelalter bekannt. Dies ist der offizielle Name für diese Geheimhaltungspflicht.
Interkommunion Beichtgeheimnis
Blasphemie Handauflegung
Es ist eine kleine Örtlichkeit in Kirchen, wo Gläubige ganz privat und unter
Ausschluss der Öffentlichkeit einem Priester ihre Schuld und ihr Versagen
beichten können. Damit bei dieser sogenannten Ohrenbeichte der Beichtende
auch gegenüber dem Beichtvater anonym bleibt, sprechen beide durch ein
engmaschiges Gitter zueinander. Da in der evangelischen Kirche diese Form
der Beichte nicht praktiziert wird, findet man solche „Holzhäuschen“ in katholischen Kirchen.
Tabernakel Ave Maria
Beichtstuhl Hostie
Es ähnelt dem Wort Mitleid im Klang und in der Bedeutung. Das verstand man auch lange
Zeit darunter. Erst vor etwa einhundert Jahren wurde es zur Bezeichnung für
das Mitgefühl, das man trauernden Personen ausdrückt.
Beileid Seligpreisungen
Oratorium Kommunion
Es ist das Einsenken eines Sarges zur letzten Ruhe
in das Grab. Auch die gesamte Trauerfeier wird so genannt. Vergleichbare
Bezeichnungen sind Begräbnis, Beerdigung oder Bestattung. Doch wenn ein
Mensch eingeäschert ist und man die Urne in die Erde bettet, spricht man
nicht von Begräbnis oder Beerdigung; dann ist dieser Begriff der richtige.
Auszug Aussetzung
Exodus Beisetzung
Sieh auch: Begräbnis / Beerdigung
/ Erdbestattung / Bestattung
/ Urnenbeisetzung
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