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Aaron

Aaronitischer Segen

Abba

Abel

Abendmahl

Abendmahlselemente

Abendmahlsgeräte

Abendmahlswein

Aberglaube

Abkündigungen

Abkürzungen

Ablass

Abraham

Absolution

Abstinenz

Abt

A capella

A.D.

Adam

Adveniat

Advent

Adventskalender

Adventskranz

Agape

Agapemahl

Agende

Agnus Dei

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Aaron

Dies war der erste Priester Israels; Gott selbst berief ihn in sein Amt, wie im Zweiten Buch Mose (dem Buch Exodus) steht. Bekannter ist sein Bruder Mose, dem er half, das Volk Israel durch die Wüste zu führen.

Adam          Zachäus
Wichern       Aaron

Aaronitischer Segen

Es ist der Name für diesen Segen: "Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden." 

Martin Luther schlug diesen Segen aus dem 4. Buch Mose für die Gottesdienste vor. Seither ist er in der evangelischen Kirche als Schlusssegen üblich. Er war zur Zeit des Alten Testaments der Segen der Priester. Also nennt man ihn auch „Priesterlicher Segen“. 

Anno Domini       Aaronitischer Segen
Amen                Hiobsbotschaft

Benannt ist diese Segensformel nach dem ersten Priester Israels, Aaron. Er war der Bruder des Mose. Mose erhielt diesen Segen direkt von Gott mit dem Auftrag, ihn an die Priester weiterzugeben.

Segenswünsche zur Hochzeit finden Sie auf  zur kirchlichen Trauung!

Abba

Mit diesem aramäischen Wort sprachen Kinder zu Zeiten des Alten Testaments ihren Vater an. Es bedeutet „lieber Vater“ oder „Papa“. Jesus begann mit dieser Anrede seine Gebete. Er sprach Gott also an wie ein Kind seinen Vater. (So in Markus 14,36.)

Herr    Abba
Zion     Jesaja

Abel

So hieß der zweite Sohn von Adam und Eva. Er wurde von seinem Bruder Kain erschlagen.

Saul     Levitikus
Abel      Elia

Abendmahl

Bei katholischen Christen ist dies eines der sieben Sakramente, bei evangelischen eines der beiden. Theologisch heiß das: Jesus selbst hat dieses Sakrament gestiftet bzw. eingesetzt. Das bedeutet: Jesus selbst hat es geschenkt bzw. empfohlen. 

Er tat dies durch die letzte Mahlzeit, die er mit seinen Jüngern am Abend vor seiner Gefangennahme eingenommen hat. In der katholischen Kirche hat sich die Bezeichnung Eucharistie durchgesetzt, in der evangelischen Kirche ist diese jedoch bekannter. 

Abendmahl     Agnus dei
Magnifikat       Agape

Ein älterer Begriff für das Abendmahl ist „Herrenmahl“. Doch so wird dieses Sakrament nur noch selten genannt.

Abendmahlselemente

Das ist der gemeinsame Name für Brot und Wein bei der Abendmahlsfeier.

 Diese Bezeichnung gilt auch, wenn das Brot in Form von Oblaten gereicht wird, was mittlerweile allgemein üblich ist, und wenn Weintraubensaft statt Wein verwendet wird, wie viele evangelische Gemeinden es praktizieren.

Ambo                             Weihwasser
Abendmahlselemente      Artikel

Abendmahlsgeräte 

Es ist der Sammelbegriff für die Gegenstände, die als Behältnisse für die Abendmahlselemente dienen. 

Abendmahlselemente sind Brot und Wein. Zu diesen Gegenständen gehört also der Kelch sowie eine Dose und ein Tellerchen für die Oblaten.

Abendmahlselemente     Abendmahlsgeräte
Monstranz                      Apokryphen

Abendmahlswein

Die katholische Kirche hat für seine Beschaffenheit deutliche Bestimmungen: Naturrein muss er sein, keinerlei Zusätze sind erlaubt. Vereidigte Lieferanten garantieren dies. Vorschriften für die Farbe gibt es nicht mehr; weiß wird mittlerweile bevorzugt. 

Nach katholischer Lehre wandelt er sich während der Messfeier in das Blut Christi; mit einfachem Tafelwein oder gar Traubensaft ist dies nicht möglich. Die Farbe ist dabei nicht von Bedeutung, doch weiß ist mittlerweile die Regel. Die evangelische Kirche kennt diese strengen Vorschriften nicht; hier an seiner Stelle auch Traubensaft zugelassen.

Abendmahlswein     Zisterne
Vesper                   Weihwasser

Aberglaube

So nennt man es, wenn Menschen mit bestimmten Dingen, Ereignissen oder Personen eingebildete Hoffnungen oder Ängste verbinden, weil sie annehmen, dass diese eine übernatürliche, magische Kraft besitzen.

Es ist z. B. der Glaube an die Kraft eines Amuletts oder die Angst vor Freitag, dem 13. Martin Luther benutzte stattdessen das Wort Missglaube; denn wahrer Glaube gebührt nur Gott selbst, dem Herrn über alle Mächte.

Pietismus     Religion
Talisman       Aberglaube

Abkündigungen

In diesen Teil eines Gottesdienstes werden wichtige Ereignisse und Termine aus dem Gemeindeleben bekannt gegeben.

Diese öffentliche Mitteilung geschieht, damit die Gemeinde Bescheid weiß, und besonders, damit sie für die Menschen betet, die von erfreulichen oder traurigen Nachrichten betroffen sind. Daher werden hier insbesondere die Amtshandlungen (Taufen / Trauungen, Beerdigungen) verlesen.

Verkündigung     Gloria
Abkürzungen       Lesungen

Mehrere Kapitel mit ausführliche Informationen zum Thema Abkündigungen im Gottesdienst finden Sie in unserem Portal zum christlichen Gottesdienst.

Abkürzungen

Sie sind im kirchlichen Sprachgebrauch sehr verbreitet. Es sind einzelne Buchstaben, die für ein ganzes Wort oder für mehrere Wörter stehen, also Kurzformen für häufig benutzte Begriffe.

Oftmals lässt man die Punkte weg, die eigentlich hinter den Buchstaben anzeigen, dass sie an Stelle ganzer Worte stehen. Dies sind nur einige Beispiele aus einer Fülle: epd, HOT, Kibiwo, Konfis, Zivi, EKD, AT, CVJM, DW, EG.

Siegel                Nothelfer
Abkürzungen      Pharisäer

Ablass

Wir Christen sind überzeugt, dass Gott gütig, aber auch gerecht ist. Wir glauben, dass wir einmal vor ihm stehen werden und er uns richten wird. Das hat die Menschen stets geängstigt, und immer wieder hat die Kirche diese Angst ausgenutzt. So gab es den Brauch, Sündern gegen eine gewisse Bußleistung, meistens die Zahlung von Geld, eine milde Strafe zu versprechen.

Dies ist der Name für diesen seltsamen Handel mit Sünde und Vergebung, gegen den Martin Luther energisch protestierte.

Tetzel       Ablass
Spende     Oblate

Im Mittelalter war der Reim bekannt: „Das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt.“ Dieser Handel mit den Sünden war eine gute Einnahmequelle für die Kirche des Mittelalters.

Für den Bau der Peterskirche in Rom benötigte der damalige Papst Leo X. das Geld. In seinen 95 Thesen (1517) hat Luther diesen Handel energisch angegriffen. Er betonte, dass das ganze Leben eines Christen Buße  ist (These l) und der gläubige Christ, der wirkliche Reue empfindet, die völlige Vergebung der Strafe und Schuld direkt von Gott empfängt – ohne Bezahlung (These 36).

Abraham

Die Lebensgeschichte dieses Mannes, der im dritten Jahrtausend vor Christus lebte, finden wir zu Beginn der Bibel, im ersten Buch Mose (dem Buch Genesis). Er gilt in der jüdischen und der christlichen Religion gleichermaßen als Vorbild aller Gläubigen.

Ebenso spielt er im Islam ist eine bedeutende Rolle. Sein Name, den er von Gott selbst erhielt, bedeutet „Vater vieler Völker“. Die Bibel erzählt, wie Gott ihn segnet und er mit seiner Frau Sara und seinem Neffen Lot seine Heimat verlässt, um ein von Gott versprochenes Land zu suchen.

Noah           Esau
Abraham      Kain

Die Lebensgeschichte des Erzvaters Abrahams Lebensgeschichte finden wir in Genesis 11,10 bis 25,10.

Siehe dazu auch: Erzväter

Absolution

Man bekommt diese Gnadengabe durch eine geistliche Person im Auftrag Gottes erteilt. Voraus geht, dass man die Schuld, die man gegenüber Gott und den Menschen auf sich geladen hat, bekennt und bereut. Zu Deutsch würde man Sündenvergebung sagen.

Dies ist der gebräuchliche lateinische Begriff.

Absolution      Visitation
Hymnus           Exodus

Wörtlich übersetzt bedeutet Absolution: Lossprechung, Vergebung

Auf unserem Portal zum Gottesdienst sind die Begriffe Gnadenzusage, Gnadenverkündigung, Absolution, allgemeine Sündenvergebung genau beschrieben.

Abstinenz

Diese Tugend übt man, indem man aus religiösen Gründen für eine gewisse Zeit oder grundsätzlich auf Genussmittel oder die Befriedigung eines natürlichen Bedürfnisses verzichtet.

Das ist z. B. der Verzicht auf Alkohol oder auf Sex. Im Deutschen entspricht diesem lateinischen Begriff das Wort Enthaltsamkeit.

Präludium      Pietà
Meditation      Abstinenz

Abt

So heißt der Vorsteher eines Männerklosters. Vom hebräischen Wort Abba, zu Deutsch Vater, ist das Wort abgeleitet. Die Chefin eines Frauenklosters nennt man entsprechend Äbtissin.

Sadduzäer     Mönch
Abt               Moloch

A capella

Das ist das mehrstimmige Singen eines Chores ohne Begleitung irgendeines Instrumentes. Die Popgruppe „Die Prinzen“ sind mit dieser Gesangsweise bekannt geworden.

Abba          Agnus dei
A capella     Gospel

A. D.

Unser Kalender, der die Jahre seit der Geburt Jesu zählt, ist zwar schon seit dem 5. Jahrhundert bekannt, war aber bis ins späte Mittelalter nicht selbstverständlich. Verschiedene Zeitrechnungen waren in Europa nebeneinander üblich. Finden wir diese beiden Buchstaben vor oder nach einer Jahreszahl, so handelt es sich um die christliche Zeitrechnung.

r.k.        A und O
A. D.      AT

A. D. ist die Abkürzung für die lateinischen Worte Anno Domini, zu Deutsch „Jahr des Herrn“. Mit Herr ist Jesus gemeint.

Bis ins späte Mittelalter war auch die römische Zeitrechnung verbreitet. Sie begann mit der Gründung der Stadt Rom im Jahre 753 v. Chr.

Gleichzeitig kannte man die Diokletianische Ära bzw. Märtyrer-Ära, die sich auf den Amtsantritt des Kaisers Diokletian im Jahre 284 n. Chr. bezog. Auch die jüdische Rechnung, die von Beginn der Schöpfung der Welt zählt, war verbreitet.

Adam

Dies ist eigentlich das hebräische Wort für Mensch. Zu einem Eigennamen wurde es, weil so in den biblischen Schöpfungsgeschichten der erste Mensch genannt wird. Er ist da der Partner von Eva.

Salomo     Horeb
Kain          Adam

Adveniat

Dies ist ein sehr bekanntes katholisches Hilfswerk für Lateinamerika (Mittelamerika). Insbesondere zu Weinachten bittet es um Spenden. Der Name ähnelt vom Klang und Inhalt dem lateinischen Wort Advent.

Adventskranz     Adveniat
DPSG               Absolution

Advent

Oft hört man, dies sei die schönste Zeit im Verlauf des Kirchenjahres. Ruhig und besinnlich sollten diese vier Wochen sein, denn wir Christen bereiten uns währenddessen auf das Weihnachtsfest vor.

Mit dieser Zeit beginnt das Kirchenjahr; sie umfasst die ersten vier Sonntage. Die Bezeichnung stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Ankunft.

Passion          Advent
Epiphanias      Weihnachten

adventus = Ankunft, advenire = ankommen, sich ereignen

Adventskalender

Dieser Kalender wurde im Jahre 1903 in München erfunden und verbreitete sich sehr schnell über die ganze Welt. Er begleitet das Warten auf das Weihnachtsfest und umfasst nur die 24 Tage vom 1. Dezember bis zum Heiligen Abend.

Gregorianischer Kalender     Abstinenz
Adventskranz                      Katechese

Adventskranz

In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er in Hamburg erfunden. Im „Rauhen Haus“, heute eine große diakonische Einrichtung, damals ein evangelisches Erziehungsheim, wurden zur Vorbereitung auf Weihnachten 24 Kerzen auf einem Holzring befestigt. Täglich entzündete man eine der Kerzen, an jedem der vier Sonntage eine besonders große.

Dieser Brauch, mit dem man das Symbol Licht in der Adventszeit besonders hervorhebt, verbreitete sich schnell über das Rauhe Haus hinaus. So entstand dieses bekannte Symbol der Adventszeit.

Barbarazweige     Weihnachtsbaum
Weihrauch           Adventskranz

Agape

Dieses Wort aus dem Neuen Testament ist griechisch und bedeutet zu Deutsch Liebe. Doch nicht die sexuelle, erotische Liebe ist damit gemeint, sondern die Nächstenliebe, wie Jesus sie den Menschen entgegenbringt.

Dieser Begriff bezeichnet auch das abendliche Liebesmahl, das in christlichen Gemeinden während der ersten Jahrhunderte üblich war. Insbesondere wurden Bedürftige dazu eingeladen.

Agape          Eros
Seraphim      Sexualität

Agapemahl

Es ist eine Mahlzeit, die Christen miteinander einnehmen, um sich damit ihre Verbundenheit und Nächstenliebe zu zeigen. Dieses Mahl kann im Gottesdienst stattfinden und ist doch kein Abendmahl, keine Eucharistie, denn nicht die Gegenwart Jesu ist Schwerpunkt, sondern das aufmerksame, liebevolle miteinander Speisen.

Man wird bei diesem Mahl also, anders als beim Abendmahl, satt. Dieser griechische Begriff hat sich durchgesetzt. Zu Deutsch kann man es „Liebesmahl“ nennen. (Auch kurz Agape genannt).

Es gibt keine festen Regeln für dieses miteinander Speisen, doch üblicherweise bedient man sich dabei aufmerksam gegenseitig und singt und betet auch miteinander.

Hostie              Agapemahl
Kommunion      Eucharistie

Agende

Dieses lateinische Wort bedeutet zu Deutsch „Was zu tun ist“ bzw. „Das muss gemacht werden“. So heißt in den meisten evangelischen Kirchen das Buch, das die offiziellen Texte, Abläufe und Vorschriften für die Gestaltung der Gottesdienste enthält. Zunehmend wird auch die deutsche Bezeichnung "Gottesdienstbuch" benutzt.

Kanon       Primiz
Agende      Ikone

Nicht nur die regelmäßigen Sonntagsgottesdienste werden in diesen Gottesdienstbüchern geregelt; es gibt auch Agenden für besondere Feiertage sowie Anlässe und Amtshandlungen wie Taufe, Trauung oder Konfirmation. Auch in der katholischen Kirche kennt man diesen Begriff, doch da ist „Messbuch“ üblich.

Siehe auch: Gottesdienstbuch

Agnus Dei

Diese beiden lateinischen Worte heißen zu Deutsch Lamm Gottes. Jesus wird so genannt.

 Auch das Lied heißt so, das wir während des Abendmahls direkt vor der Austeilung von Brot und Wein singen. Darin beten wir Jesus als Lamm Gottes an. Es ist also der Name für den Gesang: "Christe, du Lamm Gottes, der du trägst die Sünd der Welt, erbarm dich unser."

Das Lamm wird im Alten Testament immer wieder als Opfertier beschrieben, geopfert für die Schuld der Menschen. Im Neuen Testament trägt Jesus die Schuld der Menschen. Johannes der Täufer sagt im Johannesevangelium 1,29: "Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!"

In der christlichen Kunst wird Jesus oft als Lamm dargestellt. Im evangelischen Gesangbuch steht unter Nr. 83 das Lied „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld der Welt und ihrer Kinder".

Gloria               Agnus Dei
anno domini      A capella

Ägypten

Es ist das Land, in dem Josef ein Zuhause fand, nachdem seine Brüder ihn verkauft hatten.

Mose wurde hier geboren, und aus diesem Land floh er mit seinem Volk, da es vom Pharao unterdrückt und gedemütigt wurde.

Neben Mesopotamien, dem Land zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris, war dieses Land am Nil die Geburtsstätte der menschlichen Kultur.

Euphrat      Israel
Ägypten      Judäa

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© Dipl. Päd. Pfr. Frank Maibaum 2007  -  Stand: 28. Dezember 2011