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Palästina

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Palästina bis Pfingsten

Die Auflösungen stehen zwischen den Anfürungszeichen!

 

 

" Palästina "

Vom 2. Jahrhundert bis ins Jahr 1948 hieß die Landschaft zwischen Mittelmeer und Jordan so. Die Staaten Israel, Libanon und Jordanien liegen hier. Juden und Araber bezeichnen dieses Gebiet gleichermaßen als ihre Heimat. Der Name ist noch heute gebräuchlich und bedeutet „Land der Philister“ nach dem Stamm der Philister, der hier zur Zeit des Alten Testaments beheimatet war.

Garten Gethsemane           Babylonien 
Morgenland                        Palästina

Es ist ein neuerer Name für die alte römische Provinz Judäa. Der römische Kaiser Hadrian benannte im Jahre 135 die Gegend zwischen Jordan und Mittelmeer so.

Siehe auch: Heiliges Land

 

 

" Palmenzweige "

Sie sind seit jeher Symbol für ewiges Leben, da sie das ganze Jahr hindurch grün sind. Auch als Zeichen für Sieg, Freude und Frieden dienen sie. Daher wurden sie häufig auf Grabsteinen abgebildet. Jesus wurde mit solchen Zweigen jubelnd begrüßt, als er vor dem Passahfest auf einem Esel in Jerusalem einritt.

Weihnachtsbaum   Barbarazweige
Palmenzweige        Zedern

 

 

" Palmsonntag "

Im Neuen Testament wird berichtet, dass Jesus vor dem jüdischen Passahfest vom Ölberg herab auf einem Esel in Jerusalem einritt. Die Menschen empfingen ihn jubelnd. Sie riefen:  „Hosianna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!“ Dabei winkten sie mit Palmzweigen und breiteten sie auf der Straße aus. Als Erinnerung an diesen triumphalen Empfang Jesu feiern wir diesen Tag am Sonntag vor Ostern.

Weltgebetstag der Frauen            Palmsonntag
Sabbat                                       Kantate

Da uns Palmzweige kaum zugänglich sind, stehen Weidenzweige oder Zweige von Buchsbäumen und  Haselnussstauden symbolisch im Mittelpunkt der Gottesdienste und Umzüge.

 

 

" Papst "

In den christlichen Kirchen dieser Welt ist seine Position umstritten. Aufgrund seiner Machtposition und des Kirchenverständnisses, das mit seiner Person verbunden ist, trennten sich im Laufe der Geschichte einige Kirchen von der römisch-katholischen. Historisch betrachtet ist er in erster Linie Bischof von Rom. 

Er ist Nachfolger des Heiligen Petrus, der der erste Bischof Roms war. Doch als Nachfolger des Apostels Petrus gilt er auch als Stellvertreter Christi in der Welt; denn Jesus hat Petrus als seinen Stellvertreter eingesetzt.

Patriarch           Metropolit
Prophet             Papst

Mit den Worten: „Du bist Petrus und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen (Matthäus 16,18)“, wurde Petrus von Jesus mit der Leitung der Kirche beauftragt. Also nimmt auch sein Nachfolger diese Leitungsaufgabe wahr. Dabei wird er von einer kirchlichen Behörde, der Kurie, unterstützt. Er ist Gebieter über einen eigenen, kleinen, selbständigen Staat, den Vatikan.

 

 

" Papyrus "

Das ist eine Wasserpflanze, die früher in Ägypten häufig vorkam. Man schnitt ihre Stängel in Streifen und legte sie nebeneinander, walzte sie und legte eine weitere Schicht quer darauf. Es entstanden Schreibblätter, die man zu Rollen aneinander band. Auf diese fertigten die Ägypter ganze Bücher.

Kyrie                Feigenblatt 
Papyrus            Palmenzweig

Unser Wort Papier erinnert noch an diese Pflanze.

 

 

" Paradies "

Dieser Garten lag wohl zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris, dort, wo sich heute der Irak befindet. Die Bibel beschreibt, wie hier die ersten Menschen in Einklang mit Gott und seinen Geboten lebten. Gott vertrieb sie allerdings, weil sie sich nicht an seine Gebote hielten. Aus dem Griechischen kommt diese bei uns bekannte Bezeichnung. Zur Zeit des Alten Testaments nannte man diesen Ort Garten Eden.

Garten                      Gethsemane 
Mesopotamien            Paradies Gomorra

Das griechische Wort paradeisos war ein persisches Lehnwort für „Park“ oder „Tiergarten“.

Siehe auch: Eden / Garten Eden

 

 

" Paramente "

Das ist der Fachausdruck für den textilen Schmuck in Kirchen. Es sind vor allem die Decken auf dem Altar, an der Kanzel und am Lesepult. Doch nicht nur diese sogenannten Antependien gehören dazu. Gemeint sind damit auch weitere textile Schmucksachen, wie Wandbehänge und die Tücher, die über die Abendmahlsgeräte gedeckt werden. Diese Stoffe sind nicht nur Zierde. Mit ihren Farben und Bildern machen sie die jeweilige Aussage der Kirchenjahreszeit deutlich.

Paramente            Talar
Stola                    Altartuch

Siehe auch: Antependien

 

 

" Passageriten "

Dies ist ein Sammelbegriff für Gottesdienste zum Beginn neuer Abschnitte des Lebensweges. Dazu gehören Taufe, Firmung, Konfirmation, Trauung, Beerdigung. Im Mittelpunkt dieser Feste am Übergang von einem zum nächsten Lebensabschnitt steht Gottes Segen, der feierlich ausgesprochen wird.

Passageriten            Aussegnung
Einsegnung              Salbung

Dieser aus der Soziologie stammende Begriff beinhaltet das französische Passage, was Durchfahrt bzw. Durchgang bedeutet.

 

 

" Passah / Passahfest "

Zu deutsch könnte man dieses Fest „Verschonungsfest“ nennen. Die Juden feiern die Errettung aus Ägypten und die Verschonung beim Durchzug durch das Rote Meer. Es hat eine besondere Beziehung zu unserem Osterfest, denn auch wir feiern mit dem Osterfest Errettung aus dem Tod und neues Leben durch Jesus Christus. Dies ist das bedeutendste jüdische Fest.

Menorah            Passah
Sabbat              Himmelfahrt

 

 

" Passion "

Es ist ein Abschnitt in der Lebensgeschichte Jesu. Dazu gehören die Einsetzung des Abendmahls, der Verrat durch Judas, die Gefangennahme, das Gerichtsverfahren vor Pontius Pilatus, die Verurteilung, die Kreuzigung, sein Tod, seine Grablegung und die Verleugnung durch Petrus. Es ist also das Leiden Jesu, das mit diesem lateinischen Wort zusammengefasst wird.

Chrisam            Thora 
Askese             Passion

 

 

" Passionsandacht "

Die Evangelientexte, die das Leiden Jesu behandeln, stehen bei diesen besinnlichen Zusammenkünften im Mittelpunkt. Diese Andachten haben Tradition. In vielen Gemeinden gehören sie zwischen Aschermittwoch und Gründonnerstag zum festen jährlichen Angebot. Sie werden zumeist einmal wöchentlich am frühen Abend eines Wochentags gefeiert.

Fastnacht            Eucharistie
Trauerfeier            Passionsandacht

 

 

" Passionszeit "

Im Laufe des Kirchenjahres ist dies eine besinnliche, ja traurige Zeit. Sie umfasst sieben Wochen; und da die Sonntage traditionell nicht mitgezählt werden, sind es vierzig Tage. Es ist die Vorbereitungszeit auf Ostern, beginnend mit dem Aschermittwoch. 

Da diese Wochen traditionell mit Fastenbräuchen verbunden sind, heißen sie auch Fastenzeit. An das Leiden Jesu wird erinnert, der in dieser vorösterlichen Zeit verfolgt und getötet wurde. Dies ist der gebräuchliche lateinische Name. Zu deutsch lautet er Leidenszeit. Lila ist die entsprechende liturgische Farbe.

Buß- und Bettag            Passionszeit
Totensonntag                 Säkularisierung

 

 

" Pastor / Pastorin "

Dies ist neben Pfarrer bzw. Pfarrerin eine Bezeichnung für ordinierte bzw. geweihte Theologen, die ihr Amt in der Gemeinde ausüben. In der evangelischen Kirche ist sie in Norddeutschland verbreitet, während ansonsten die Amtsbezeichnung Pfarrer vorherrscht. Zu deutsch heißt dieses Wort Hirte.

Abba              Rabbi
Patron            Pastor

 

 

" Pastoralreferent / Pastoralreferentin "

Dies ist die Berufsbezeichnung für Männer und Frauen mit theologischem Hochschulstudium, die in der katholischen Kirche pastorale Arbeit leisten, ohne zu Priestern geweiht zu sein. Sie zählen hier also zu den sogenannten Laien im pastoralen Dienst. Sie dürfen daher das Abendmahl und die übrigen Sakramente nicht spenden. Zu ihrer Ausbildung gehört neben dem Hochschulstudium in der Regel eine Vorbereitungszeit von zwei Jahren. Ihre Arbeitsschwerpunkte reichen von der Bildungs- und Beratungstätigkeit über die Erteilung von Religionsunterricht bis zur Leitung von Gottesdiensten.

Diakonisse                  Novizin
Pastoralreferent            Pater

 

 

" Pate "

Diese Personen legen bei der Taufe eines Kindes das Versprechen ab, die Eltern bei der christlichen Erziehung zu unterstützen, für das Kind zu beten und seelsorglich für es da zu sein. Da das Baby noch keinen eigenen Willen hat, erbitten sie mit den Eltern die Taufe und sprechen mit ihnen, stellvertretend für das Kind, das apostolische Glaubensbekennt­nis. Bedingung für ihr Amt ist, dass sie der Kirche angehören und vollberechtigtes Mitglied sind. Sie müssen also getauft und konfirmiert bzw. gefirmt sein.

Pastor             Pate
Apostel            Namenspatron

In der frühen Christenheit, als die Erwachsenen getauft wurden,  waren Paten Zeugen, die für die Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit des Taufbewerbers bürgten.

 

 

" Patenbescheinigung / Patenschein "

Eine verbreitete Auffassung ist, dass Taufpaten dazu eingesetzt werden, sich um das Kind zu kümmern, falls den Eltern etwas zustößt. Doch vorrangige Aufgabe der Paten ist es, sich um die christliche Erziehung des Kindes und sein Einleben in die Gemeinde zu bemühen. Bedingung ist daher, dass Paten selbst der Kirche angehören. Als Beleg dafür müssen sie diese Bescheinigung vorlegen, die sie im Pfarramt ihrer Heimatgemeinde erhalten.

Glaubensbekenntnis          Katechismus
Patenbescheinigung          Spendeformel

 

 

" Pater "

So nennt man Priester, die Mitglied eines Ordens sind. Das Wort kommt aus der lateinischen Sprache und bedeutet Vater.

Pastor           Abba
Pater             Apokryphen

 

 

" Patmos "

So heißt eine kleine, griechische Insel in der Ägäis, nahe der türkischen Küste. Heute tummeln sich hier gern Touristen und fast 3000 Einwohner bauen auf kargem Boden Wein, Oliven und Tomaten an.

Weltbekannt wurde diese vulkanische Insel, weil am Ende des ersten Jahrhunderts ein gewisser Johannes wegen seines christlichen Glaubens hierhin verbannt war. In der Einsamkeit schrieb er ein Buch, das als abschließender Text in der Bibel steht. Die Höhle, in der er lebte und schrieb, existiert noch auf dieser Insel.

Patmos            Schisma
Malta               Galiläa

Die Höhle des Johannes gehört nun zum „Kloster der Apokalypse“, einem vielbesuchten Wallfahrtsort.

 

 

" Patriarch "

Dies ist das höchste geistliche Amt der orthodoxen Kirchen des Ostens. Während der Metropolit der oberste geistliche Hirte einer orthodoxen Kirche ist, steht diese Person an der Spitze einer ganzen Region, der mehrere selbständige orthodoxe Kirchen angehören können.

Erzvater            Patriarch
Vatikan             Vikar

Siehe auch: Metropolit

 

 

" Patron / Patronin "

Er bzw. sie ist der Beschützer/in eines Menschen. Doch nicht nur Menschen, sondern auch Städte, Länder, Berufsgruppen haben solche Schutz"herren". Es sind in der Regel Menschen, die von der katholischen Kirche heilig gesprochen wurden. Dies ist der lateinische Name. Zu deutsch kann man auch Schutzheiliger bzw. Schutzheilige und Schirmherr oder Schutzherr sagen.

Schutzengel           Agape
Pogrom                  Patron

 

 

" Paulus "

Er lebte zur Zeit Jesu, war ihm aber nie begegnet. Als Pharisäer beteiligte sich energisch an der Christenverfolgung. Doch auf dem Weg von Jerusalem nach Damaskus erschien ihm in einer Vision der gekreuzigte Jesus. Ab da änderte er sein Leben, wurde Missionar und sorgte wie niemand sonst für die Ausbreitung des Christentums.

Quirinius            Johannes der Täufer
Horeb                Paulus

Mit seiner Einstellung änderte er auch seinen Namen, denn vorher hieß er Saulus. Er gründete Gemeinden in der heutigen Türkei und in Griechenland. Die Briefe, die er an seine Gemeinden und an Einzelpersonen schrieb, wurden in das Neue Testament aufgenommen. Um das Jahr 62 n. Chr. wurde er in Rom als Märtyrer hingerichtet. In der Apostelgeschichte 9,1-20 erfahren wir, wie Paulus Christus begegnete.

 

 

" Pax "

Von der frühen Christenheit an war es in den Gemeinden üblich, dass man sich mit einem Friedenskuss begrüßte oder damit das Abendmahl einleitete. Dazu sagte man: „Friede sei mit dir.“ Später wurde aus diesem Friedenskuss der Friedensgruß, also ein Händedruck mit Friedenswunsch. Beide Gesten, d.h. der Friedenskuss und der Friedensgruß sowie die Grußformel „Der Friede des Herrn sei mit dir“, sind unter diesem lateinischen Namen bekannt. Das Wort heißt zu deutsch einfach: Friede.

Schalom    Pax
Synopse    Sanctus

Im 1. Korintherbrief 16,20 und im 2. Korintherbrief 13,12 heißt es: „Grüßt einander mit dem heiligen Kuss!“ / Siehe auch: Friedenskuss / Friedensgruß

 

 

" Pentateuch "

Das sind diese biblischen Bücher: Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri, Deuteronomium. Es sind also die ersten fünf Bücher der Bibel, also die fünf Bücher Mose. Im Judentum sagt man Thora. Dies ist die christlich-theologische Sammelbezeichnung, in der das griechische pente steckt, was fünf bedeutet.

Pentateuch         Menorah
Genesis
               Eros

Wörtlich übersetzt heißt der Begriff „das fünfteilige Buch“. Pente heißt im Griechischen fünf, und teuchos heißt Buch. / Siehe auch: Mosebücher / Thora

 

 

" Perikopen "

Die Bibeltexte, die in den regelmäßigen Gottesdiensten gelesen werden, werden von den Geistlichen nicht beliebig ausgesucht. Es gibt eine kirchlich festgelegte Ordnung dafür, was an den jeweiligen Sonn- und Feiertagen des Kirchenjahres gelesen werden soll. Dies ist der Fachausdruck für die Bibelstellen, die als gottesdienstliche Lesungen bestimmt sind.

Perikopen      Epistel 
Choral             Evangelium

In der Perikopenordnung sind die Lesungstexte aufgelistet.

 

 

" Petrus "

Er gehörte zum engen Kreis der Jünger Jesu. Er ist der, der Jesus dreimal verleugnete (Matthäus 26,69). Doch er gründete die erste Gemeinde in Rom und war 25 Jahre lang ihr erster Bischof. Unter Kaiser Nero wurde er hier wahrscheinlich gemeinsam mit Paulus hingerichtet. Die Päpste werden als seine Nachfolger angesehen. Ursprünglich hieß er Simon, Jesus gab ihm diesen Namen, der Fels bedeutet.

Paulus       Johannes 
Judas         Petrus

Markus 3,16: „Und er setzte die Zwölf ein und gab Simon den Namen Petrus.“

 

 

" Petrusbriefe "

Diese beiden biblischen Briefe wurden zu Beginn des zweiten Jahrhunderts geschrieben. Der erste Brief tröstet die Gemeinden, die unter der Christenverfolgung leiden, während der zweite sich gegen falsche Lehrer und ihre Irrlehren wendet. Der Stellvertreter Jesu, der erste Bischof von Rom, gilt als Verfasser; und nach ihm sind sie benannt.

Zacharias         Philipperbriefe 
Petrusbriefe    Thessalonicherbriefe

Beide Sendschreiben sind sogenannte Gemeindebriefe, d.h. sie richten sich nicht an einzelne Personen, sondern an neu gegründete Gemeinden. Empfänger sind Gemeinden in Kleinasien.

 

 

" Pfadfinder "

Mit 26 Millionen Mitgliedern ist es die größte Jugendbewegung der Welt. Im Jahr 1907 wurde sie in England gegründet und 1920 gab es das erste weltweite Treffen in London. Heute sind etwa 120 nationale Organisationen zum Weltbund zusammengeschlossen. Zentrale Ziele dieser Jugendorganisation sind Gemeinschaft, soziales Engagement, Einsatz für den Frieden. Bekannt ist ihr Motto: Vollbringe jeden Tag eine gute Tat.

Caritas                                   Offene Jugendarbeit 
Pfadfinder Christlicher     Verein Junger Menschen

Gründer ist der Engländer Lord Robert Baden-Powell. Im Jahr 1938 wurden alle deutschen Pfadfinderverbände vom nationalsozialistischen Regime zwangsweise verboten.

 

 

" Pfarrbezirk "

Es ist üblich, Kirchengemeinden mit hoher Gemeindemitgliederzahl bzw. großer räumlicher Ausdehnung in solche Einheiten zu teilen. In der evangelischen Kirche ist diesen Einheiten in der Regel jeweils eine eigene Pfarrstelle zugeordnet. Es bestehen hier Gemeinderäume und oftmals auch eine eigene Kirche mit regelmäßigem Gottesdienstangebot.

Dekanat      Pfarrbezirk 
Sprengel    Konkordat

Auch die Bezeichnung Gemeindebezirk ist verbreitet.

 

 

" Pfarrer / Pfarrerin "

Während Pastor zu deutsch Hirte bedeutet, müsste man dieses Wort mit Nachbar übersetzen. Es ist neben Pastor bzw. Pastorin eine Bezeichnung für ordinierte bzw. geweihte Theologen. Während in der evangelischen Kirche Norddeutschlands der Titel Pastor verbreitet ist, herrscht ansonsten diese Amtsbezeichnung vor.

Priester      Mönch 
Pfarrer        Vikar

 

 

" Pfingsten "

Im Neuen Testament, in der Apostelgeschichte, wird berichtet dass sich die Jünger Jesu am 50. Tag nach Ostern in einem Haus versammelten und dort der Heilige Geist auf sie kam. Der Geist  Gottes befähigte sie, in verschiedenen fremden Sprachen begeistert vom auferstandenen Jesus zu predigen. Die Zuhörer reagierten darauf ergriffen, und 3000 Menschen ließen sich sofort taufen (Apostelgeschichte 2,37-44). 

Mit diesem Fest feiern wir das Ereignis alljährlich fünfzig Tage nach Ostern. Es ist das Fest der „Ausgießung des Heiligen Geistes" und des Geburtstags der christlichen Kirche.

Himmelfahrt     Pfingsten
Epiphanias      Passafest

Pfingsten kommt vom griechischen Wort pentecoste, das ist der 50. Tag.

 

 

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