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Dies war das erste Kind, das Adam und Eva zeugten. Dieser
Sohn wurde Bauer. Er hatte einen Bruder, der Schäfer war. Den erschlug er aus
Eifersucht, weil er annahm, dass Gott den Bruder mehr liebte als ihn.
Abel Benjamin
David Kain
Wir finden die Geschichte von Kain und Abel und dem
Brudermord aus Eifersucht in Genesis 4,1-16. Um Kain nach dem Mord vor der üblichen
Blutrache zu bewahren, machte Gott ihm ein Zeichen, das Kainsmal. Noch heute
nennt man ein Schandmal so. Wir sehen an der biblischen Geschichte, dass das
Kainsmal gleichzeitig ein Schutzmal war.
Diese Berufsbezeichnung kommt im Alten Testament häufig
vor. Es sind Männer, die im Orient auf die Zimmer, also die Kammern aufpassen,
in denen Frauen schlafen. Diese Haremswächter sind Eunuchen, auch Kastraten
oder Verschnittene genannt. Sie haben aufgrund der besonderen Vertrauensstellung
zumeist großen Einfluss und verwalten auch die Finanzen der Herren. Also wurde
dieser Begriff oft mit „Beamter“ oder „Finanzverwalter“ übersetzt. Bei
uns heißen die Finanzverwalter der Städte noch heute so.
Kämmerer Psalmist
Dechant Richter
Eunuchen durften seit jeher und auch zur Zeit des Neuen Testaments nicht an
Gottesdiensten teilnehmen. Dieses Gesetz finden wir auch im 5. Buch Mose 23,2. Daher
wird es als besonderes Ereignis beschrieben, dass Philippus einen von ihnen
taufte (Apostelgeschichte, Kapitel 8).
Siehe auch: Eunuch
Im Alten Testament steht, dass Gott Abraham befahl, seine Heimat Mesopotamien zu verlassen und in
ein neues Land zu ziehen. Später rief Gott Mose auf, mit seinem Volk aus Ägypten
zu fliehen. Auch ihm verspricht er ein Land. Beide Male bezieht sich das
Versprechen einer neuen Heimat auf dieses Land. Heute nennt man es Israel. Doch
dies ist der Name des „Gelobten Landes“ im Alten Testament.
Reich Gottes Kanaan
Morgenland Heiliges Land
Abraham fand das Land
Kanaan. Jakob und seine Sippe verließen es aber wieder aufgrund der
Hungersnot um 1700 v. Chr. Josua, Moses Nachfolger, zog dann endlich um 1230 v.
Chr. wieder über den Jordan in Kanaan ein. Geographisch gesehen ist es der
westliche Teil Palästinas, diesseits des Jordans. In 4 Mose 34 finden wir eine
genaue Angabe der Grenzen des Landes Kanaan.
Einerseits ist dies ein Sammelbegriff für die
biblischen Bücher und auch für Zusammenstellungen heiliger Schriften anderer
Religionen. Andererseits bezeichnet dieser Begriff die Liedform, bei der nicht
alle Sängerinnen und Sänger gemeinsam beginnen, sondern nacheinander
einsetzen, obwohl sie denselben Text und dieselbe Melodie singen. Es gibt solche
Lieder für zwei bis sechs Stimmen, und am Schluss des Gesanges steht jede
Stimme an einer anderen Stelle.
Kanon
Kirchenlied
Heilige Schrift Schoah
Kanon bedeutet Maßstab oder Norm. Die Bibel wurde von Konzilien im 4. Jahrhundert
zusammengestellt. Dabei fragte man sich z. B., welche der vielen damals
existierenden Evangelien und Briefe zum Kanon gehören, also zur christlichen
Norm. Die katholische Bibel beinhaltet etliche Bücher, die evangelische
Christen nicht kennen. Die christlichen Kirchen haben also einen
unterschiedlichen Kanon, um nicht zu sagen, eine unterschiedliche Bibel.
Dies ist einerseits die kirchliche Bezeichnung für
den vierten Sonntag nach Ostern. Er wird auch Singesonntag genannt. Musik und
Gesang bilden an diesem Sonntag den Mittelpunkt. Andererseits sind dies
mehrteilige Musikstücke für Gesangstimmen und Instrumentalbegleitung durch ein
kleines Orchester. Besonders von Bach sind solche Musikstücke bekannt. Ob
Singesonntag oder Musikstück, es geht bei diesem Begriff um das Singen, Lateinisch cantare.
Kanon Kantate
Choral Konkordat
Der Sonntag Kantate ist nach dem Psalm 98, 1 benannt: „Singet dem Herrn ein neues
Lied“ (Cantate domini). Das ist der Psalm des Sonntags Kantate.
Dieses Wort ist Lateinisch und bedeutet
eigentlich nichts anderes als Sänger bzw. Sängerin. Früher, als noch keine
Orgeln den Gemeindegesang begleiteten, waren dies die Vorsänger. Heute ist es
ein Titel, den die evangelischen Kirchen besonders hervorragenden Chorleitern
und Organisten als Berufsbezeichnung verleiht. Der bekannte Kirchenmusiker
Johann Sebastian Bach trug diesen Titel.
Sanctus Kardinal
Kirchmeister Kantor
Neben Altar, Lesepult und Taufbecken ist dies ein Ort
in der Kirche, an dem die Geistlichen während des Gottesdienstes agieren. Damit
das Gesagte auch ohne Verstärkeranlage gut verstanden wird, ist dieser Ort in
die Nähe der Zuhörer gebaut und so erhöht, dass er oft nur über eine Treppe
erreichbar ist. Von hier aus halten die Geistlichen stehend die Predigt.
Altar Empore
Kanzel Ambo
Dies ist ein Gebäude oder ein Teil eines Gebäudes, in dem Andachten gehalten werden. Diese Bauwerke
beinhalten also einen Altar und Sitzplätze, sind aber üblicherweise kleiner als Kirchen.
Kapelle Dom
Rosenkranz Sakristei
Das Wort Kaplan kommt von Kapelle. Ein Kaplan war der, der in der Kapelle die Andacht hielt.
Früher war Kapelle eine Bezeichnung für Räume, in denen Reliquien aufbewahrt wurden.
Von einem im Mittelalter allseits bekannten Reliquienschrein, in dem der Mantel
des Heiligen Martin aufbewahrt wurde, stammt der Begriff. Auf Italienisch ist
cappa der Mantel und capella der kleine Mantel.
In dieser antiken Stadt lebten die Brüder Petrus und Andreas als Fischer,
bevor sie Jesu erste Jünger wurden. Einige Ruinen
dieser Stadt in Palästina, am See Genezareth, sind erhalten. Jesus hielt sich
hier gern auf. Die Stadt wird in den Evangelien sein „zuhause“ (Markus 2,1)
und „seine Stadt“ (Matthäus 9,1) genannt. Bekannt wurde sie besonders, weil
ihn hier ein Hauptmann um die Heilung seines Knechtes bat (Matthäus 8,5).
Philippi Kapernaum
Diaspora Vatikan
Diese Amtsbezeichnung katholischer Geistlicher ist aus
der Kirchengeschichte zu verstehen, denn ihr Wirkungskreis war die Kapelle,
wogegen der Gemeindepfarrer in der Pfarrkirche agierte. Es ist heute der Titel
katholischer Priester, die zwar geweiht sind, aber noch keiner eigenen Pfarrei
vorstehen. Sie unterstützen einen Gemeindepfarrer.
Pater
Klerus
Superintendent Kaplan
Vom Lateinischen Wort für „vorzüglich“ kommt dieser hohe Titel
katholischer Würdenträger. Vorzügliche heißen sie nicht, weil ihre
Arbeit ausgezeichnet ist, sondern weil sie den Vorzug haben, dem Papst am nächsten
zu sein. Sie werden von ihm berufen und stehen in der Rangfolge direkt unter
ihm, über den Bischöfen. Ein neuer Papst wird von ihnen gewählt. Mit
Eminenz werden sie korrekt angesprochen.
Kardinal Kantor
Abt Psalmist
Das lateinische Wort für vorzüglich ist cardinalis.
Die liturgische Farbe für diesen Tag ist schwarz, die Farbe der Trauer. Es ist der Gedenktag
der Kreuzigung Jesu. In evangelischen Bundesländern ist dieser Freitag vor Ostern staatlicher Feiertag.
Sabbat Fronleichnam
Fastnacht Karfreitag
Die Silbe „Kar“ vor Karfreitag und Karwoche kommt vom alten deutschen Wort „karen“,
was weinen bzw. klagen bedeutet.
Auf dem Berg Karmel in Israel versammelten sich schon im frühen Mittelalter
Eremiten. Im 12. Jahrhundert entstand daraus ein Bettelorden. Auf dieser
Grundlage entwickelte sich dann auch ein Nonnenorden. Dieser Frauenorden wurde
besonders bekannt. Bedeutende Persönlichkeiten waren Theresia von Ávila sowie
die Heilige Theresa von Lisieux.
Vikarinnen
Karmelitinnen
Kirchenmusikerinnen Präludium
Bevor am Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt, wollen die Menschen schon seit
Jahrhunderten noch einmal ausgiebig essen, trinken und feiern. Außerdem wollte
man die verderblichen Vorräte vernichten. So entstand diese Zeit, die zunächst
unter dem Namen Fastnacht auf die Nacht vor Aschermittwoch begrenzt war. Sie
weitete sich immer wieder aus und beginnt heute schon am 11. November.
Fastenzeit Karneval
Passionszeit Kasualien
Das Wort kommt entweder vom lateinischen „carne vale“, was „Fleisch ade“ heißt,
oder von „carrus navalis“, was so viel wie „Meereskarren“ oder besser
„Schiffe auf Rädern“ heißt. Diese fuhren bei den Umzügen durch die
Straßen weil die Schifffahrt nun nach der Winterzeit, wieder begann und weil Schiffe
auf den Straßen ein Zeichen für die verkehrte Welt sind, die am Aschermittwoch untergeht.
So heißt der Samstag zwischen Karfreitag und Ostern.
Letzte Ölung Karsamstag
Halloween Altjahrsabend
In etlichen südeuropäischen Ländern wird diese
Woche „Heilige Woche“ genannt. Mit ihr endet die Passions- bzw. Fastenzeit
und sie bildet gleichzeitig ihren Höhepunkt. Diese Woche beginnt mit dem
Palmsonntag, beinhaltet den Gründonnerstag sowie den Karfreitag und endet mit
dem Karsamstag. Der Name dieser besonderen Woche im Verlauf des Kirchenjahres
kommt vom alten deutschen Wort karen, was klagen heißt.
Woche der Brüderlichkeit Allerseelen
Friedensdekade Karwoche
Schon zur Zeit des Alten Testaments widersprach
dieser medizinische Eingriff göttlichem Gesetz. Er war weder bei Männern noch
bei Tieren erlaubt. Dennoch wurde er immer wieder aus verschiedenen Motiven
vollzogen, freiwillig und unfreiwillig. Schon früh in der Christenheit nahmen Mönche
diese Verstümmelung an sich selbst vor, um sich von quälenden sexuellen Wünschen zu befreien.
Da im Mittelalter Frauen nicht in Kirchenchören singen durften,
entfernte man bei Jungen die Hoden, damit sie nicht in den Stimmbruch kamen und
so die notwendigen Sopranstimmen abdecken konnten. Bis die Kirche sehr spät
diese Praxis verbot, erfreuten sich über Jahrhunderte auch Päpste an den
weiblichen Stimmen dieser verstümmelten Knaben und Männer. Früher nannte man
es Entmannung oder Verscheidung; heute ist dies der korrekte Begriff für die
Entfernung der Hoden bei Männern und Tieren.
Beschneidung Kastration
Absolution Steinigung
Seit Jahrtausenden wurden im Orient Eunuchen als Haremswächter eingesetzt. Da sie
aufgrund ihrer mangelnden sexuellen Interessen als sehr sachlich und vertrauenswürdig
galten, beschäftigte man in verschiedenen Staaten, wie im alten Ägypten oder
im byzantinischen Reich, fast ausschließlich Kastraten als Beamte. Unser
Begriff Kämmerer zeugt noch davon; dies war ursprünglich der Eunuch, der auf
die Kammern der Frauen aufzupassen hatte.
Siehe auch: Kämmerer
Das sind die gottesdienstlichen Segenshandlungen,
die in die amtlichen Kirchenbücher eingetragen werden. Daher sagt man dazu auch
Amtshandlungen. Dazu gehören insbesondere die Taufe, die Trauung, die
Beerdigung. Dies ist der gebräuchliche lateinische Name für solche besonderen
Gottesdienste. Er zeigt, dass ihnen immer ein spezieller Grund, also ein besonderer
Fall zugrunde liegt. Also kommt der Ausdruck vom lateinischen Wort für Fall, das ist Kasus.
Kasualien Kastration
Konkordanz Katechese
Siehe auch: Amtshandlung
In der evangelischen Kirche sind Katechumenen die
Jugendlichen, die mit dem Konfirmandenunterricht begonnen haben. Dies ist eine
zunehmend häufiger gebrauchte Kurzform, so etwas wie ein Kosename für die Katechumenen.
Konfis Katches
Zivis Kitas
Siehe auch: Katechumenen /
Konfirmand
Dies ist der Oberbegriff für Unterricht, bei dem
Glaubensinhalte vermittelt werden. Katechumenenunterricht und Konfirmandenunterricht gehören
insbesondere in diese Kategorie.
Katechese Einführung
Jugendweihe Kollekte
Darunter versteht man ein Lehrbuch über die
Grundlagen des christlichen Glaubens. Es beinhaltet insbesondere Lehrtexte zu
den zehn Geboten, dem Vaterunser, dem Glaubensbekenntnis, den Sakramenten, zum
Verständnis der Bibel und der Person Gottes. In den religiösen Wirren der
Reformation war es besonders wichtig, zu verdeutlichen, woran man glaubt. In
Heidelberg wurde eine solche Lehrschrift verfasst, die noch heute den Namen
dieser Stadt trägt. Bekannt sind insbesondere die Lehrschriften Martin Luthers,
die in einer kleinen und einer großen Ausgabe vorliegen.
Genfer Konfession Konkordanz
Glaubensbekenntnis Katechismus
Martin Luther schrieb seinen Kleinen Katechismus 1529 und seinen Großen Katechismus
1530. Für die reformierte Kirche gilt der Heidelberger Katechismus.
Siehe auch: Kleiner Katechismus /
Heidelberger Katechismus
Wörtlich heißt dieses aus dem Griechischen
kommende Wort: „Jemand, der unterrichtet wird.“ In der frühen Christenheit
waren dies die Erwachsenen, die sich auf die Taufe vorbereiteten. Heute sind es in der evangelischen Kirche
Konfirmanden, die am Anfang der Unterrichtszeit
stehen, also im ersten der beiden Unterrichtsjahre.
Presbyter Methodisten
Quäker Katechumenen
Siehe auch: Katches / Konfirmanden
Sie selbst bezeichneten sich als Orden; die Kirche verfolgte sie aber als Sekte. Aus ihnen
entstand im 11. Jahrhundert die größte religiöse Bewegung des Mittelalters.
Ausgehend von Südfrankreich verbreitete sie sich schnell in Europa. Diese
Glaubensrichtung ließ Frauen als Priesterinnen zu; gepredigt wurde in der
Landessprache, also nicht in Latein, und der Reichtum der Kirche wurde
kritisiert. Die katholische Kirche gründete eigens die Inquisition, um diese
neue Kirche zu vernichten, was bis zum 14. Jahrhundert auch gelang. Ihren Namen
hatte die Bewegung vom griechischen Wort katharós, was rein heißt. Nach ihr
wurden schließlich alle religiösen Abweichler Ketzer genannt.
Katharer Kopten
Konfis Jesuiten
Siehe auch: Inquisition /
Ketzer
Geboren wurde diese Frau am 29. Januar 1499; sie starb am 20.
Dezember 1552 in Torgau. Genannt wurde sie „Die Lutherin“. Gemeinsam mit
Martin Luther hatte sie sechs Kinder. 1525 hatte er diese Nonne zur Ehefrau genommen.
Bathseba
Barbara
Katharina von Bora Fatima
In Deutschland nennt man diese besonderen Kirchen, die Sitz eines Bischofs
sind, eher Dom oder Münster. In den angelsächsischen und romanischen Ländern
wie Frankreich und England ist dagegen diese Bezeichnung verbreitet.
Kolumbarium Kathedrale
Visitation Felsendom
Laien werden in der katholischen Kirche alle Gläubigen
genannt, die keine Priester sind. Seit 1848 treffen sich die Laien in
Deutschland regelmäßig zu einer Großveranstaltung. Dies ist der Name für
dieses Laientreffen. Es ist das katholische Pendant zum Evangelischen Kirchentag.
Kirchentag Woche der Brüderlichkeit
Katholikentag Gastfreundschaft
Im Jahre 2003 fanden der Katholikentag und der
Deutsche Evangelische Kirchentag
gemeinsam als 1. Ökumenischer Kirchentag in Berlin statt. Ort des 1.
Katholikentages war Mainz im Jahre 1848.
Das Wort bedeutet „über die ganze Welt“ oder
„allumfassend“. Seit dem 2. Jahrhundert bezeichnet sich die christliche
Kirche so, um zu zeigen, dass sie keine Grenzen kennt, also Kirche für alle
Nationalitäten, Rassen und Altersstufen ist. Die Kirchen, die aus der
Reformation entstanden, und viele andere abgespalteten Kirchen übernahmen
diese Bezeichnung nicht. Also kennzeichnet dieses Adjektiv heute die
nichtreformatorischen christlichen Kirchen.
heilig katholisch
sakral uniert
Als das Christentum im römischen Reich zur
Staatsreligion wurde, gehörten alle Christen dieser Kirche an. Im 6.
Jahrhundert spaltete sich die koptische Kirche Ägyptens ab, im Jahre 1054 die
orthodoxe Kirche des Ostens, im 16. Jahrhundert die reformatorischen Kirchen und
die anglikanische Kirche. Dies ist die Mutterkirche aller christlichen
Konfessionen. Genau genommen müsste sie römische Kirche heißen, denn in Rom
hat sie immer noch ihren Sitz und hier residiert ihr Oberhaupt, der Papst.
Alt-Katholische Kirche Katholische Kirche
Unierte Kirchen Neuapostolische Kirche
Dies ist eine tiefe Schale mit einem Fuß für den sicheren Stand und einem
Zwischenstück zum Festhalten. Zusammen mit dem Teller für die Oblaten bildet
dieses gottesdienstliche Trinkgefäß das Abendmahlsgeschirr.
Ambo Sarkophag
Kelch Menorah
So wird die Gruppe von Gemeindemitgliedern
genannt, die aktiv am Gemeindeleben teilnehmen. Dieser Teil der Gemeinde besucht
regelmäßig Gottesdienste sowie Gemeindeveranstaltungen und übernimmt zumeist
auch Aufgaben zur Gestaltung des Gemeindelebens.
Kirchenkreis Kerngemeinde
Konfirmanden Kinderchor
Das Gegenteil von Kerngemeinde ist Randgemeinde.
Im Alten Testament wird Gott mit Licht verglichen. Jesus
Christus; bezeichnete sich als Licht der Welt. Also steht dieses besondere
Symbol des Glaubens als Zeichen für die Anwesenheit Gottes auf jedem Altar.
Kruzifix Rose
Bibel Kerze
Psalm 27,1: „Gott ist mein Licht und mein Heil.“ Johannes 8,12: „Ich bin das
Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis,
sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Das Licht der klugen Jungfrauen, die
dem Bräutigam entgegengehen, steht für das Himmelreich (Matthäus 25,1). Für
die Anzahl der Kerzen auf oder neben dem Altar gibt es keine Regel; zumeist sind es zwei.
Siehe auch: Osterkerze
So nannte man im Mittelalter alle Gläubigen, deren
Glaubensinhalte von denen der katholischen Kirche abwichen. Sie wurden von der
Inquisition verfolgt. Vom 11. bis zum 14. Jahrhundert waren die Katharer eine
verbreitete Glaubensgemeinschaft, die von der Kirche energisch bekämpft wurde.
Aus ihrem Namen entwickelte sich schließlich dieser deutsche Begriff für alle religiösen Abweichler.
Ketzer Reformator
Samariter Quäker
Siehe auch: Katharer
Wie überall in der modernen Welt spielen Abkürzungen
auch in der kirchlichen Sprache eine bedeutende Rolle. Dies ist die Kurzform für Kinderbibeltag.
Kibiwo Kiga
Kibita Kita
Wie überall in der modernen Welt spielen Abkürzungen
auch im kirchlichen Sprachgebrauch eine bedeutende Rolle. Dies ist die Kurzform für Kinderbibelwoche.
Kibita Kibiwo
X-Mas Ambo
Der schöne Begriff Kindergarten, der in der ganzen Welt verstanden wird,
weicht immer mehr der Bezeichnung Kindertagesstätte. Also hört man auch diese Kurzform für
Kindergarten nur noch selten.
Kiga Kigodi
Kibiwo Kita
Abkürzungen setzen sich besonders schnell bei Angeboten für Kinder durch. So
kennen wir Kiga für Kindergarten, Kibiwo für Kinderbibelwoche, Kibita für
Kinderbibeltag; und dies ist die seit Jahrzehnten bekannte Kurzform für Kindergottesdienst.
Kita Kibiwo
Kigodi Kibita
In den frühen 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben die meisten evangelischen
Landeskirchen beschlossen, auch nicht konfirmierte Kinder am Abendmahl
teilnehmen zu lassen. Die Leitungsgremien der jeweiligen Gemeinden müssen dazu
die Freigabe des Abendmahls für Kinder beschließen. Die Kinder dürfen dann
gemeinsam mit Erwachsenen am üblichen Gemeindeabendmahl teilnehmen. So sollen
sie Gelegenheit bekommen, in dieses Sakrament „hineinzuwachsen“, bevor ihnen
mit der Konfirmation die uneingeschränkte Teilnahme in eigener Verantwortung
erlaubt wird. Gesonderte Abendmahlsfeiern für Kinder sind damit nicht gemeint.
Daher müsste es heißen: "Abendmahl mit Kindern" oder "Abendmahl mit der Teilnahme
von Kindern". Dagegen hat sich dieser etwas irreführende Begriff durchgesetzt.
Agapemahl Erstkommunion
Gnadenzuspruch Kinderabendmahl
Viele Gemeinden machen von dieser Möglichkeit Gebrauch und bereiten die Kinder in den Kindergottesdiensten
und in der Schule auf die Beteiligung am Abendmahl vor.
Da die Bibel ein sehr komplexes, schwer verständliches
Werk ist, gibt es verschiedene vereinfachte Ausgaben. Die Schulbibel z. B. enthält
nur ausgewählte Bücher und Abschnitte. Daneben gibt es noch diese Form, bei
der die ausgewählten Abschnitte zudem in einfacher, erzählender Form kindgemäß dargeboten werden.
Gotteslob Kinderbibel
Offenbarung Evangelium
Ein Chor ist eine Gruppe von Menschen, die sich zusammengetan haben, um miteinander zu
singen. Für Chöre kann man verschiedene Kategorien finden. Man kann sie
unterscheiden nach der Art des Liedgutes; also gibt es z. B. Gospelchöre oder
Heimatchöre. Man kann sie einteilen nach dem Umfeld, dem die Sänger angehören;
also gibt es z. B. Kirchenchöre, Werkschöre, Knappenchöre. Auch kann man
Unterscheidungen aufgrund des Alters und Geschlechts der Mitglieder vornehmen;
so gibt es Männer- und Frauenchöre oder Jugendchöre. Dies ist nun ein Chor,
in dem Kinder Lieder mit kindgerechten Melodien und Texten singen. In vielen
Kirchengemeinden existiert ein solcher Chor.
Kinderchor Gospelchor
Kibita Hokuspokus
Dies sind Einrichtungen zur familienbegleitenden
pädagogischen Betreuung von Kindern bis zur Schulreife. Erfunden wurden sie im frühen 19. Jahrhundert vom genialen deutschen Pädagogen
Friedrich Fröbel. Er wollte, dass Kinder sich durch Bewegung und Spiel so frei
entwickeln wie Blumen im Garten. Daher dieser Name. Ein Großteil dieser pädagogischen
Einrichtungen wird von Kirchengemeinden angeboten. Heute weicht dieser alte
Begriff zunehmend der Bezeichnung Kindertagesstätte bzw. Familienzentrum.
Garten
Eden Kindergarten
Morgenstern Heilig Familie
Diese besondere Gottesdienstform gibt es in der evangelischen sowie katholischen
Kirche. In der evangelischen Kirche hat sie eine besondere Tradition und
Stellung. Hier wird ein solcher Gottesdienst üblicherweise sonntäglich angeboten und zumeist von einem Mitarbeiterkreis
aus jungen Gemeindemitgliedern vorbereitet und gestaltet. Dieser regelmäßige
Zielgruppengottesdienst, der sich an Kinder wendet, beinhaltet also ein
bedeutendes Stück Gemeindearbeit und oft auch Jugendarbeit.
Krippenspiel Krabbelgottesdienst
Martinsumzug Kindergottesdienst
In einer solchen Einrichtung werden Kinder betreut und gefördert, bevor sie ins
Schulalter kommen. Hier wird die familiäre Erziehung unterstützt. Früher
sagte man Kindergarten. Mittlerweile herrscht diese Bezeichnung vor.
Kollekte
Kibita
Kindertagesstätte Kinderabendmahl
Die bekannte Abkürzung für Kindertagesstätte ist Kita.
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